Darum geht's diese Woche

Weizen verursacht Pickel, schlechte Haut, Magenkrämpfe, Zöliakie bis hin zu Diabetes. Still, heimlich und unter dem Deckmantel ‘Gesundes Vollkorn’.

Ergebnis:

Ein neues Bewusstsein. Ein Einkauf im Bioladen. Und die Feststellung: Glutenfrei schmeckt gut. Auch wenn's unterwegs nicht so einfach ist.

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Jetzt geht es um Brot und Brötchen. Um Vollkorn.

Achtung, jetzt kann es doof werden. Oder verwunderlich. Jetzt geht es um Brot und Brötchen. Um Vollkorn. Und warum um Himmels Willen soll das denn ungesund sein? Jedes Kind weiss heute doch, dass Vollkorn gesund ist!? (So gesund wie Milch stark macht. Leider ist beides gelogen.)

Ich mach es kurz. Der Weizen, den wir heute verwenden, hat mit dem Weizen vor früher nichts mehr zu tun. Er ist genmanipuliert. In den 80ern hat man versucht ‘mehr rauszuholen’ und viel experimentiert.

Heute verursacht Weizen viele Krankheiten. Von Pickeln, einer schlechte Haut, über Magenkrämpfe, Zöliakie bis hin zu Diabetes. Still, heimlich und unter dem Deckmantel ‘Gesundes Vollkorn’. Ich habe früher auch viel Brot gegessen. Ich konnte gar nicht aufhören, wenn ich ein frisches Brot zu Hause hatte. Das duftet so gut. Und es macht nie satt.

1. Weizen, der geheime Krankmacher und Dickmacher +

Und wie soll das nun enden? Sicher mit der Aussage: Iss kein Weizen.

Und wie soll das gehen? Weizen ist doch überall drin? In jedem Sandwich unterwegs. In jedem Pastagericht beim Italiener. Üüüüberall.

Ja. Genau. Das ist ein ganz schönes Problem. Und das wird vielleicht schwieriger anzugehen. Aber vielleicht auch nicht so schwierig wie du gerade denkst.

Und es geht bei deinem Detox Programm auch nicht um ‘ganz oder gar nicht’. Es geht darum besser zu leber. Gesünder zu sein. Schöner zu sein. Das bedeutet: Je weniger Weizen du isst, desto besser für dich. Aber du musst nicht ganz darauf verzichten. Du wirst nach eine Weile merken, ob du es gut verträgst oder besser ganz meiden solltest.

Ich selbst esse gar kein Weizen mehr. Also keine Produkte mehr die Gluten enthalten. Manchmal passiert es aber doch. Ungewollt. Letztens, da hab ich zum Beispiel eine vegane Currywurst gegessen. Und nicht gefragt was denn in dem Würstchen drin ist. 10 Minuten später hatte ich Magenschmerzen und leichte Krämpfe. Früher hab ich nie gemerkt, dass das vom Essen kommt. Heute mache ich die Verbindung schneller. Und lerne jedes Mal: Fragen, sonst hab ich hinterher die Probleme.

Das muss bei dir aber nicht so sein. Vielleicht verträgst du Weizen besser und musst nicht ganz darauf verzichten. Also keine Panik: Du musst sowieso überhaupt nichts! Alles wofür du dich entscheidest machst du nur für dich! Wie viel und in welchem Tempo obliegt dir! Ich möchte dir nur zeigen was alles möglich ist. Denn Essen ist etwas wunderbares. Es sollte uns gesund, stark und schön machen!

Weizen macht das Gegenteil. Er macht dich dick.

Als ich beschloss auf Weizen zu verzichten, verlor ich innerhalb von 2 Wochen meine letzten 4 überflüssigen Kilos.

Einfach so. Wieder mal einfach so, lach. Vorher waren die da. Schön am Bauch und Po. Da wo sie richtig blöd sind. Wenn es auch nicht wild war, 4 Kilo ist ja nicht die Welt.

Wenn du Weizen aus deiner Ernährung streichst – und moderat durch glutenfreie Produkte ersetzt, dann wirst du künftig beim Schritt auf die Waage Freude bekommst.

Richtig Freude. Du wirst die Waage gar nicht mehr brauchen. Der Blick in den Spiegel wird schon cool genug! Ehrlich. Freu dich drauf!

Ich weiss noch wie ich damals durch die Wohnung gelaufen bin. Mit hochgehobenen T-Shirt und stolz meinem Mann meinen flachen Bauch präsentiert habe. Ich war stolz wie Oskar als ich entdeckte, dass das Bäuchlein auf einmal weg war. Wahnsinn!

Also: Ich hoffe, du gehst immer noch in deinem Tempo vor. Überfordere dich nicht. Schau gut, dass die anderen Schritte gut klappen. Weizen zu streichen ist der Super-Schlankmacher! Falls dich das motiviert, das Thema richtig anzugehen!

Wechsle ersteinmal immer dort wo es geht (also auf jeden Fall zu Hause) zu glutenfreien Nahrungsmitteln. Sie helfen dir nochmal ENORM dabei gesünder zu werden. Es ist unglaublich.

Nur durch den Verzicht auf Weizenprodukte wirst du sehr sehr viele Kilos verlieren und diverse gesundheitliche Beschwerden gleich mit!

Mit Weizen meine ich im übrigens immer glutenhaltige Lebensmittel. Das sind nicht nur Weizen. Wobei Weizen am verbreitetsten ist. Und in fast allen Fertiggerichten und billigen Nahrungsmitteln verarbeitet ist.

1.1 Welche Getreide enthalten Gluten? +

Diese Getreide enthalten Gluten:

  • Weizen
  • Dinkel
  • Grünkern
  • Gerste
  • Roggen
  • Kamut
  • Hafer (wobei Hafer von einigen gut vertragen wird)
  • Bulgur
  • Couscous
  • Griess, Griessmehl
  • Kleie
1.2 Nahrungsmittel, die auch Gluten enthalten +

Nahrungsmittel, denen man nicht sofort ansieht, dass glutenhaltiges Getreide enthalten ist:

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Gebäck, Backwaren, Cracker, Brezeln und ähnlichen Snacks (Inhaltsstoffe durchlesen)
  • Panierte Lebensmittel (Nachfragen, meist ist es Weizenmehl)
  • Fertigsaucen und Mehlschwitze (Inhaltsstoffe durchlesen)
  • Seitan (ist ein ‘Fleischersatz’ aus Weizen)
  • Weissbrot und die meisten Brote beim Bäcker sind aus Weizenmehl

 

Übrigens – Diese Lebensmittel können genmanipuliert sein:

Es ist natürlich super glutenhaltige Lebensmittel in deiner Ernährung zu reduzieren und durch glutenfreie zu ersetzen. Einige Lebensmittel werden aber munter von der Industrie genmanipuliert, daher zählen

  • Reis,
  • Mais und
  • Soja.

