Unser Körper besteht zu 80% aus Wasser. Die regelmässige und ausreichende Aufnahme von hochwertigen Wasser ist also entscheidend für gut funktionierende Körperfunktionen.

Oft trinken wir zu wenig oder vergessen unseren natürlichen Durst während des Arbeitens.

PET Flaschen sind bequem. Leicht. Überall erhältlich.

Aber PET Flaschen haben einen grossen Nachteil: BPA.

Bisphenol A: Dies ist ein krebsauslösender Stoff, der im Plastik ist. Bei Erwärmung löst sich der Stoff von der Flasche und wandert ins Wasser. Wir trinken das dann mit – und schon haben wir schädliche Toxine im Körper.

Plastik schadet der Gesundheit – Bisphenol A ist eine Chemikalie.

Und diese Chemikalie wird für die Herstellung bestimmter Kunststoffe verwendet. Dabei ist Bisphenol A (BPA) umstritten. BPA kann hormonähnliche Wirkungen haben. BPA kann die körperliche Entwicklung von Kleinkindern hemmen. Und BPA kann zur Entstehung von Herzkreislauferkrankungen, Leberproblemen und Diabetes beitragen.

Leider wird nach wie vor behauptet, dass BPA nicht gesundheitsschädlich sei. Es stelle kein Gesundheitsrisiko dar. Die Beseitigung von BPA aus zigtausenden von Produkten würde die Industrie sehr teuer kommen. Und Politik ist immer sehr wirtschaftsfreundlich.

Aber du hast die Wahl. Immer. Und jeder einzelne von uns entscheidet mit seinem Geldbeutel.

Dort wo wir unser Geld ausgeben. Dort wird sich die Industrie mehr engagieren.

  • Ich kaufe nur Wasser in Glasflaschen.
  • Wir trinken nichts aus Plastikflaschen oder Dosen.
  • Wir kaufen bio.
  • Wir geben unser Geld dort aus, wo die Leute fair behandelt und fair bezahlt werden. Ich kaufe nicht bei Lidl und Co.
  • Ich unterstütze keine Unternehmen, die ihre Mitarbeiter schlecht behandeln.

Alles im Rahmen meiner Möglichkeiten und mit voller Überzeugung. Je mehr das tun, desto ehr wird auch die Industrie reagieren. Denn es gibt gute Alternativen zu BPA.

[hcshort id=”7″]

Bisphenol A (BPA) macht Plastik härter und sorgt so für eine längere Haltbarkeit. Jedes Jahr werden 4 Millionen Tonnen BPA produziert. Unter anderem von BAYER, Hexion und Nan Ya Plastics. Sie gehören zu den grössten Produzenten weltweit.

Was sie uns dabei über BPA verschweigen?

  1. Kunststoffverpackungen geben Chemikalien an Lebensmittel ab.
  2. BPA ist in unheimlich vielen Gegenständen drin, den Plastik ist in unserer Welt allgegenwärtig.

BPA steckt wahrscheinlich in deinem…

  • Plastikgeschirr
  • Kunststoffbechern
  • Babyschnullern
  • Babyfläschchen
  • Plastikspielzeug
  • Lebensmittelverpackungen
  • in der Innenbeschichtung von Getränke- und Konservendosen

Ich habe letztens bei einem grossen bekannten Hersteller nachgefragt, ob sie in ihren Tuppadosen BPA drin haben oder ob sie BPA-frei sind – ja das gibt es natürlich auch, BPA freies Plastik. Und es gibt viele, die das anbieten. Denn die Nachfrage steigt! Zum Glück! Die Menschen werden bewusster und schauen genauer hin.

Die Antwort war eine vorgefertigte Standardantwort vom Marketing mit vielen Links zu Studien, die belegen wie ungefährlich BPA ist. Hmmm, ich frage mich wer diese Studien bezahlt hat. Offensichtlich fragen ja viele nach, es war ein grosses Dokument, gut vorbereitet. Ach so: Ja, es ist leider BPA drin. Ich habe das Zeug weggeworfen. Egal wie teuer es war.

Fragst du dich manchmal warum das Brot in der Papiertüte schneller trocknet als in der Plastik-Brotdose?

Es sind die Weichmacher. Wir waren letztes Wochenende bei meinen Eltern. Leider interessiert sich meine Mutter nicht für BPA.

Sie hat ihre Möhren in einer Tuppadose im Kühlschrank. Sunny, mein Hund liebt Möhren. Und sie war von unserer langen Autofahrt total ausgehungert. Denn sie hat davor nichts zu essen bekommen.

Falls du dich wunderst, warum sie Möhren liebt: Sie lebt auch vegan und glutenfrei und ist seitdem wieder gesund, aber das ist eine andere Geschichte. Also, meine Mutter will ihr eine dieser Möhren geben. Sie schnüffelt dran. Und verzichtet. Ein Labrador verzichtet selten auf Essen.

Mein Tipp: Reduziere das Plastik in deiner Wohnung. Vor allem deiner Küche. Und wenn du Kinder hast: im Kinderzimmer!

