Darum geht's diese Woche

Heisshunger-Attacken sind ein Killer, wenn man abnehmen oder gesund werden möchte.

 

Ergebnis:

Du machst Schluss mit Candida. Und damit mit Heisshunger-Attacken - das ist ein Meilenstein für deine Gesundheit und auch für deine Abnehmpläne!

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Heisshunger-Attacken ruinieren deine Erfolge in Sekunden.

Heute ist es an der Zeit uns deine Heisshunger-Attacken genauer anzuschauen. Sie sind ein Killer, wenn man abnehmen oder gesund werden möchte. Denn Heisshunger-Attacken hat man üblicherweise nicht auf Gemüse oder Obst. Sondern auf Zucker. Auf Schokolade. Auf Cracker. Auf Chips. Auf Pasta. Also auf Zucker und Kohlenhydrate um es allgemein ausgedrückt zu sagen. Denn auch Kohlenhydrate verwandeln sich im Körper später in Zucker.

Heisshunger-Attacken werden ganz oft durch Candida Albicans ausgelöst. Es ist also keine Fragen von einem ‘schwachen Willen’. Man hat tatsächlich den grossen Drang jetzt unbedingt etwas Süsses zu essen. Man muss. Sozusagen. Und wenn du das Gefühl kennst, dann ist dieses Modul enorm wichtig für dich. Und es kann dir zum Durchbruch verhelfen.

Wenn du keine Heisshunger-Attacken hast – schau es dir trotzdem genau an. Und prüfe, ob die im Modul aufgelisteten Symptome auf dich zutreffen könnten. Denn es ist enorm wichtig, dass du dem Darmpilz Candida Albicans sozusagen ‘den Hahn abdrehst’. Und zwar schnellstmöglich.

Zucker macht süchtig. Mach Schluss mit Heisshunger-Attacken

Zucker macht süchtig. Ehrlich. Das sagt uns natürlich keiner. Aber versuch es selbst:

  • 1 Woche auf Gurken zu verzichten – das fällt dir total leicht.
  • 1 Woche auf Schokoriegel zu verzichten – das fällt den meisten sehr schwer. Sehr schwer.

Zucker ist eigentlich eine Droge. Das klingt jetzt hart. Aber er macht uns süchtig. Wie Zigaretten. Wie Drogen. Wir können nicht aufhören. Nicht einfach so. Es dauert.

Zucker ruiniert deine Darmflora, schwächt dein Immunsystem, führt zu Karies, Übergewicht und Diabetes. Macht unreine Haut, bis hin zu Akne. Und kann sogar Depressionen auslösen oder zu Hyperaktivität bei Kindern führen. Hmm. Denken wir nochmal an die Gurke. Da passiert das irgendwie nicht.

Denk jetzt mal an deine Heisshungerattacken. Manche Teilnehmerinnen schreibne sogar “Fressattacken”. Das ist eine Sucht. Und die müssen wir echt anpacken. Langsam, aber mit Nachdruck. Wir müssen den Zucker aus unserem Leben werfen. Schritt für Schritt.

In unserer Gesellschaft wird Zucker verharmlost. Wenn ich sage “Zucker ist wie Alkohol” dann runzeln viele die Stirn. Ist aber so. Er schadet uns. In kleinen Mengen ist das alles ok. Aber die Menge macht’s halt auch. Und heute ist fast überall Zucker drin. In jedem “abgepackten” Essen.

Also Fertigessen, Saucen, Dosenfutter und natürlich allen Süssigkeiten, die du im Supermarkt findest. Die Lebensmittelindustrie ist nämlich sehr fleissig, wenn es darum geht schädliche Stoffe wie z.B. Zucker, Aspartam – oder auch Flurid in der Zahnpasta – zu verharmlosen oder für gut zu befinden. Und wir glauben oft nur allzu gern, was da in den Nachrichten gesagt wird.

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1. Warum wir süchtig nach Zucker werden können +

Warum wir süchtig nach Zucker werden können

Durch jahrelange ungesunde Ernährung ist deine Darmflora kaputt. Candida hat sich breit gemacht. Und verlangt täglich nach Zuckernachschub. In Form von Heisshungerattacken (mehr dazu im Candida-Modul).