Deshalb achte hier besonders darauf nur Reis, Mais und Soja in Bio-Qualität zu kaufen. Such dir Anbieter, die auf ihre Packungen wirklich drauf schreiben, dass es gentechnikfrei ist.

1.3 Glutenfreies Getreide +

Diese Getreidearten kannst du bedenkenlos essen,
denn sie sind glutenfrei:

  • Hirse
  • Quinoa – Ich liebe Quinoa. Es ist ein fantastischer Energielieferant.
  • Amarant
  • Brauner Reis
  • Wildreis
  • Buchweizen (das ist KEIN Weizen)
  • Teff

Diese Getreidesorten sind zwar frei von Gluten, aber natürlich solltest du sie dennoch nicht in zu grossen Mengen essen.

Iss maximal eine Portion davon am Tag, eine Hand voll. Mehr nicht. Denn es sind Kohlenhydrate. Die werden im Körper zu Zucker umgewandelt und wenn du davon zu viel aufnimmst führt das zu gesundheitlichen Problemen – und natürlich auch zu Übergewicht. Zu viele Kohlenhydrate hindern dich am Abnehmen.

1.4 Was 95% der Leute nicht wissen +

Was 95% der Leute nicht wissen

Weizen wurde durch intensive Züchtung genetisch grundlegend verändert. In den letzten Jahrzehnten hat sich der Weizen stark verändert. Man hat bestimmte Weizensorten hybridisiert. Es gab neue Kreuzungen. Neue Zuchtformen. Sie haben den Weizen gegen Umwelteinflüsse wie Dürren und Pilzbefall resistent machen sollen. Und die Ertragssteigerung war gross. Sie ist 10-mal so gross wie noch vor hundert Jahren. Heute bekommt man also auf der gleichen Fläche Ackerland 10-mal mehr Weizen als vor 100 Jahren.

Der erste und wilde Weizen war Einkorn. Einkorn hat man später kultiviert. Es ist der allererste Weizen, den wir kennen. Einkorn ist zäh und kälteunempfindlich. Es hat nur 14 Chromosomen.

Im Nahen Osten hat man durch eine Kreuzung dann später Emmer gezüchtet. Der hatte schon 28 Chromosomen. Pflanzen wie Weizen speichern die Summe der Gene ihrer Vorfahren. Man nennt das Polyploidie.

Tausende von Jahren waren Emmer und Einkorn sehr beliebt. Ihre Backeigenschaften waren aber nicht so gut und der Ertrag war auch nicht sehr üppig.

Dann hat sich Emmer nochmal – ohne menschlichen Einfluss – mit einem Gras verbunden und es entstand der erste Weichweizen. Mit 42 Chromosomen. Diese neue Pflanze hatte also die Chromosomen von Einkorn, Emmer und dem Gras. Da diese Form sehr komplex ist, haben Forscher später entsprechend viel Spielraum beim genetischen Manipulieren gehabt.

So geht die Geschichte weiter, es wurde viel experimentiert und der Weizen wurde so optimiert bis er ertragreich und gut anzubauen war. Sprich wenig krankheitsanfällig ist. Heute haben wir also Hochleistungsweizen. Als diese Experimente gemacht wurden, hat man sich über die Folgen von genmanipulierten Nahrungsmitteln noch keine Gedanken gemacht.

Man ging davon aus, dass nichts passieren kann, weil man ja eine Form des Weizens mit einer anderen Form des Weizens verbunden hat. Es gab viele tausend Kreuzungen, so dass der heutige Weizen in keinster Weise mehr dem Urweizen entspricht.

1.5 Weizen und dein Säure-Basen-Haushalt +

Weniger Getreide ist besser

Generell ist es gut, wenn du den Getreideanteil an deinem Essen reduzierst. Es ist für deinen Körper nicht so gut verdaulich wie Gemüse oder Obst. Und insbesondere glutenhaltige Lebensmittel sind schwer verdaulich.

Meist steckt das Getreide auch voller Pestizide. Da die Böden ausgelaugt sind, hat es kaum Mineralien.

 

Meine Empfehlung:

  1. Ersetze Weizenprodukte am besten komplett, z.B. durch Quinoa, Buchweizen, Reisnudeln, Mais-Spaghetti und Co.
  2. Back dein Brot künftig selbst, es ist so einfach und lecker. Es gibt dafür fertige Backmischungen. Natürlich gibt es auch abgepacktes glutenfreies Brot. Selbst gemacht schmeckt aber um Welten besser. Ich liebe den Duft in meiner Wohnung nach dem Backen.
  3. Leg dir einen Vorrat an glutenfreien Lebensmitteln an. Sie geben dir viel Energie. Und schaden – im Gegensatz zu Pasta aus Weizenmehl – nicht. Trotzdem: Iss nicht zu viele. Denn es sind nach wie vor Kohlenhydrate. Und Kohlenhydrate werden in unserem Körper zu Zucker umgewandelt. Sprich: Je weniger Kohlenhydrate du isst, desto schneller wirst du abnehmen.

 

Weizen führt zu einem schlechten Säure-Basen-Haushalt

Neben Tierprotein ist die Hauptursache für einen übersäuerten Körper ein Zuviel an Weizenprodukten. In unserer Gesellschaft nimmt Weizen einen hohen Anteil an der derzeit noch üblichen typischen Ernährungsweise ein. Dabei erzeugt nur ein Gramm Weizen mehr Schwefelsäure im Körper als Fleisch. (Schwefelsäure ist übrigens auch in Autobatterien drin)

Wenn du also zu viele tierliche Produkte und zu viele Weizenprodukte isst, dann wird dein Körper automatisch sauer. Wer viel Fleisch und viel Pasta, Brot und Co. isst, der müsste riesige Mengen an Gemüse essen um die entstehende Säure auch nur annähernd ausgleichen zu können. Das ist sehr schwierig.

Einfacher ist es, die säurebildenden Nahrungsmittel zu reduzieren. Denn eine chronische Säurebelastung wird auf Dauer deine Knochen und vieles mehr ruinieren.

1.6 Vollkornprodukte sind keine Alternative +

Vollkornprodukte sind keine Alternative

Vollkornbrot, Vollkornbrötchen, Vollkornnudeln. Sie werden hoch gelobt. Von ‘Ernährungsexperten’ angepriesen. Und von fast allen als gesund erachtet. Von mir auch – für lange Zeit. Sehr lange Zeit. Was für ein Witz. Was für ein geniales Marketing.

Vollkorn ist NICHT gesund. Egal was die Werbung sagt. Egal was die XY Gesellschaft für Ernährung sagt. Egal was dein Arzt sagt. Egal was deine Mutter sagt.

Mach dich schlau und probier es aus darauf zu verzichten. Dann wirst du selbst merken, wie gut es dir damit geht. Ja wie viel besser es dir ohne glutenhaltige Lebensmittel geht!