Schmeiss es weg. Und bewahre die Dinge in Gläsern auf. Das ist ein Prozess. Ich kann auch nicht alles auf einmal wegwerfen, schliesslich muss man manches ja auch neu kaufen. Aber: Ich kaufe nur BPA-freies Plastik, wenn es Plastik sein muss. Oder Glas oder oder oder….

Besonders wenn die entsprechende Verpackung erhitzt wird, löst sich das BPA aus dem Kunststoff und geht in die darin eingepackten Lebensmittel. Das passiert zum Beispiel, wenn du Wasser in Plastikflaschen mit an den Strand nimmst. Oder wenn die Plastikflaschen im Auto liegen und im Sommer heiss werden.

BPA ist auch in Baby-Schnullern. Und der Schnuller wird im Mund natürlicher wärmer. Und dann kann sich BPA lösen.

Studien zeigen: BPA ist DOCH gefährlich

  • BPA ist ein hochgiftiger Stoff mit hormonähnlicher Wirkung. Ein sogenannter endokriner Disruptor.
  • BPA stört das hormonelle Gleichgewicht des Menschen.
  • BPA kann die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen.
  • BPA kann die Entstehung von Herzkreislauferkrankungen, Leberproblemen und Diabetes fördern.

Hier eine der Studien: Lang-Studie von Ian Lang und seinen Kollegen
Sie wurde im Journal of the American Medical Association veröffentlicht. Und hatte 1’500 Testpersonen.

BPA ist besonders schädlich für Kinder

Wenn Kinder in Kontakt mit der giftigen Chemikalie BPA kommen, kann das die Ausbildung der Organe und Drüsen behindern und die sexuelle Entwicklung hemmen.

Fazit:
BPA / Bisphenol-A schadet der Gesundheit in einem bisher unbekannten Ausmass.

Auch die Harvard Universität hat sich BPA näher angeschaut. Schon 2009:
Eine durchgeführte Studie der Harvard Universität zeigte, dass Menschen, die nur für 1 Woche lang aus Polycarbonat-Flaschen tranken, plötzlich einen Anstieg des BPA-Gehalts in ihrem Urin von über 65 Prozent aufwiesen.

1 Woche aus PET Flaschen trinken = 65% mehr BPA im Urin!

Und wie viel bleibt dabei im Körper? Und was macht unser Körper damit? Wie kann er das verarbeiten? Und wie viel Schaden richtet das an, wenn täglich neues BPA dazu kommt? (Ein Geschäft bei dem Industrie UND Pharmaindustrie sehr gut verdienen, oder!?)

Und ja: BPA geht total schnell von der Plastik-Verpackung in die Lebensmittel über: Das zeigt z.B. eine Studie, die in der Fachzeitschrift Environmental Health Perspectives veröffentlicht wurde.

Was mich wirklich freut:
Viele Hersteller sind dabei umzustellen. Sie steigen auf BPA-freie Kunststoffe um – und schreiben das dann auch drauf. Vor allem Hersteller mit Produkten für Babys und kleine Kinder. Ein Anfang!

Wusstest du, dass…

  • Kanada,
  • Dänemark,
  • Frankreich
  • und einige US-Bundesstaaten

BPA als Zusatzstoff in der Herstellung von Kinderprodukten gesetzlich verboten haben?!

[hcshort id=”7″]

Ich finde, das ist ein klares Statement. Bis BPA ganz verschwunden ist, wird es noch dauern. Lange. Aber du kannst heute schon handeln.

Übernimm die Verantwortung für deine Gesundheit und die deiner Familie. Informier andere über BPA. Kauf dir nichts mehr in Plastikflaschen. Trink nicht aus Plastik-Flaschen. Kauf keine Lebensmittel, die in Plastik abgepackt sind.

  • Kaufe Lebensmittel am besten frisch und unverpackt.
  • Meide Konserven jeder Art.
  • Trinke nichts aus Dosen.
  • Kaufe Wasser in Glasflaschen.
  • Kaufe Babyfläschchen aus Glas.
  • Mach dir eine Getränke-Abo. Lass dir die Wasserflaschen nach Hause liefern. Ja sie sind schwerer, aber deine Gesundheit geht vor!
  • Mach dir ein Gemüse-Abo. Oder kauf auf dem Markt. Leider ist das Bio-Gemüse im Supermarkt in Plastik eingepackt. Das ist echt sch…. Kauf es beim Bauern oder auf dem Markt, da ist es auch frischer! So gibst du dein Geld ausserdem nicht dem Supermarkt sondern dem Bauern!

Es gibt so viel, was du tun kannst. Fang einfach an! Das Wichtigste hast du schon getan: du denkst darüber nach. Sprich mit anderen darüber. Und nimm deine Gesundheit selbst in die Hand! Denn dir ist sie am wichtigsten!

Los geht’s!
Kati

PS: Die Plastikflaschen auf dem Foto sind BPA frei. Jede hat 4 Euro gekostet. Da füll ich mein Wasser rein, wenn ich unterwegs bin. Easy.

Weitersagen…


Kati Mekler
Kati Mekler

Kati ist MindSet Coach und Buchautorin. Kati hat in den letzten Jahren über 13'000 Menschen bei Veränderungsprozessen begleitet. In den letzten zwei Jahren hat sie über 3'080 Einzel-Coachings gegeben.