Wir bekommen es überall erzählt: Milch ist wichtig für unsere Knochen. Aber das Schöne: Es gibt mittlerweile sehr viele Orte, an denen du die Wahrheit erzählt bekommst. Nämlich: Dass Milch sehr ungesund ist für uns.

Ja: Ich bin ein Milch-Gegner. Wobei: Ich bin kein echter Milch-Gegner, ich bin ein Gesundheitsfan. Ich will, dass meine Detox Klientinnen gesund werden, dass meine Familie gesund ist, dass meine Freunde gesund sind. Und deshalb sage ich es jedem, der es hören will wie ungesund Milch für uns ist. Milch, Zucker und Weizen – das ist eine tolle Kombi um die Menschen richtig schön krank zu machen. Davon kann ich dir ein Lied singen. Schauen wir uns mal einen Aspekt an: Milch und Osteoporose.

Milch und Osteoporose: Soll man nun viel Milch trinken?

Obwohl US-Amerikanerinnen enorme Kalziummengen konsumieren, gehören sie zu den Patientinnen, die weltweit am häufigsten an Osteoporose erkranken. Was sagt dazu eigentlich die Milch-Lobby?

Vor allem im Vergleich mit den Chinesen ist das spannend zu sehen:

Die Chinesen nehmen nur halb so viel Kalzium zu sich. Und das grösstenteils aus pflanzlichen Nahrungsmitteln. Chinesen erkranken nur selten an Osteoporose. Aha.

 

Medizinische Studien deuten an: der Konsum von Milch kann Osteoporose nicht verhindern.

Vielmehr: Milch erhöht das  Risiko von Osteoporose bei Frauen. Eine Harvard-Nurses-Studie an mehr als 77.000 Frauen im Alter von 34 bis 59 Jahren hat ergeben, dass das Risiko eines Arm- oder Hüftbruchs bei Teilnehmerinnen, die täglich zwei Gläser Milch (oder mehr) zu sich nahmen, höher war, als das der Teilnehmerinnen, die täglich höchstens ein Glas Milch tranken.

— und das ist jetzt nur der Aspekt Osteoporose. Mehr Infos über Milch und wie gesundheitsschädlich sie für uns ist, findest du auch hier:

Was sagen andere Experten über Milch:
T. Colin Campbell, Professor der Ernährungsbiochemie an der Universität Cornell:

„Es scheint, dass zwischen dem Konsum von tierischem Eiweiss und der Häufigkeit von Knochenbrüchen ein ebenso unverkennbarer Zusammenhang besteht wie zwischen dem Zigarettenrauchen und der Erkrankung an Lungenkrebs“.

Noch ein paar kleine Infos am Rande (mehr dazu in den anderen Artikeln, die ich oben verlinkt habe):

Eiweissmangel tritt in entwickelten und gut versorgten Ländern wie Deutschland und der Schweiz sogut wie nie auf. Wir sind im Gegenteil meist übervorsorgt mit Tierprotein. Und das ist nicht gesund. Eiweissmangel ist ein Problem, das Menschen in von Hungersnot geplagten Ländern betrifft.

Milch ist ungesund: Krebs, Diabetes, Akne
Der Verzehr von zu viel tierischem Eiweiss wird mit der Entwicklung von Gebärmutter-, Bauchspeicheldrüsen- und Prostatakrebs in Verbindung gebracht. Der erhöhte Konsum von Eiweiss kann auch für die Nieren belastend sein und dazu führen, dass verstärkt Kalzium aus den Knochen freigesetzt wird.

Wenn du nur eine kleine Sache zur Verbesserung deiner Gesundheit tun willst: Dann lass die Milch weg. Iss keinen Joghurt, keine Sahne, keinen Quark, keinen Käse und trink keine Milch. Milch ist noch in genug anderem (ungesundem) Essen drin wie Milchschokolade, Keksen und Co.

Reduziere deinen Milchkonsum und verbessere deine Gesundheit.

Milch ist für die Aufzucht von kleinen Kälbern (die heutzutage billiges Milchersatzpulver bekommen. Denn die Milch – die eigentlich für sie gedacht ist – trinkt der Mensch). Wir würden ja auch mit 32 Jahren keine Muttermilch mehr trinken (ausser wir sind verrückte Japaner). Recherchiere, z.B. auf ProVegan, dort gibt es einen tolle Sammlung von Studienergebnissen. Mach dich schlau! Du kannst dir auch den Podcast über Tierprotein anhören, da bekommst du auch alle Infos:

podcast-jetzt-anhoeren-gruen

Mehr über Milch findest du auch hier: ProVegan.ch Studien

Liebe Grüsse aus Zürich
Kati


Kati Mekler
Kati Mekler

Kati ist Erfolgs-Coach für Frauen, Buchautorin, Theta Healing Ausbilder und Gründer des Vereins Mindfulness for Children. Kati hat in den letzten Jahren über 13'000 Menschen bei Veränderungsprozessen gecoacht. Alleine in den letzten beiden Jahren hat sie über 3'080 Einzel-Coachings gegeben.