Und: Emotionale Gründe. Jaaaa, Zucker ist ein Seelentröster. Aber kein besonders guter, wenn es um deinen Körper geht. Warum ausgerechnet Zucker? Zucker täuscht Glück vor. Denn Zucker erhöht deinen Dopaminspiegel und Serotoninspiegel im Gehirn. Das enstpannt. Macht zufrieden. Die gleiche Wirkung haben Alkohol oder Nikotin in Zigaretten. Und wir werden sehr schnell süchtig danach. Deshalb ist es auch so schwer, diese schädlichen Stoffe aus unserem Leben zu verbannen.

Es kann auch "nur" an Blutzuckerschwankungen liegen. Und das ist deutlich einfach zu beheben als eine Zuckersucht. Ich weiss, das Wort Zuckersucht klingt wahnsinnig. Aber es ist einfach eine Sucht. Mit gesunder Ernährung (wie wir sie uns hier im Kurs anschauen) und regelmässigen Essenszeiten kannst du das leicht in den Griff bekommen. Mit gesunder Ernährung reguliert sich dein Blutzuckerspiegel nämlich von ganz allein. Du fühlst dich satt. Bist ausgeglichen.

Isst du zu viel Zucker und Kohlenhydrate kommen dein Blutzuckerspiegel und Insulinspiegel mächtig ins rudern. Und müssen sehr viel Arbeit leisten. Was deinen ganzen Körper auf Dauer ermüdet und stresst.

Eine Unterzuckerung versacht Heisshunger auf Süsses. Genauso wie Darmpilze. Du erkennst Unterzuckerung aber nicht nur an deinen Heisshungerattacken, sondern auch an Nervosität, Herzklopfen (ausser du hast gerade ein Date), Stimmungsschwankugen und Gereiztheit.

Wenn du bei einer Unterzuckerung Süsses ist, dann startet ein blöder Kreislauf. Dein Blutzuckerspiegel steigt kurzfristig (und du bist total zufrieden). Aber er steigt zu hoch. Und dein Körper schüttet eine grosse Portion Insulin aus. Und schwups: Schon wieder bist du unterzuckert. Und dein Körper verlangt nach mehr Süssigkeiten.

2. Unterschätzt: Parasitenbefall - Candida Albicans +

Der Parasitenbefall unseres Körpers wird meist stark unterschätzt. Dabei ist in der Wissenschaft weithin bekannt, dassParasiten für viele chronische Krankheiten mitverantwortlich sind. Und wenn man erst einmal Parasiten im Körper hat, verschwinden diese nicht mehr von alleine. Candida ist so ein Parasit. Und es ist sehr wichtig, dass du dagegen etwas unternimmst!

Candida Albicans – Ein schädlicher Darmpilz

Was ist Candida? Candida Albicans ist ein Hefepilz und Hefepilze gedeihen prächtig, wenn wir zum Beispiel Antibiotika und die Anti-Baby-Pille einnehmen. Denn diese töten die guten Bakterien in unserem Darm ab und geben Candida damit freie Hand zum Wachstum.

Worüber dieser Hefepilz sich freut?

  • Ungesunde Ernährung: Candida Albicans ist ein Hefepilz, der häufig auf den Schleimhäuten zu finden ist – vor allem im Darm und im Genitalbereich. Hefepilze gedeihen in einem sehr sauren Umfeld, das du selbst verursachst, wenn du zu wenig alkalische (basische) Lebensmittel isst und damit deinen inneren pH-Wert in den Säurebereich verschiebst. Du kannst das aber auch wieder rückgängig machen!
  • Schlingen statt Kauen: Candida wächst auf der nur teilweise verdauten Nahrung, die deshalb in deinen Darm gelangt, weil du sie beim Essen nicht gründlich genug gekaut hast. Oder weil du die falschen Nahrungsmittel gegessen hast. Genau deshalb ist ausgiebiges Kauen auch so wichtig für uns.
  • Zu viel Zucker und Kohlenhydrate:Hefepilze ernähren sich vorzugsweise von raffinierten und sehr stärkereichen, sprich kohlehydratreichen Nahrungsmitteln. Das erklärt, weshalb von Candida Betroffene oft ein unermessliches Verlangen nach Süssigkeiten aufweisen. Das sind die sogenannten Heisshunger-Attacken.
2.1 Unter normalen Umständen ist der Candida Pilz zwar da, aber du hast keine Beschwerden. +

Unter normalen Umständen ist der Candida Pilz zwar da, aber man hat keine Beschwerden.

