Sind gesättigte Fette schädlich?

Kokosöl hilft dir beim Abnehmen. Es gehört zur gesunden Ernährung dazu.

Gesättigte Fette werden oft verschrien. Aber sind gesättigte Fette schädlich? Sie gelten oft als Ursache für Übergewicht. Genauso wie für Herzerkrankungen.

Warum? Weil man sagt, dass sie die Blutfettwerte (Cholesterin) in die Höhe treiben und die Arterien verstopfen.

Ungesättigte Fette – besonders die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sollen hingegen sehr wertvoll für die Gesundheit sein. Ungesättigte (mehrfach ungesättigte) Fettsäuren sind z.B. in Leinsamenöl und Hanföl enthalten.

Sie enthalten Fettsäuren wie Omega-3 und Omega-6, die unser Körper benötigt. Unser Körper kann sie nicht selbst herstellen.

Das Problem:

  • Ungesättigte Fette werden sehr schnell ranzig.
  • Ein Hanföl sollte keine 2 Wochen geöffnet herumstehen, dann ist es ranzig.
  • Ranziges Öl ist eine Gefahr für unsere Gesundheit.

Sind gesättigte Fette schädlich? Hab keine Angst vor Fetten.

  • Sie liefern doppelt so viel Energie wie Kohlenhydrate oder Eiweiss.
  • Sie kommen in den unterschiedlichsten Lebensmitteln vor.
  • Fette dienen als Geschmacksträger und sorgen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl.
  • Fette liefern uns fettlösliche Vitamine wie A, D, E und K.
  • Fette helfen bei der Umwandlung von Karotin in Vitamin A.
  • Fette unterstützen sie die Aufnahme von Mineralien.
  • Sie dienen als Baustein für unsere Zellmembran.
  • Sie sind bei der Bildung von Hormonen und hormonähnlichen Substanzen beteiligt.

Ganz schön viel Gutes. Oder?

Aber bevor du jetzt in Euphorie ausbrichst: Zu viel davon ist auch nicht gut.

  • 
Fette bestehen aus Kohlenstoffverbindungen.
  • Alle Fette bestehen aus einer Mischung gesättigter, einfach und mehrfach ungesättigter Fettsäuren.
  • Gesättigte Fette kann unser Körper aus Kohlenhydraten selbst herstellen.
  • Gesättigte Fette sind z.B. in tierischen Lebensmitten.
  • Ungesättigte Fette sind zum Beispiel: Olivenöl (einfach ungesättigt) und Liensameöl, Sonnenblumenöl (mehrfach ungesättigt).

Mehrfach ungesättigte Fette sind instabil und anfällig für Umwelteinflüsse. Sie sind wichtig, aber nur gesund, wenn sie nicht ranzig sind. Und das riecht man eben nicht immer (man riecht es erst, wenn sie schon extrem ranzig sind).

Unser Körper kann die beiden ungesättigten Fettsäuren Omega-3 und Omega-6 nicht selbst herstellen. Er muss sie über unsere Nahrung bekommen. Das ideale Verhältnis ist 1:3. Sprich: 3x mehr Omega-6 als Omega-3.

Es gibt nur wenige Lebensmittel mit einem optimalen Verhältnis. Ergebnis: Viele von uns essen 10- bis 30-mal mehr Omega-6- als Omega-3-Fettsäuren. Und das ist dann auch nicht mehr gut.

Worauf du bei mehrfach ungesättigten Fetten achten solltest:

  1. Nicht dem Sonnenlicht aussetzen. Vorsicht vor Wärme. Wenn mehrfach ungesättigte Fette Sonnenlicht, Luft und Wärme ausgesetzt werden, dann werden sie schnell ranzig.
  2. Ranzige Öle setzen freie Radikale frei. Diese greifen unsere Zellen an.
  3. Die Folge: Wir sehen älter aus als wir sind. Falten.
  4. Mehrfach ungesättigte Fette sind NICHT zum Kochen geeignet. Das steht in fast jedem (!) Kochbuch und Rezept falsch drin.
  5. Pflanzenölen wie Olivenöl, Sonnenblumenöl oder Leinöl sind weder zum Kochen noch zum Braten geeignet.
  6. Ausnahme: Palm- und Kokosöl. Diese können sowohl zum Kochen als auch zum Braten sehr gut verwendet werden. Aus Umweltschutzgründen empfiehlt sich aber nur Kokosöl.
  7. Kokosöl besteht überwiegend aus gesättigten Fetten – daher kann Kokosöl sehr gut erhitzt werden.