Egal ob Billig-Weizen oder Bio-Weizen oder Vollkorn-Weizen. Weizen macht dich dick. Und alt. Und krank. Es ist ungesund zu viel davon zu essen. Vollkorn-Produkte sind weniger schädlich als normale Weizen-Produkte. Ja. Aber sie sind immer noch schädlich. Täglich 1 Flasche Wodka zu trinken ist schädlich. Täglich 300 ml Wodka zu trinken ist zwar weniger schädlich. Aber immer noch schädlich.

Sieht man es als Prozess ist es ok. Von 1 Liter Alkohol am Tag auf 300 ml Alkohol am Tag runterzugehen ist gut. Mit dem Ziel irgendwann keinen oder nur wenig zu trinken. Genauso ist es beim Weizen. Auf Dauer macht uns auch Vollkornweizen krank. Von 100km auf 0km ist sehr schwer. Deshalb ist ein schrittweiser Wechsel um Umstieg auf glutenfreie Lebensmittel sehr hilfreich. Die kannst du später dann langsam reduzieren. So wie es für dich gut ist.

2. Vorsicht Entzugserscheinungen: Weizen macht süchtig +

Ein Brötchen sieht harmlos aus. Oder? Ist es aber nicht.

Eigentlich ist es genauso ‘harmlos’ wie eine Zigarette. Unglaublich, oder?

Oft wird irgendwo über das Rauchen diskutiert. Dass es süchtig macht und dass es so ungesund ist. Und auch vom Suchtpotential Alkohol weiss jeder. Dass aber Pasta, Pizza, Brot und Brötchen uns süchtig machen können – davon weiss fast keiner etwas. Es ist ein viel zu grosses Geschäft. Ein riesiges um genau zu sein.

Ich habe 30 Jahre lang nichts davon gewusst. Ich wusste nicht wie schlecht Weizen für meine Gesundheit, meine Verdauung und meine Haut ist. Ich habe nie etwas davon gehört. Und ich war bei viele Ärzten. Sehr vielen. Egal ob Kassenarzt oder Privatarzt. In Deutschland oder hier in der Schweiz (Ich wohne in Zürich).

Auch in den Zeitungen und Zeitschriften, die ich lies, stand nichts. In den Mainstream-Medien war Weizen kein Thema. Erst als ich mir neue, fundiertere, unabhängige(re) Quellen suchte – Online-Blogs, den Kopp-Verlag, gute Heilpraktiker, die Website vom Alpenparlament. Erst da bin ich auf die Weizen-Thematik gestossen. Ganz zwangsläufig.

Wer sich mit Gesundheit intensiv beschäftig, stolpert früher oder später über Weizen. Und wundert sich, dass auch Vollkornprodukte ungesund sind.

Ich weiss noch wie schockiert ich war, als ich erfuhr, dass ich anstatt 2 Scheiben Vollkornbrot auch genauso gut einen Schokoriegel essen kann.

Klar, wofür ich mich entscheiden würde, oder?

Und dabei dachte ich immer, dass Vollkornbrot so gesund sei. Und wunderte mich, warum ich früher trotz Sport kein einziges Kilo verlor.

Aber zurück zum Thema. Warum macht Weizen süchtig?

Kann das überhaupt sein? Und ob! Weil Weizen süchtig macht, fällt es manchen Menschen auch so schwer damit aufzuhören. Sie bekommen regelrecht Entzugserscheinungen. Lust auf frisches Brot. Pasta.

Richtige Gelüste. Das sind typische Suchtanzeichen. Es ist genauso wie beim Rauchen hast (was meiner Meinung nach gesünder ist als Weizen-Pasta zu essen – auch wenn ich Nichtraucher bin.). Und auch beim Kaffee ist das so. Es sind die gleichen Symptome, natürlich bei jedem unterschiedlich ausgeprägt. Paradoxerweise gilt Weizen als total gesund.

Auch hier: ein schönes Ergebnis der Nahrungsmittelindustrie (von Lebensmittelindustrie kann man schon lange nicht mehr sprechen). Die heutigen Nahrungsmittel, die Fertiggerichte, Dosensuppen, Kantinenfutter: Das macht unseren Bauch satt. Und unser Hirn. Aber unsere Zellen nicht. Die können bei vollem Bauch ‘verhungern’. Denn sie benötigen Nährstoffe, Vitamine, Spurenelemente. Nahrung. Lebensmittel eben! Sprich: Lebendiges Obst und Gemüse. Frisch. Bio. Lecker.

2.1 Wie Weizen dich ganz unbemerkt süchtig macht +

Wie Weizen uns ganz unbemerkt süchtig macht

Reden wir über Gluten. Gluten ist das wichtigste Weizenprotein.

Warum wir süchtig werden, wenn wir jeden Tag Brot und Pasta essen:

  1. Wie gesagt: Gluten ist das wichtigste Weizenprotein.
  2. Im Magen zerfällt das Gluten unter dem Einfluss des Magenenzyms Pepsin und der Magensäure. Das Gluten zerfällt in verschiedene Polypeptide.
  3. Polypeptide sind in der Lage die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden. Die Blut-Hirn-Schranke verhindert, dass Blut ins Gehirn gelangt. Diese Schranke ist sehr wichtig. Unser Gehirn reagiert auf viele Substanzen im Blut sehr empfindlich.
  4. Wenn die (Weizen-)Polypeptide die Blut-Hirn-Schranke überwunden haben, docken sie an den Morphinrezeptoren unseres Gehirns an. Das sind die gleichen Rezeptoren, an denen auch Opiate ansetzen! Genau: OPIATE! Das gleiche würde passieren, wenn du Heroin oder Kokain nehmen würdest. Die würden auch dort andocken.
  5. Man spricht auch von Exorphinen – ausserhalb des Körpers entstandene, morphinartige Substanzen. (Das ist übrigens das Gegenteil von Endorphine, die ebenfalls morphinartig sind – aber im Körper selbst entstanden sind und sehr wichtig und hilfreich sind bei Schmerzen.) Und dass man nach Drogen süchtig wird, muss ich ja nicht erwähnen. Nur verläuft diese Sucht beim Weizen subtiler. Total subtil.

 

Zusammengefasst:

  • Wenn du Weizen-Produkte isst, dann erzeugt dein Körper morphinartige Substanzen. Die setzten sich an die Opiat-Rezeptoren in deinem Gehirn. Ergebnis: Du bist happy (vorerst).
  • Wenn du dann eine Weile nichts isst, kann es gut sein, dass du Lust auf Weizen bekommst oder sogar ernstere/lästigere Entzugserscheinungen. Sprich: Du kannst das Gefühl haben: Ich MUSS das jetzt essen. Sofort. Dafür solltest du immer einen glutenfreien (!) Crackervorrat – oder ähnliches – haben. Besser wäre noch Karottensticks, aber wenn dich die Sucht richtig packt, hast du definitiv keine Lust auf Möhren.