Candida Albicans ist ein fakultativ pathogener Keim. Das heisst, dass er nur unter bestimmten Voraussetzungen Symptome erzeugt wird. Unter normalen Umständen ist der Candida Pilz zwar da, aber man hat keine Beschwerden.

Die Anhäufung der Beschwerden und Symptome der Pilzinfektion geschieht in der Regel nach und nach, über einen längeren Zeitraum. Deshalb merkt man oft lange nicht, dass eine Pilzinfektion der Grund für bestehende Beschwerden sein kann.

  • Candida Albicans ernährt sich hauptsächlich von Abfallprodukten.
  • Der Darmpilz entzieht dem Nahrungsbrei im Darm wichtige Nährstoffe.
  • Die fehlen dann deinem Organismus.
  • Betroffene fühlen sich dann sehr oft müde und schlapp.

 

Unser Immunsystem kann den Hefepilz zwar nicht vernichten, aber es kann sein Wachstum kontrollieren. Ist unser Immunsystem geschwächt, kann sich der Hefepilz stark vermehren. Candida breitet sich dann unkontrolliert aus. Er schwächt das Immunsystem durch die Produktion schädlicher Stoffwechselprodukte, den Mykotoxinen.

  • Mykotoxine sind Stoffwechselprodukte, die von den Pilzen produziert werden.
  • Diese Mykotoxine schwächen dein Immunsystem.
  • Denn die Pilze wollen nicht ständig von deinem Immunsystem angegriffen werden.
  • Ausserdem halten sie damit andere Bakterien und Viren fern, die ihnen Konkurrenz machen könnten.

 

Diese Stoffwechselprodukte nehmen aufgrund der überdimensionalen Verbreitung von Candida ebenfalls stark zu. Und sie vergiften deinen Organismus. Das Problem ‘tritt also erst auf’, wenn unser Immunsystem geschwächt ist und der Hefepilz ‘in deinem Darm regiert’.

2.2 Symptome, die auf Candida hinweisen +

Symptome, die auf Candida Albicans hinweisen

Typisch für Candida-Befall sind Heisshunger-Attacken auf Süsses. Sie werden vom Pilz verursacht. Betroffene kennen das.

Was versteht man unter Heisshunger-Attacken?

Du hast ein enormes Verlangen nach Schokolade oder anderen zuckerhaltigen Süssigkeiten. Meist kann man dem nicht standhalten. Beim Essen schlingt man dann auch mehr, geniessen kann man die Schokolade nicht. Mir ging es genau so.

Symptome:

An diesen Symptomen kannst du erkennen, ob Candida für dich ein Thema ist. Aber wenn du krank oder übergewichtig bist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass du Candida hast vermutlich bei fast 99%. Du solltest auf jeden Fall die später beschriebenen Tipps umsetzen:

  • Heisshunger-Attacken, übermässig häufiges Hungergefühl, Gelüste auf kohlehydratreiches Essen
  • Verdauungsprobleme, Verstopfung oder Durchfall, Blähungen, Völlegefühl, Sodbrennen, Blähbauch, Magenschmerzen, Darmreizungen, Geschwüre
  • Wiederholte Infekte: häufige Erkältungen, vaginale Infektionen, Infektionen der Harnwege
  • Trockene Haut, Schuppenflechte, Neurodermitis, Ekzeme, Hautentzündungen, Hautunreinheiten
  • Muskelschmerzen, Kopf- und Rückenschmerzen, Steifheit der Gelenke, chronische Schmerzen
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Unterleibsschmerzen, Krämpfe, Menstruationsbeschwerden, PMS, Pilzinfektionen
  • Antriebslosigkeit, Schlappheit, Abgespanntheit, Stimmungsschwankungen, bis hin zur Depression

Wenn du viele Antibiotika in der Vergangenheit eingenommen hast, viel Weizenmehl und viel raffinierten Zucker gegessen hast, dann waren das sehr angenehme Umfeldbedingungen für Candida Albicans. Denn er wächst ausgezeichnet, wenn der pH-Wert des Blutes sauer wird. Und das passiert mit nicht-basischer (also säurebildender) Ernährung.

