Möchte man sich über gesunde Ernährung oder Clean Eating informieren, kommt man an einem kaum vorbei: an den sogenannten Superfoods. Sie machen superschön, superschlank und supergesund.

Doch was steckt eigentlich dahinter?

Das wichtigste vorweg: nicht alle Superfoods sind auch superteuer, manche gibt es auch zum ganz kleinen Preis. Und viele schmecken auch superlecker, aber einige sind zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig. Doch ich kann euch versprechen, dass der Effekt den manchmal etwas herben Geschmack voll wieder wettmacht!

Echte Superfoods enthalten nicht nur viel mehr Vitamine und Mineral- und Nährstoffe als andere Nahrungsmittel, sondern sind auch ein vollwertiges und vor allem ganzheitliches Lebensmittel. Es sollte möglichst naturbelassen und aus biologischem Anbau sein.

Doch halt – gibt es nicht immer wieder Stimmen, die sagen, diese Superfoods sind nur ganz normale Lebensmittel? Das stimmt auch, es sind ganz normale Lebensmittel. Nur sind sie aus unseren normalen Alltag fast ganz verschwunden. Stattdessen essen viele lieber Pizza, Wurstbrötchen oder Pasta mit Hackfleischsoße.

Dabei gibt es viele kleine Gesundheits-Helferlein sogar direkt aus Deutschland.

Unsere heimischen Superfoods – Teil 1:

1. Rohes Sauerkraut

Es ist ein wahrer Schatz aus Großmutterszeiten. Sauerkraut ist dank seiner probiotischen Inhaltstoffe gut für Magen und reguliert die Verdauung. Das fermentierte Kraut enthält viel rechtsdrehende Milchsäure und sorgt damit für den Aufbau einer gesunden Darmflora, die wiederum das Immunsystem stärkt. Achte auf frisches Kraut, denn abgepacktes Sauerkraut oder Kraut in Gläsern verliert das meiste an seinen postiven Eigenschaften.

2. Mandeln

Okay, sie sind nicht wirklich heimisch, aber sie sind besonders jetzt zur Weihnachtszeit in fast jeder Küche zu finden. Die Mandel enthält hauptsächlich einfach ungesättigte Fettsäuren und viele Ballaststoffe. Schon eine kleine Portion Mandeln am Tag tragen zur Deckung des Magnesium-, Calcium- und Vitamin-B-Bedarfs bei. Das macht sie zum perfekte Snack für Zwischendurch und ist auf jeden Fall gesünder als Chips und Co..

3. Kürbiskerne

Sie liefern von allen pflanzlichen Lebensmitteln am meisten Zink. Auch sind sie gute Magnesiumlieferanten – 50 Gramm decken die Hälfte des Tagesbedarfs ab! Super für nach dem Sport! Auch wirken sie sich heilend bei Beschwerden mit der Blase, den Harnwegen oder der Prostata aus.

4. Traubenkerne

Du gehörst auch zu den Leuten, die lieber kernlose Trauben essen? Das solltest du zukünftig genau anders herum machen, denn nicht nur das diese Früchte weniger Zucker enthalten, vor allem die Kerne haben es in sich: nämlich die Oligomere Proanthocyanidine (OPC). Sie wirken tief in der Haut und haben einen verjüngenden Effekt. Außerdem werden sie gegen Allergien und bei Neurodermitis eingesetzt, sowie bei allerlei Zivilistations-Zipperlein. Du kannst den Kernen nichts abgewinnen? Dann tut es auch das Traubenkernmehl, welches Du in deinen Smoothie mischen kannst. Achte aber darauf, dass es ein hochwertiges Mehl ist!

5. Beeren

Die kleinen Früchte begleiten die Menschheit schon seit Jahrtausenden. Doch – abgesehen von der Erdbeere – sind die meisten genetisch noch recht unbehandelt. Sie sind echte Vitaminbomben und enthalten eine große Menge an Antioxidantien. In Kombination mit grünem Blattgemüse werden sie zu wahren Gesundheitsboostern. Wann immer es dir als möglich ist, greife zu Himbeeren, Brombeeren, schwarzen und roten Johannisbeeren, Stachelbeeren, Heidelbeeren oder auch zu den „ausländischen“ Beeren wie Acai, Aronia und Goji.

Das waren nur die eine kleine Auswahl an heimischen Superfoods – es fehlen noch so tolle Green Foods wie Brennnessel, Löwenzahn, Weizengras. Doch ganz ehrlich: die sind geschmacklich schon für Fortgeschrittene. Du bist dafür bereit? Dann folge meinem Blog – bald gibt es Teil 2 der heimischen Superfoods und natürlich auch die exotischen Sorten wie Papaya und Ingwer werden noch vorgestellt.

Du hast schon dein Lieblings-Superfood gefunden? Dann erzähl doch gerne mal, was Du gerne isst und warum.

Alles Liebe
Kati

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