Natürlich passiert das gleiche, wenn du irgendein anderes glutenhaltiges Lebensmittel ist. Und heutzutage muss man wirklich aufpassen. Denn es wird in vieles reingemischt. Fertigessen, Süssigkeiten und Co. natürlich primär.

Wenn du aber Quinoa, braunen Reis oder Hirse isst – dann passiert das nicht. Es gibt eben auch Getreidearten, die keine Exorphine erzeugen.

Sprich: Nicht jedes Getreide macht dich süchtig.

2.2 Du musst also nicht auf Weizen verzichten +

Du musst also auf Pasta nicht verzichten!

Du solltest nur Nudeln auf einer anderen Mehlbasis wie Mais oder Reis kaufen. Du siehst: Es ist einfach als es auf den ersten Blick aussieht. Du brauchst nur einen Vorrat zu Hause.

In Studien hat man herausgefunden, dass Opiathemmer (die man Drogensüchtigen gibt im Entzug) auch bei Weizen-Sucht helfen.

  • Der Opiatblocker Naloxon verhindert, dass die Exorphine aus Weizen im Gehirn eine Bindung eingehen.
  • Naloxon blockiert die Wirkung der Weizenexorphine. Das hat die Pharmaindustrie natürlich gewinnbringend genutzt. Und heute gibt es Appetitzügler mit dem Inhaltsstoff: Naltrexon. Naltrexon ist eine oral verabreichte Substand, die Naloxon entspricht.
  • Naloxon blockiert wohl das mesolimbische Belohnungssystem im Gehirn. Das ist der Ort, an dem die positiven Gefühle nach Drogenkonsum entstehen.

Da kann ich nur eines sagen: Das ist Wahnsinn! Man macht hier auf Kosten unserer Gesundheit ein Riesengeschäft.

Sei’s drum. Wir brauchen keinen Weizen.

2.3 Es gibt leckere Alternativen – die genauso gut schmecken. +

Es gibt leckere Alternativen – die genauso gut schmecken!

Bei Pasta, Nudeln, Brot, Toast und Brötchen – da merkst du keinen Unterschied. Sie sind genauso lecker!

Nur einfach mal unterwegs beim Bäcker oder Konditor etwas kaufen – das geht nicht mehr.

Du brauchst einen Vorrat zu Hause. Damit du dir jederzeit ein Brot machen kannst um es für unterwegs mitzunehmen, damit du am Wochenende frische Brötchen fürs Brunchen hast, damit du Abends eine schöne Brotzeit machen kannst. Für leckere Pasta am Abend. Oder wonach dir gerade der Sinn steht.

Wenn du Weizenprodukte aus deiner Ernährung streichst, steigt deine Konzentrationsfähigkeit. Die meisten schlafen auch besser. Es gibt viele gesunde Alternativen zu Weizen. Es gibt glutenfreies Brot, glutenfreie Brötchen, glutenfreien Toast,… und natürlich auch glutenfreie Nudeln, Pasta jeglicher Art, auch Lasagne-Blätter und natürlich Teig um selbst zu backen. Sei es nun Kuchen, Pizza oder Chapati.

Ich liebe frisches selbstgemachtes glutenfreies Brot. Es gibt gute Backmischungen. Das ist total einfach. Mehl und Wasser zwei Minuten kneten. Ofen vorheizen. Brot in einer (Kuchen)Backform rein. 58 Minuten warten. Rausnehmen. Abkühlen lassen. Fertig. Ehrlich. Und der Duft. Hmmm…

2.4 Entzugserscheinungen? ... und Ausrutscher +

Bei 30% kommt es zu Entzugserscheinungen

Wenn du bisher sehr viel Pasta, Pizza, Brot und Brötchen gegessen hast, dann kann es sein, dass du erst einmal Entzugserscheinungen bekommst. Ja, ehrlich. Bei rund 30% ist das so.

Mögliche Entzugserscheinungen nachdem du Weizen aus deiner Ernährung gestrichen hast:

  • Müdigkeit
  • Reizbarkeit
  • Konzentrationsstörungen beim Arbeiten
  • emotionale Verstimmung bis hin zur Depression (in schlimmen Fällen)
  • Heisshunger-Attacken auf Brot, Brötchen, Pasta

Wenn diese Symptome auftreten, ist man leicht versucht zu einem Keks, Croissant, einem Stück Kuchen oder ‘einfach’ auch einer Scheibe Brot zu greifen. Und dann bleibt es meist nicht dabei. Mir ging es auch so. Es ist normal Rückfälle zu haben.

Ausrutscher sind normal. Sie gehören dazu. Das ist ok. Punkt.

Wenn du viele Jahre eine bestimmte Ernährungsweise hast, dann kann fast keiner einfach so von heute auf morgen umstellen. Keiner kann sofort alles richtig machen. Grosse und kleine Fehler und Rückschläge gibt es immer. Das ist normal und gehört zum Entwicklungsprozess.

Also – rauf dir nicht die Haare, wenn du eine kleine Heisshunger-Attacke bekommst und dir irgendein glutenhaltiges Nahrungsmittel schnappst. Es ist ok. Bleibt am Ball. Kenn deinen Weg. Und sei dir sicher: Es wird von Tag zu Tag einfacher. Du wirst schöner. Du fühlst dich besser. Du wirst glücklicher.

Und du kannst jeden Tag stolz auf dich sein, was du schon alles schaffst. Denn bis jetzt hast du doch schon wahnsinnig viel umgestellt, verbessert. Du machst dir Gedanken. Du strengst dich an. Du hast ein Ziel. Das ist wunderbar. In der Tat ist es so viel mehr als die meisten Menschen von sich behaupten können. Mach weiter so. Und sei nicht zu streng mit dir!

Weizen kann dein zentrales Nervensystem genauso beeinflussen wie Nikotin oder Kokain. Und wie oft versucht ein Raucher mit dem Rauchen aufzuhören? Und wie viele schaffen es nicht beim ersten Mal. Und brauchen viele Anläufe? Also: Du machst das toll!

Der Verzicht auf Weizen lohnt sich wirklich. Denn Weizen ist ein starker Auslöser für Heisshunger-Attacken. In der Übergangsphase brauchst du also vielleicht viel Willenskraft – und einen Vorrat an guten Alternativen! Aber wenn du die ersten Tage oder vielleicht auch 2-3 Wochen geschafft hast: Dann wirst du umso mehr belohnt.

Fressattacken verschwinden oder werden zumindest deutlich weniger (je nachdem ob du noch Candida hast). Und somit steigen deine Chancen auf deine Traumfigur und eine gute Gesundheit enorm!

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3. Weizen lässt uns schneller alt aussehen und macht Pickel +

Das Essen von Weizenprodukten lässt uns schneller alt aussehen.

Weil es uns tatsächlich alt macht. Also älter. Der übermässige Konsum weizenhaltiger Produkte beschleunigt den Alterungsprozess.