3. Dauerhaftes Abnehmen ist mit Candida fast unmöglich +

Abnehmen ist mit Candida quasi unmöglich

Candida Albicans liebt Zucker und raffinierte Kohlenhydrate. Das macht auch deutlich: Mit dem Hefepilz Candida Albicans wirst du nicht abnehmen.

Oder nur unter sehr grossen Anstrengungen. Der JoJo-Effekt ist quasi vorprogrammiert. Du wirst immer wieder Heisshunger-Attacken haben, wenn du den Hefepilz nicht vertreibst.

Es ist also nicht deine Schuld, wenn du es einfach nicht schaffst abzunehmen. Wenn du Candida hast, bräuchtest du schon eine enorm grosse Widerstandskraft um dem extremen Verlangen nach Süssem nicht nachzugeben.

Das Gute: Jetzt da du weisst, dass du vielleicht Candida hast, kannst du den Pilz aktiv aushungern. Und gesund und schlank werden. Ohne Candida wird das einfach sein und Spass machen. Wie du prüfst, ob du Candida hast, zeig ich dir später.

4. Auslöser: Krankheiten, Antibiotika, schlechte Ernährung +

Auslöser: Krankheit, Antibiotika, Stress und schlechte Ernährung

Günstige Bedingungen für Candida: Wenn das Immunsystem bereits durch…

  • Krankheit,
  • Antibiotika,
  • Stress oder
  • schlechte Ernährung

geschwächt ist.

 

In dieser Situation kann die körpereigene Abwehr den Candida Pilz nicht mehr richtig abwehren. Candida vermehrt sich weiter, unser Immunsystem wird immer schwächer. Unsere Abwehrkräfte sinken. Ist das Immunsystem geschwächt, haben auch andere Krankheitserreger, wie Bakterien und Viren leichtes Spiel.

Pilze wie Candida gedeihen prinzipiell sehr gut in einem sauren Milieu. Wenn unser Körper aufgrund einer ungesunden Lebensweise übersäuert ist, haben Pilze wie Candida leichtes Spiel.

Auch die Mikroorganismen-Zusammensetzung in unserem Körper spielt eine wichtige Rolle dabei, wie weit sich Pilze auf unseren Schleimhäuten überhaupt ausbreiten können. Mikroorganismen sind natürliche Konkurrenten für Pilze und schädliche Bakterien.

Sind ausreichend gute Mikroorganismen vorhanden, haben schädliche Pilze keinen Platz.

Wenn aber zum Beispiel durch Antibiotika die Darmflora geschädigt ist, hat eine Candida-Infektion freie Bahn.

Mögliche Auslöser für einen Candida-Befall:

  • Antibiotika
  • Anti-Baby-Pille
  • Ernährung mit vielen Tierproteinen (Hormone, Steroide, Giftstoffe)
  • Fertiggerichte (viel Zucker)
  • zu viel Süssigkeiten
  • schwaches Immunsystem
  • Allergien
  • Toxine im Essen, Trinken und der Umgebung
  • Parasitenbefall (!)
  • Stress (das habe ich SEHR lange EXTREM unterschätzt.)
5. Hast du Candida? +

Hast du Candida? Mach den Speicheltest

Mach morgens nach dem Aufstehen einen Candida Speicheltest:

Mit einem einfachen Speicheltest kannst du zu Hause feststellen, ob dein Körper einer übermäßigen Candida Belastung ausgesetzt ist. Alles was du brauchst ist ein Glas mit Wasser.

Den Speicheltest solltest du direkt nach dem Aufstehen morgens durchführen. Nimm dazu ein Glas stilles Wasser oder Leitungswasser. Das Wasser sollte Zimmertemperatur haben.

Sammele in deinem Mund eine grössere Menge Speichel. Und spuck diesen dann einfach in das Glas. Dann wartest du eine Stunde und schaust dir an wie der Speichel sich im Glas verteilt hat.

Mögliche Ergebnisse des Candida Speicheltest:

  • Der Speichel schwimmt relativ weit oben und es ziehen sich kleine Fäden nach unten.
  • Der Speichel hat sich in kleine Flocken aufgelöst, die im Wasser schwimmen.
  • Der Speichel hat sich am Boden des Wasserglases gesammelt.

