Willst du giftstoff-freies Shampoo?

Dann brauchst du Bio-Shampoo – oder mach es gleich selbst. Ich habe Jahrelang Bio-Shampoo gekauft. Und mach das auch heute noch – aber ich nehme auch selbstgemachtes Shampoo. Warum? Du kannst Shampoo selbst machen, total einfach. Und günstig.

  • Weil es einfach noch besser ist für meine Haare als Bio-Shampoo,
  • weil es viel günstiger ist als Bio-Shampoo,
  • weil es Spass macht
  • und natürlich weil ich auf keinen Fall ein Industrie-Shampoo nehmen würde.

Probier es einfach mal aus! Hier sind ein paar einfache und schöne Shampoo-Rezepte… Toll, Shampoo-Rezepte. Das klingt in meinen Ohren wie Süsskartoffel-Rezepte… einfach schön, ein bisschen neu und ganz viel lecker. Bei Shampoo definitiv lecker duftend!

Für dein neues Shampoo ‚Green Tea Time‘:

  • Grünen Tee
  • Natron
  • Teebaumöl

Für helle, trockene Haare ist ein Kamillen-Shampoo toll:

  • Kamillentee
  • Natron
  • Teebaumöl

Für den Tee ist es egal, ob du ihn lose oder im Beutel kaufst. Ich nehm immer nur losen Tee, sonst hab ich keinen daheim. Das Natron findest du in der Backwarenabteilung im Supermarkt. Ich kenne es erst, seit ich damit mein Gesicht peele. Es ist extrem günstig. Und das Teebaumöl gibt’s in der Drogerie, der Apotheke, im Bioladen und manchmal auch im Supermarkt.

Mein Tipp: Kauf ein hochwertiges Teebaumöl. Ich nehme es für kleine Pickel, die gelegentlich mal auftauchen. Mit einem Tupfer Teebaumöl drauf, verziehen die sich schnell wieder. Aber dafür muss es hochwertig sein. Wir haben hier in Zürich eine echt tolle ‚Kräuter-Apotheke‘, die sich auf Naturpräparate spezialisiert hat. Das ist echt toll, dort einzukaufen. Es hat so viele Tees, Salben, Cremes, und und und.

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Und so geht’s:

  1. Mach einen halben Liter Wasser heiss. Es muss nicht unbedingt kochen, aber es sollte richtig heiss sein.
  2. Gib 40 g Tee dazu (am besten in einem Teefilter, die Beutel für losen Tee), oder einfach lose und sieb die Blätter dann später ab.
  3. Und lass den Tee 5-10 Minuten ziehen.
  4. Dann die Teefilter/Teebeutel raus.
  5. Und jetzt 100 g Natron dazu.
  6. Umrühren. Warten bis es abgekühlt ist.
  7. 3-4 Tropfen Teebaumöl dazu. Und alles in eine Flasche füllen. Fertig.

Am geschicktesten sind – ausnahmsweise – Plastikflaschen, denn ein Shampoo kann in der Dusche schnell mal runter fallen. Und dann würdest du inmitten von Scherben stehen. Nimm einfach eine leere Shampooflasche. Und stell den Rest der Mischung in den Kühlschrank.

Wie man das Shampoo anwendet?

Ab unter die Dusche. Die Flasche vorm Benutzen gut schütteln. Das Shampoo direkt aus der Flasche auf dem Haar verteilen. Sei ruhig grosszügig dabei. Ja, es gibt keinen Schaum. Der Schaum ist ein ‚Industrie-Produkt‘. Aber dank dem Natron werden die Haare dennoch schön sauber. Mit Wasser ausspülen. Und dann eine selbstgemachte Spülung drauf geben.

Aufgepasst:

Du hast bestimmt wie ich jahrelang (also, passender gesagt: Jahrzehnte lang) industriell hergestelltes Shampoo genutzt. Industrie-Shampoo führt dazu, dass unsere Kopfhaut sehr sehr viel Fett produziert. Denn die Tenside im Industrie-Shampoo trocknen die Kopfhaut bei jedem Waschen sehr aus. Deshalb juckt es im Winter manchmal so. Oder es schuppt sogar.

Mit deinem selbstgemachten Shampoo trocknest du deine Kopfhaut nicht mehr aus. Aber: Das muss sie erst ‚lernen‘. Schliesslich hast du das jahrelang anders gemacht. Und bis sie verstanden hat ‚ok, es geht auch schonend. Ich muss gar nicht so viel Fett produzieren‘, solange kann es sein, dass deine Haare schneller fettig werden als bisher. Das ist normal und nach einer Weile hat sich der natürliche Fetthaushalt der Kopfhaut geregelt.

Selbstgemachtes Shampoo richtig lagern

Ein selbstgemachtes gesundes Shampoo ist frei von Chemie. Und damit auch frei von Konservierungsstoffen. Deshalb hält es nicht so lange. Und deshalb müssen wie es auch ein bisschen anders aufbewahren.

Hält 2 Wochen lang!

  • Mach dir nie mehr Shampoo als du für zwei Wochen brauchst.
  • Danach solltest du dir wieder neues machen.
  • Für zwei Wochen braucht man nämlich definitiv keine Konservierungsmittel.

Willst du es bis zu 4 Wochen aufbewahren:

  • Füll es in eine Glasflasche. Denn Glas reagiert nicht mit den Kräutern (im Gegensatz zu Plastik).
  • Und füll dir immer eine kleine Menge in eine Plastik-Flasche/alte Shampoo-Flasche für den täglichen Gebrauch.

Mehr als vier Wochen sind aber echt nicht zu empfehlen. Und nach 4 Wochen macht es doch auch Spass wieder eine neue Duft-Richtung auszuprobieren…

Probier’s aus!
Kati

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Kati Mekler
Kati Mekler

Kati ist Erfolgs-Coach für Frauen, Buchautorin, Theta Healing Ausbilder und Gründer des Vereins Mindfulness for Children. Kati hat in den letzten Jahren über 13'000 Menschen bei Veränderungsprozessen gecoacht. Alleine in den letzten beiden Jahren hat sie über 3'080 Einzel-Coachings gegeben.