Abnehmkurs: Ernährung umstellen

Vorsicht vor künstlich gehärteten Fetten

„Sind gesättigte Fette schädlich?“ sollte daher nicht die Frage sein, sondern kann dieses Fett zum Braten verwendet werden? Habe ich hier ein Transfett (gehärtetes Fett) vorliegen? Oder wie viel Fett brauche ich?

Was sind Transfette? Die Lebensmittelindustrie nimmt flüssige Pflanzenfette und härtet sie. Dazu nutzt sie ein Verfahren, das dafür sorgt, dass sie bei Zimmertemperatur hart sind. Das ist eine künstliche Härte, die son in der Natur nicht vorkommt. Das kann man nicht mit Kokosöl oder Butter vergleichen.

Warum? Es entstehen Molekülverbindungen – Transfette. Die sind natürlichen Fettsäuren ähnlich und dringen daher bis in unsere Zellen ein. Da gehören sie aber nicht hin, unser Körper kann sie nicht verwenden.

Transfette gelten unter Experten als eine der schädlichsten Substanzen in unseren Nahrungsmitteln.

Transfette sind enthalten in:

  1. Backwaren
  2. Süssigkeiten
  3. Fast Food
  4. Chips

Transfette entstehen beim Frittieren und Braten mit billigen Pflanzenölen.

Auch Margarine besteht zu einem hohen Anteil aus Transfetten.

Sind gesättigte Fette schädlich? Nein.

Die  Muttermilch enthält rund 40 Prozent  gesättigte Fette. Und auch Urvölker haben eine Ernährung, die reich an gesättigten Fetten ist.

Muttermilch liefert viele gesättigte Fette und enthält mehr Cholesterin als viele andere Nahrungsmittel. Das ist wichtig für das  Wachstum des Babys und sein Gehirn.

Die positiven Auswirkungen roher gesättigter Fette

  • Gesättigte Fette sind wichtig für unsere Herzgesundheit.
  • Gesättigte Fette stärken unser Immunsystem.
  • Gesättigte Fette wirken antibakteriell und antiviral.
  • Damit Kalzium in Knochen und Zähne eingebaut werden kann, brauchen wir ausreichend gesättigte Fette.
  • Gesättigte Fette sind wichtig für die Bildung von Hormonen.
    Gesättigte Fette helfen bei der Versorgung der Zellen mit Wasser
  • Ja sie helfen sogar beim Abnehmen.

Was heisst das nu?

  • Iss mehr gesättigte Fette als ungesättigte Fette. Verwende z.B. Kokosöl zum Kochen und Backen. Kein Angst, dann schmeckt nicht alles nach Kokos.
  • Iss Fette wann immer möglich roh. Zum Beispiel im Salat.
  • Zum Braten solltest du nur Kokosöl, Palmfett oder Butter (zumindest aus Sicht der Fette) nehmen.
  • Beim Frittieren und Braten entstehen schädliche Fettmoleküle.

Wo bekommst du gesundes Fett her?

  • Oliven
  • Leinsamen
  • Avocados
  • Kokosöl
  • schwarzer Sesam
  • Chia Samen
  • Nüsse

Liebe Grüsse aus Zürich
Kati

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About The Author

Kati Mekler

Kati ist Erfolgs-Coach für Frauen, Buchautorin, Theta Healing Ausbilder und Gründer von Mindfulness for Children. Coachings sind via Skype und Telefon direkt über die Website buchbar.

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