  • Zu viel Pasta essen, macht also nicht nur übergewichtig.
  • Es führt auch zu Falten und schlaffer Haut.

Jeder von uns altert unterschiedlich schnell. Wir alle kennen Menschen, die 50 sind und wie 40 aussehen. Oder 30 sind und wie 40 aussehen. Wie alt wir aussehen, wird massgeblich davon bestimmt wie gut wir uns ernähren und wie gut wir emotional und seelisch ausgeglichen sind. Schauen wir uns an wie das mit Weizen und glutenhaltigen Produkten zusammenhängt.

Warum lässt uns Weizen altern?

Weizenkonsum führt zur erhöhten Bildung von AGEs

AGEs sind ‘Advanced Glycation Endproducts’. Also fortgeschrittene Glykierungs-Endprodukte. Sie sind das Ergebnis einer nicht-enzymatischen Reaktion von Zuckern mit Eiweissen. AGEs sind nutzlose Abfallprodukte, man kann auch sagen ‘verzuckerte Proteine’.

Dort, wo sich AGEs ablagern, schädigen sie das Gewebe. AGEs sind wesentlich an der Ausbildung von Diabetes-Folgeerkrankungen an Nieren, Augen und Nerven beteiligt. Auch das Herz-Kreislaufrisiko wird durch die verzuckerten Proteine beeinflusst. Diese lagern sich an Zellen der Gefässwand ab. Sie führen dort zu entzündlichen Prozessen und begünstigen damit Arteriosklerose.

Sind die AGEs einmal gebildet, können sie nicht rückgängig gemacht werden. AGEs bilden sich häufig auch mit anderen AGEs zu Klumpen. Nutzloser Abfall, der vom Körper nicht entsorgt werden kann.

Je höher der Blutzuckerspiegel, desto mehr endogene AGEs.

Schauen wir uns zuerst die endogenen AGEs an.

  • Das sind die inneren AGEs. Die AGEs, die wir selbst bilden.
  • Primär entstehen sie durch den Konsum von Kohlenhydraten und Tierprotein.
  • AGEs entstehen verstärkt, wenn der Blutzuckerspiegel erhöht ist. AGEs werden immer gebildet. Auch bei einem normalen Nüchternzucker. Aber je höher der Blutzuckerspiegel steigt, desto schneller bilden sie sich.
3.1 Alle Lebensmittel, die unseren Blutzuckerspiegel erhöhen, fördern die Bildung von AGEs. +

Alle Lebensmittel, die unseren Blutzuckerspiegel erhöhen, fördern die Bildung von AGEs.

Je mehr ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel erhöht, desto mehr AGEs werden gebildet. Und: Desto schneller altern wir.

Jedes Kohlenhydrate erhöht die AGE Bildung. Aber nicht jedes erhöht die Bildung neuer AGEs im gleichen Masse.

Hier die gute Nachricht: Ein Stück SCHOKOLADE führt nur zur Bildung von wenigen AGEs. (Juhuuuu!) Ein Stück Vollkornbrot haut dagegen richtig rein.

Nicht nur beim Bauchfett, sondern eben auch bei den AGEs. Hammer, einfach Hammer. Ich kann heute mit richtig gutem Gewissen (hochwertige) Schoki essen, mit hohem Kakaoanteil. Nicht die billige Industrie-Milch-Schokolade, die eigentlich nur aus Zucker besteht.

Allein schon aufgrund der AGEs lohnt es sich also weniger Weizenprodukte – und generell weniger kohlenhydratreiche Nahrungsmittel zu essen.

Und wie schon gesagt: Sind die AGEs einmal gebildet, können sie nicht rückgängig gemacht werden. Und: Sie können von unserem Körper nicht entsorgt werden. Echt blöd.

Aber: Mach heute den ersten Tag in deinem neuen Leben. Einem Leben, in dem du die AGE-Bildung noch mehr reduzierst. Das ist der Anti-Falten-Tag! Yeah!

3.2 Exogene AGEs in unserer Nahrung +

Exogene AGEs in unserer Nahrung

  • AGEs werden nicht nur in unserem Körper gebildet. Wir können sie auch über die Nahrung aufnehmen.
  • Tier-Produkte wie Fleisch und Käse enthalten die meisten AGEs.
  • Die Anzahl der AGEs wird durch das Grillen, Braten und Kochen teilweise noch sehr stark erhöht.

Bisher hört man noch wenig über die AGEs, aber das wird sich in Zukunft sicher ändern. Nicht nur in Bezug auf Anti-Aging-Food.

Ja, man könnte sagen eine Ernährung ohne Weizen ist besser als jede Anti-Aging-Creme.

4. Übergewicht und Fettleibigkeit – wegen zuviel Brot? +

Weizen macht dick. Denn Weizen regt unseren Appetit an.

Haben wir einmal mit dem Essen von glutenhaltigen Produkten angefangen, wollen wir immer mehr. Das kennst du bestimmt auch: Es bleibt selten bei einem Keks oder einem Stück Pizza. Weizen verstärkt aber nicht nur den Appetit auf andere Weizenhaltige Produkte: Weizenprodukte verstärken auch den Appetit auf Nicht-Weizenprodukte. Sie machen einfach mehr Hunger als nötig.

Mehr als 2/3 der US-Bevölkerung sind entweder übergewichtig oder fettleibig. Schicker ausgedrückt: Adipös (ändert nur leider nichts an der Tatsache). In Europa sind die Zahlen auch nicht gerade berauschend. Und wenn ich mich in Deutschland in einem Freibad oder einer Sauna umschaue, dann macht mich das leider auch nicht gerade an.

Dabei ist es gar nicht so, dass Übergewichtige oder Adipöse nicht versuchen würden abzunehmen. Natürlich versuchen die meisten das. Jeder will schön sein. Fit sein. Beweglich sein. Gesund sein. Logisch.

Aber es wird dicken Menschen auch alles andere als leicht gemacht. Sie hören dann Empfehlungen wie ‘Iss mehr Vollkorn statt Weizen.’ Toll – und das hilft natürlich gar nicht beim Abnehmen. Im Gegenteil. Sie versuchen Gewicht zu verlieren. Es klappt nicht. Sie sind frustriert und sie essen vielleicht noch mehr.

Oder sie arrangieren sich mit dem Bauchspeck, Kleidergrössen in XL und deprimierenden Blicken von Fremden. Denn ja, Schlanke Menschen denken oft ‘Warum ist die so dick? Gibt die sich keine Mühe?’

Weil kaum einer weiss, dass Vollkorn ungesund ist. Was einfach nun mal zur Folge hat, dass auch jemand mit den besten Absichten mit viel Engagement zum Scheitern verurteilt ist, wenn er (zu viel) Vollkorn-Produkte isst.