 

Die Auswertung des Candida-Speichel-Tests:

  • Wenn der Speichel auch nach einer Stunde noch oben schwimmt und je weniger Fäden entstehen, desto wahrscheinlicher ist es, dass du keine Pilzinfektion hast.
  • Desto mehr Fäden sich gebildet haben, desto dicker die Fäden sind, desto mehr Pilze befinden sich im Speichel und damit in deinem Körper.
  • Desto schneller die Fäden/der Speichel gesunken sind, desto mehr Pilze befinden sich im Speichel und damit in deinem Körper.
6. Schritt 1: Deine Ernährung ist das A und O +

Es gibt viele Medikamente um Candida zu beseitigen (synthetische und natürliche). Wichtig ist aber: Die Ernährung sollte langfristig umgestellt werden, damit keine Rückfälle mehr drohen. Aber daran arbeiten wir ja bereits :)

Schritt 1:
Schaffe in deinem Körper ein Candida-freies Umfeld

Das bedeutet:

  • Umstellung des Blut pH-Wertes von sauer auf basisch und
  • Minimierung bzw. temporärer Ausschluss jeglicher Art von Zucker.

Was nützt es, Candida mit Medikamenten zu bekämpfen und ihn gleichzeitig mit Zucker über die Nahrung weiter mit den von ihm dringend benötigten Nährstoffen versorgen?

Eine Ernährungsumstellung ist daher die Grundlage um dem Hefepilz wirklich zu Leibe zu rücken.

Mit dem Detox Your Life Programm bist du genau auf dem richtigen Weg, diesen Störenfried loszuwerden.

Indem du deinen Gemüseanteil wie schon angeschaut langsam auf 80% erhöhst, sorgst du langsam aber stetig für ein basisches Milieu in deinem Körper. Es ist ganz wichtig, dass der Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen ist. Du kannst auch mit Basentee und Basenpulver nachhelfen.

Denn: Ein guter Säure-Basen-Haushalt stärkt dein Immunsystem. Und das ist wichtig um Candida bekämpfen zu können. Eine gesunde Darmflora ist genauso wichtig – das schauen wir uns später noch ganz genau an!

Vermeide unbedingt Zucker und isolierte Kohlenhydrate

Candida liebt Zucker. Das heisst im Umkehrschluss: Vermeide allen Zucker. Wenn du denkst Candida zu haben, dann vermeide jeglichen Zucker: kein Obst, keine Fertiggerichte, keine süssen Desserts, keine Cola-Getränke, kein Alkohol. Oder zumindest nur ganz wenig davon.

Ich weiss, das fällt schwer. Aber es ist nicht für lange. Und je mehr du deinen Zuckerkonsum reduzierst, desto schneller verschwindet der Candida-Befall.

Immer wenn du Zucker isst, fütterst du damit Candida. Und es dauert länger bis du ihn los wirst.

Es ist wichtig, dass du dich kohlehydratarm ernährst.

Auch weissen Reis, Brot, Pasta, Pizza und Pommes ernähren Candida. Denn die Kohlenhydrate im Getreide werden im Körper bei der Verdauung in Mehrfachzucker umgewandelt. Meine Rezept-Tipps sind so ausgelegt, dass sie dich beim Kampf gegen deinen Candida-Befall unterstützen.

Wenn du eine starke Candida-Infektion hast, solltest du alle raffinierten Kohlenhydrate und Zucker aus deiner Ernährung ausschliessen.

Iss auch nur wenig hefeanfälligen Lebensmitteln wie Pilze und Essig. Ausnahme: Apfelessig. Der ist sehr gut für dich!

Und reduziere Tierproteine so weit wie möglich.

Iss viel frisches Gemüse, gekochtes Gemüse, viele Salate. Auch rohes nicht pasteurisiertes Sauerkraut ist sehr gut. Ich esse jeden Tag eine kleine Schale mit rohem Sauerkraut. Es ist wunderbar für deine Darmflora. Und lecker. Wichtig: Es muss roh, nicht pasteurisiert und bio sein.

Iss vorerst kein Obst (ausser in deinem Smoothie und Detox-Saft!)

Und zwar für rund 3 Monate. Ausnahmen sind zuckerarme Früchte wie Avocados, Zitronen und Limetten. Auch nicht-süsse Birnen, Schwarzbeeren, Blaubeeren und Himbeeren sind gelegentlich ok.

Das folgende Obst solltest du während deiner Candida-Bekämpfung versuchen zu meiden: Tiefgefrorenes, eingemachtes und gedörrtes Obst, eingefrorener Fruchtsaft, Orangen, Bananen, Melonen und besonders Honigmelonen.

Nimm bei deinem Detox Saft und Detox Smoothie so wenig Obst wie möglich. Wenn es geht: Lass es ganz weg.

Wir sollten sowieso – also auch dann, wenn wir gesund sind – nicht mehr als 15% Obstanteil in unserer Ernährung haben. Ausser du bist ein Extremsportler!

Wenn du bestimmte Gerichte süssen möchtest, nimm Stevia.

Das ist ein natürliches Süssungsmittel, das deinen Körper nicht belastet. Stevia ist eine süss schmeckende Pflanze aus Südamerika, die in vielen Ländern zu einem gesunden Süssungsmittel verarbeitet wird.

Die konzentrierte Süsse, die aus Stevia gewonnen wird, heisst Steviosid und ist rund 300 mal süsser als gewöhnlicher Haushaltszucker.

Stevia…

  • enthält weder Kalorien noch Zucker,
  • reguliert den Blutzuckerspiegel,
  • schützt die Zähne vor Kariesbefall und
  • ist im Gespräch, den Blutdruck zu senken.

In der EU war der Verkauf von Stevia als Süssstoff bis zum Dezember 2011 verboten. Der Grund für das jahrzehntelange Verbot war eine zweifelhafte Studie, die von Monsanto (einer Firma, die meiner Meinung nach wenig Gutes für unsere Umwelt und Gesundheit hervorbringt) finanziert wurde. Die Ergebnisse haben sich später als falsch herausgestellt.

6.1 Schritt 2: Nimm ein pflanzliches Anti-Candida-Präparat +

Schritt 2:
Nimm ein pflanzliches Anti-Candida-Präparat

Es gibt diverse Heilkräuter und Naturheilmittel, die du zusätzlich einnehmen kannst, um die Pilzinfektion schnellstmöglich unter Kontrolle zu bringen.

Die meisten natürlichen Hilfsmittel, die gegen Candida-Infektionen helfen, sollten nicht in zu hohen Mengen eingesetzt werden. Eine zu schnelle Abtötung von Candida bewirkt, dass auf einen Schlag zu viele giftige Stoffe aus dem Inneren der Pilze freigesetzt werden.

Das kann zu Reaktionen wie Benommenheit, Kopfschmerzen und Schüttelfrost führen. Aber auch zu vermehrten Pickeln und Hautunreinheiten. Achte also darauf, nicht zu schnell zu viel zu wollen. Erhöhe die Dosierung nur langsam. Schauen wir uns jetzt die Anti-Candida-Mittel an…

Pflanzliche Naturheilmittel gegen Candida-Infektionen

Olivenblattextrakt

Olivenblätter sind reich an Oleuropein. Dies ist ein natürlicher Stoff, der ein übermässiges Wachstum von Candida stoppen kann.

OlivenblattExtrakt kann völlig problemlos als Kapsel eingenommen werden. Die Kapseln sollten auf einen garantierten Oleuropein-Gehalt standardisiert sein.

Anwendung:

  • Nimm Olivenbalttextrakt nicht länger als zwei bis drei Wochen am Stück.
  • Die tägliche Dosis von Olivenblattextrakt sollte sich zwischen 1’000 mg (1 g) und maximal 2’000 mg (2 g) bewegen.

 

Oregano-Öl

Oregano-Öl hat sich als natürliches Antibiotikum vielfach bewährt. Ausserdem wirkt es auch sehr gut antiparasitär. Es enthält besonders viele wirksame Phenole. Phenole sind zur Bekämpfung bakterieller Infektionen, Pilzinfektionen und übermässigem Candida-Wachstum sehr hilfreich.