Das ist gemein. Ja. Nur kannst du an den Gedanken anderer nichts ändern. Nur an deinen eigenen. Und an deinem Verhalten. Und hier fangen wir an. Streich den Weizen. Streich das Vollkorn. Kauf dir gesunde Alternativen, die genauso aussehen und fast genauso schmecken. Iss davon natürlich auch nicht zu viel. Und du wirst sehen: Die Pfunde purzeln. Du wirst leichter. Körperlich und auch emotional.

Und wenn du die ersten Erfolge hast, andere es sehen – dann teile diese Info mit ihnen. Erzähl von deinem Detox Programm. Erzähl vom Weizen. Erzähl vom Vollkornbrot.

Erzähl wie lecker und einfach es ist. Hilf anderen. Damit schenkst du anderen die Möglichkeit auch etwas zu verändern. Und dir selbst schenkst du damit sehr viel Freude! Denn Teilen und Helfen macht glücklich.

4.1 Warum dich Weizen dick macht +

Warum dich Weizenmehl dick macht

Weizen verursacht einen Insulinkreislauf, bei dem sich Sättigung und Hunger ständig abwechseln. Verstärkt wird das von den bereits erwähnten Suchterscheinungen. Logisch, dass sich durch permanenten Hunger und daraus resultierendem viel zu häufigem Essen Fetteinlagerungen bilden. Ganz besonders am Bauch.

Ein wiederholt hoher Blutzuckerspiegel und Insulinspiegel fördert die Entstehung von Eingeweidefett an den Bauchorganen. Der Speck, den man von aussen sieht, ist also mehr wie die Spitze des Eisbergs. Dieser ‘Bierbauch’ wie man es bei Männern nennt, kommt vom jahrelangen Fehlkonsum und den ganzen Fetteinlagerungen.

Ob du Weizenprodukte isst oder nicht, hat enorme Auswirkungen auf dein Gewicht.

Wenn du abnehmen möchtest, ist dies der schnellste und beste Weg: Lass den Weizen weg. Aber auch aus gesundheitlicher Sicht sind diese regelmässigen Berg- und Talfahrten deines Insulinspiegels sehr sehr ungesund.

  • Zucker und Kohlenhydrate treiben deine Blutzuckerspiegel in die Höhe.
  • Je mehr der Blutzuckerspiegel steigt, desto mehr Insulin wird benötigt um den Zucker in die Körperzellen zu schieben und den Blutzuckerspiegel zu senken.
  • Der Insulinspiegel steigt also stark an. Darum kümmert sich übrigens die Bauchspeicheldrüse. Wenn diese nicht mehr ausreichend Insulin produzieren kann, bekommt man irgendwann ganz automatisch Diabetes.
  • Weizenprodukte wandeln sich leicht und schnell im Körper in Zucker um. Übergewicht ist also vorprogrammiert.
  • Je mehr Bauchspeck, desto mehr Entzündungssignale werden erzeugt.
  • Deine Muskeln und deine Leber sprechen dann schlechter auf Insulin an – sie entwickeln eine Insulinresistenz.
  • Es bildet sich ein Teufelskreislauf, denn jetzt muss noch mehr Insulin produziert werden,
  • … was mehr Bauchfett bedeutet
  • … und das führt wieder zu mehr Insulinresistenz.
  • Aber: Du kannst diesen Teufelskreis beenden!

Das passiert im Körper – aber auch ‘ausserhalb’ bekommen wir mit, dass da gerade etwas aus dem Ruder läuft: Ein hoher Insulinspiegel führt zu einem Abfallen des Blutzuckerspiegels. Und in Folge dessen kommt es zu einer Heisshunger-Attacke. Genau das, was wir überhaupt nicht gebrauchen können.

Um uns vor einer Unterzuckerung zu schützen entwickelt unser Körper diesen riesigen Hunger, der nach Befriedigung verlangt. Er will damit den Blutzuckerspiegel ausgleichen. Meist essen wir dann etwas Ungesundes und es entsteht eine wilde Berg- und Talfahrt unseres Blutzuckerspiegels. Und während dieser Achterbahnfahrt essen wir natürlich viel zu viel ungesundes Zeug und ruinieren unsere Gesundheit und Ausstrahlung.

Also, lass das Zeug weg. Es ist so fantastisch, was du dafür bekommst!

Du wirst deinen Gürtel enger schnallen müssen :) Und zwar dramatisch.

Freu dich!!! Wenn du starkes Übergewicht hast: Du kannst locker 20kg in einem Jahr abnehmen. Ehrlich. Natürlich solltest du nicht nur auf Weizen, sondern auch auf Süssigkeiten (weitestgehend) verzichten. Denn Weizen und Zucker machen beide dick.

Und egal wie gross deine Bedenken jetzt noch sind: Es ist sowas von machbar. Probier es langsam aus. Du wirst riesig Freude haben!

4.2 Die Besonderheit von Bauchfett +

Die Besonderheit von Bauchfett

Das Problem vom Bauchfett ist, dass es ein ‘aktives Fett’ ist. Es kann viele entzündliche Reaktionen auslösen. Es erzeugt Entzündungssignale im Körper. Und es erzeugt auch hormonelle Signalmoleküle, sogenannte Zytokine wie Leptin und Resistin.

Fettzellen können eigentlich ein weiteres Zytokin bilden: Adiponectin. Es reduziert das Risiko an Diabetes, Herzerkrankungen und Bluthochdruck zu erkranken. Bauchfett verliert allerdings die Fähigkeit Adiponectin zu bilden.

Dein Hüftumfang und dein Erkrankungsrisiko für die heutigen Zivilisationskrankheiten hängen also sehr eng zusammen.

Bauchfett ist selbst auch entzündet. Es enthält viele weisse Blutkörperchen als Entzündungsmarker. Und ein dicker Bauch ist so gesehen auch viel schlimmer als ein dicker Po.

4.3 Abnehmen ist OHNE glutenhaltige Nahrung viel leichter +

Abnehmen ist OHNE glutenhaltige Nahrung viel leichter

Durch zu viel Weizen-Pasta, Weizen-Brot, Weizen-Pizza werden wir dick. Ein zu hoher Weizenkonsum führt zu Bauchfett. Und das sieht genauso aus wie ein Babybauch. Vielleicht hast du das auch schon mal gesehen. Ziemlich blöd als Frau. Bei Männern sagt man dann Bierbauch.

Wenn du anfängst weizenhaltige Nahrungsmittel aus deiner Ernährung zu streichen, dann purzeln die Pfunde wie von allein. Ehrlich! Durch meine vegane Ernährung hatte ich in einem Zeitraum von 5 Monaten rund 13 Kilo verloren. Die restlichen 4 Kilo sind irgendwie geblieben. Gut, ich hab auch nicht viel sportliches unternommen, um sie loszuwerden. Denn ich war sehr zufrieden mit mir.

Als ich vom Weizen erfuhr – das war über ein Jahr später – da hab ich sofort damit aufgehört – mit kleinen Ausrutschern. Klar. Und: Die 4 Kilo sind weg. Und zwar ziemlich schnell. Ich habe nicht mehr darauf geachtet, wie lange es dauerte, aber ich vermute mal so 2-3 Wochen.

Ehrlich. Und ich habe nicht mehr Sport gemacht. Und auch nicht weniger gegessen. Ich habe Weizen durch Gemüse ersetzt. Glutenhaltige Nahrungsmittel durch glutenfreie. Fertig. Alles wie immer, ein bisschen Yoga… Super, oder?!

Lass den Weizen weg und ich garantiere dir: Du wirst dein Traumgewicht viel schneller erreichen als du denkst!

Und: Ignoriere die Kommentare von Familie und Freunden. Das mutet für viele Standard-Esser total komisch an, wenn man sagt ‘Ich esse kein Weizen. Der macht dick. Und alt. Und Falten.’

Ich bin nicht gerne wie der Durchschnittsbürger. Der Durchschnitt der Menschen liegt meist falsch, ist meist nicht erfolgreich, lebt meist ein Durchschnittliches leben. Mich hat ‘Durchschnitt’ noch nie angemacht. Ich will kein durchschnittliches Leben, keinen durchschnittlichen Partner und keine durchschnittliche Gesundheit. Ich will von allem das für mich beste und schönste. Und warum sollten wir uns mit Durchschnitt überhaupt zufrieden geben – ausser wir sind damit in der Tat zufrieden, was ja auch völlig ok ist.

Vielleicht wirst du einmal erklären müssen, warum du keinen Weizen isst. Oder du isst in Gesellschaft glutenhaltige Produkte, das kannst du ja händeln wie du möchtest. Was ich dir mit auf den Weg geben möchte: Geh deinen Weg! Bleib dir treu! Hol dein schönstes und gesündestes Ich aus dir heraus! Wenn andere komisch gucken, sind sie manchmal auch nur neidisch. Oder fragen sich wie sie das schaffen können und sind über kleine Tipps vielleicht auch dankbar.

Ich kann mir nicht vorstellen nochmal anders zu essen. Und was ich noch gar nicht sagte: Meine gelegentlichen Magenkrämpfe, die ich manchmal noch nach dem Essen hatte – die sind ganz verschwunden, seit das Gluten aus meiner Ernährung verschwunden ist. Das ist mindestens genauso toll für mich wie die überschüssigen 4 Kilo, die verschwunden sind. Ehrlich gesagt: Ich finde es total genial. Endlich schmerzfrei. Nach all den Jahren. Nach all den Schmerzen. Nach all den Tabletten. Endlich gesund.

4.4 Glutenfreie Lebensmittel - ja, aber nicht zu viele +

Glutenfreie Lebensmittel – ja, aber nicht zuuu viele

Es gibt viele glutenfreie Lebensmittel. Die schauen wir uns später an. Sie schmecken lecker und du musst auf nichts verzichten.

Das Ding ist aber: wenn du abnehmen möchtest, dann solltest du die Mengen, die du davon isst dennoch einschränken:

  • In sehr vielen glutenfreien Lebensmitteln wird Weizenmehl meist nur durch Maismehl, Reisstärke, Tapiokastärke oder Kartoffelmehl ersetzt.
  • Auch die glutenfreien Lebensmittel treiben deinen Blutzucker in die Höhe. Teilweise noch mehr als Weizen. Und so kann man nicht abnehmen.
  • Dafür lösen glutenfreie Lebensmittel keine Immun-Reaktionen aus wie Weizen. Deshalb solltest du sie immer vorziehen. Aber sie auch nicht jeden Tag essen.
5. Verdauungsbeschwerden, Blähbauch und Zöliakie +

Gluten kann dazu führen, dass dein Dünndarm erkrankt.

Bei Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit wird die Dünndarmschleimhaut angegriffen, wenn sie etwas glutenhaltiges essen. Das bedeutet, dass die Schranke zwischen Körper und Darminhalt angegriffen wird. Man bekommt Krämpfe, Durchfall, Blähungen. Gleichzeitig verschlechtert sich die Nährstoffresorption.

Der Körper bekommt zu wenig Vitamin B12, D, E, K und Folsäure. Aber auch zu wenig Eisen, Zink und Co. Er kann nicht genug aus der Nahrung herausholen. Denn genau das passiert im Dünndarm. Genauer gesagt: Sollte dort passieren. Dort nimmt sich der Körper alles aus den aufgenommenen Lebensmitteln, das er benötigt.

Ist die Dünndarmschleimhaut angegriffen und verletzt, können z.B. bestimmte Weizenanteile ins Blut gelangen. Und das führt zu zahlreichen Problemen.

Zöliakie konnte lange Zeit nur schwer nachgewiesen werden. Viele Betroffene haben lange Leidenswege hinter sich.

Der Grund dafür ist, dass Zöliakie viele Gesichter haben kann

  • Sie kann sich bei jedem anders äussern.
  • Einige haben die typischen Krämpfe und Durchfälle.
  • Andere verlieren enorm an Gewicht.
  • Wieder andere bekommen Migräne,
  • … Arthritis oder
  • … sind unfruchtbar.
  • Andere haben Depressionen
  • oder sind chronisch müde.

 

Wer würde schon denken, dass all das von dem gleichen Auslöser verursacht werden kann?

Verursacher ist das Protein Gliadin, das im Weizengluten enthalten ist. Dieses Protein ist in allen Weizenprodukten. Egal ob Brot, Pizzateig, Nudeln oder Toast. Und dieses Gliadin schafft es, die Darmschleimhaut durchlässig zu machen.

  • Und durch die nun nicht mehr undurchlässige sondern durchlässige Darmschleimhaut können allerlei Schadstoffe ins Blut gelangen.
  • Wenn Schadstoffe ins Blut gelangen kommt es zu einer Autoimmunreaktion.
  • Das Immunsystem geht sozusagen zum Angriff über.
  • Aber es greift nicht einen Feind an, sondern das eigene Gewebe.

 

Glutenhaltige Produkte können also Krankheiten wie Zöliakie, Schilddrüsenentzündungen, Asthma oder Gelenkerkrankungen auslösen.

6. Insulinresistenz und Diabetes +

Seit 1980 hat sich die Zahl der Diabetes-Kranken mehr als verdoppelt.

Diabetes ist heute eine Volkskrankheit. Eine Zivilisationskrankheit. Um es kurz zu machen: Weizen fördert Insulinresistenz. Und Insulinresistenz führt zu Diabetes.

Beim Essen von Weizen-Produkten wie Brot schnellt unser Blutzuckerspiegel in die Höhe. Wir bekommen Heisshunger-Attacken. Es kommt zu grossen Schwankungen unseres Blutzuckerspiegels. Rund um den Bauch bildet sich immer mehr Bauchfett.

Wenn wir aufhören Weizen zu essen, schmilzt nicht nur das Bauchfett. Auch die grossen Schwankungen unseres Blutzuckerspiegels gehen zurück. Heisshunger-Attacken verschwinden. Die Insulinresistenz geht zurück. Unser Blutzucker sinkt.

Diabetes kann also rückgängig gemacht werden.

Man muss nicht lebenslänglich Medikamente nehmen.

Aber: Man muss sein Leben ändern. Und für viele ist es – leider – leichter einfach Tabletten, Spritzen und Co. zu nehmen und die Verantwortung für die eigene Gesundheit abzuschieben auf Ärzte.

Wie wird man Diabeter?

Indem man zu viele Süssigkeiten, zu viel Kuchen, zu viel Chips, zu viel Kekse, zu viel Salzstangen, zu viele Nudeln, zu viel Pizza, zu viel Pasta, zu viel Lasagne, zu viel Brot, zu viele Croissants, zu viele Brötchen… isst. Zu viel Zucker und zu viele Kohlenhydrate.

Nahrungsmittel, die unserem Körper nichts Sinnvolles geben, aber – im Übermass konsumiert – viel Stress auslösen können und definitiv zu Rettungsringen, Bierbäuchen und Pseudo-Babybäuchen führen.

Warum macht zu viel Pasta krank?

  1. Alles was unseren Blutzuckerspiegel besonders stark ansteigen lässt, verursacht auch Diabetes.
  2. Kohlenhydrate führen dazu, dass unsere Bauchspeicheldrüse Insulin ausschüttet.
  3. Die Ausschüttung von Insulin fördert die Bildung von Bauchfett.
  4. Bauchfett führt zu Insulinresistenz und Entzündungen.
  5. Wenn das viele Jahre so geht, macht die Bauchspeicheldrüse irgendwann schlapp. Sie kann nicht mehr. Irgendwie nachvollziehbar, dass sie dann am Limit ist. Zu viel Zucker, zu viel Fett, zu viele Entzündungen.
  6. Jetzt hat der Körper zu wenig Insulin.
  7. Der Blutzuckerspiegel steigt.
  8. Jetzt hat man Diabetes.

 

Ganz einfach gesagt: Diabetes entsteht durch das Essen zu vieler Kohlenhydrate.

Wenn man weniger Kohlenhydrate und zuckerhaltige Nahrungsmitte isst, kann man also viel bewegen.

Ja. Vergiss die Empfehlungen von ‘Ernährungsexperten’. Diese empfehlen dir:

  • Iss Vollkornbrot, denn das ist total gut. - FALSCH.
  • Iss Vollkornflocken. - BESSER NICHT.
  • Iss Nudeln, Reis, Kartoffeln. - GLUTENFREI, und nicht zu viel.
  • Iss fettarme Reiscracker und Salzstangen. - Hmmm..?

 

Und werde dabei immer dicker und kranker. Denn das wird man durch so eine Ernährung. So kann man nicht gesund werden. Das geht nicht. Es geht einfach nicht. Und es gibt viele Studien, die belegen, dass eine kohlenhydratarme Ernährung Diabetikern dabei hilft abzunehmen und gesünder zu werden. Mehr Gemüse – auch hier die Lösung. Manchmal ist es so einfach, oder?

7. Und Tschüss Weizen: Gesunde Alternativen +

Wenn du abnehmen möchtest, solltest du dich auch bei den glutenfreien Lebensmitteln zurück halten.

Aber kauf sie dir dennoch – denn du wirst nicht von heute auf morgen auf Brot und Nudeln verzichten können. Und das musst du ja auch gar nicht. Reduziere einfach die Menge und iss glutenfreie Alternativen. Aber eben in kleinen Mengen.

Gesunde Alternativen für Pasta und Pizza

Ja. Beim Italiener wird es schwierig. Aber kleine Sünden gehören zum Leben. Probier einfach aus, wie es dir damit geht gelegentlich Weizenprodukte zu essen. Dein Körper zeigt dir schon was gut ist und was nicht geht.

Für Daheim: Im Bio-Laden bekommst du eine riesige Auswahl an glutenfreien Pasta-Sorten, von Spaghetti bis Fussili. Alles da. Und auch fertige Pizzaböden oder Pizzateig. Beim Pizzateig schmeckt man den Unterschied schon. Bei Nudeln ist kein Unterschied zu erkennen. Sie sind lecker und ich könnte bei einer Blindverkostung nicht sagen ‘das ist mit und das ist ohne Weizen’ – nur wenn etwas Zeit dazwischen liegt, denn von Weizenprodukten bekomme ich schlimme Bauchkrämpfe.

Gesunde Alternativen für Brot und Brötchen

Du musst nicht auf Brot und Brötchen verzichten. Aber du wirst diese – meistens – nicht beim Bäcker bekommen. In grossen Städten gibt es schon Angebote. Zum Beispiel hier in Zürich, allerdings nur auf Bestellung.

Deshalb wird es Zeit zum Einkaufen. Im Bio-Laden bekommst du ein grosse Auswahl an abgepacktem Brot, Fladen, Brötchen, Toast. Frisches bekommt man fast nie. Aber es gibt auch Backmischungen für Brot. Die sind total easy zu machen. Und sie schmecken gut. Es ist kein Unterschied zum Brot vom Bäcker erkennbar. Es ist total lecker.

Glutenfreie Lebensmittel sind immer gekennzeichnet. Du kannst aber auch direkt schauen nach Brot aus

  • Buchweizen,
  • Hirse oder
  • Amarant.

Da Getreide allgemein jedoch säurebildend sind, Kalzium auslaugen und Verstopfung begünstigen, solltest du es nur in kleinen Mengen essen. Einmal am Tag ist ok. Also Mittags, oder Abends.

Zubereitungs-Tipp für Getreide:

Weich Getreide wie z.B. Quinoa – aber auch Linsen, Kichererbsen, Bohnen und Co. immer über Nacht ein bevor du sie kochst. Alle. Sie sind sonst schwer zu verdauen. Es ist gut, das Getreide mindestens für 14 Stunden einzuweichen. Vor dem Kochen: Wasch es gut und lange ab. Durch diese Vorbereitung wird es für deinen Körper viel leichter verdaulich.

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Das Tolle: Du musst nicht mal ins Reformhaus oder den Bioladen (auch wenn das total Spass macht). Du kannst dir dein Starterset einfach bequem bei Amazon bestellen.

Auf der Seite mit dem Kauf-Empfehlungen in der Rubrik "glutenfreie Pasta" findest du leckeren Ersatz für Spaghetti und Co. Und in der Rubrik "glutenfreies Brot" kannst du dir einen kleinen Vorrat an gesundem Brot anlegen. Aber denk dran: Zu viel davon ist auch nciht gut. Schliesslich willst du abnehmen und da hindern dich Kohlenhydrate nur!

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