  • Vorsicht: Reines Oregano-Öl ist für die innerliche Anwendung unverdünnt nicht geeignet. Du musst mit Olivenöl oder Kokosöl mischen. Einfach einen Teelöffel mit Kokosöl oder Olivenöl nehmen und das Oregano-Öl rein tropfen. Und dann ein grosses Glas Wasser hinterher trinken.
  • Einfach geht es mit Oregano-Öl-Kapseln, hier ist das Oregano-Öl bereits verdünnt. Die Kapseln sollten auf einen garantierten Gehalt an Carvacrol standardisiert sein.

Der Inhaltsstoff Carvacrol ist besonders gut gegen Candida, Darmparasiten und Bakterien wirksam. Damit er seine Wirkung entfalten kann, benötigt er aber alle übrigen Inhaltsstoffe des Oregano-Öl – alleine könnte Carvacrol toxisch wirken. Wenn du Kapseln nehmen möchtest, achte darauf, dass sie einen hohen Carvacrol-Gehalt haben.

Anwendung:

  • Pures Oregano-Öl ist sehr erst potent und deshalb solltest du es stets mit Olivenöl oder Kokosöl versetzen.
  • Nimm morgens und abends einen Löffel Öl mit 2-5 Tropfen Oregano-Öl. Steigere die Dosis langsam.
  • Und nicht länger als drei Wochen am Stück.

 

Wichtig ist, dass du sowohl beim Olivenblattextrakt als auch beim Oregano-Öl jeweils nach 3 Wochen damit aufhörst.

Wie die meiste Kräutermedizin arbeiten auch diese Kräuter in Zyklen. Nach 2-3 Wochen verpufft ihre Wirkung.

Deshalb: Verwende sie abwechselnd. Zum Beispiel 2-3 Wochen Olivenblattextrakt. Dann 2-3 Wochen Oregano-Öl. Und dann wieder 2-3 Wochen Olivenblattextrakt. Nach 3 Monaten solltest du Candida-frei sein.

Ich selbst habe Oregano-Öl für meinen Anti-Candida-Feldzug genommen. Und es ist sehr wirkungsstark. Dazu habe ich einen guten Grapefruitkernextrakt benützt. Beides wie oben beschrieben im Wechsel.

 

Grapefruitkernextrakt

Grapefruitkernextrakt ist sehr gut geeignet für die Beseitigung von Pilzen und Bakterien. Da es so wirksam ist, muss man darauf achten die Einnahme nur langsam zu steigern. Dein Körper könnte sonst durch die freiwerdenden Toxine der zerstörten Pilze und Bakterien zu sehr belastet werden.

Wie bereits gesagt: Ich selbst habe eine Reinigung mit Grapefruitkernextrakt gemacht und kann es dir absolut empfehlen. Abwechselnd dazu habe ich Oregano-Öl genommen.

Meine Empfehlung: Citrosept, Dr. Harichs original Grapefruitkernextrakt. Es gibt sehr grosse Qualitätsunterschiede bei Grapefruitkernextrakten. Und ich habe lange recherchiert und mich letztenendes für dieses Mittel entschieden. Auch wenn es etwas teurer ist, ich wollte den Candida-Befall so schnell wie möglich loswerden. Und zwar gründlich und zuverlässig.

Anwendung:

  • bei der ersten Einnahme: 1 – 5 Tropfen zusammen mit 1/4 – 1/2 Liter Wasser trinken.
  • Langsam steigern.
  • Dann 1-3 mal täglich 3-25 Tropfen Citrosept nehmen.
  • Dauer 2-4 Wochen.
  • Dann: Mit einem anderen Präparat (z.B. das hochwirksame Oregano-Öl) abwechseln.

Grapefruitkernextrakt ist wunderbar. Er hilft auch bei Erkältungskrankheiten wie Grippe, Schnupfen, Infektionen. Und bei Magen-Darm-Infektionen, Gastritis, Magengeschwüren, Entzündungen, Candida Albicas, Pilzerkrankungen, Parasitenbefall, Allergien und Asthma. Weil er gegen Parasitenbefall wirkt. Und genau das brauchen wir!

Auch wirksam sind:

Candigest

Candigest ist ebenfalls ein sehr potentes Mittel gegen Candida. Es verdaut praktisch die Zellulose, aus der die Zellwände des Candida-Pilzes überwiegend bestehen und tötet ihn daher ab.

Kolloidales Silber

Kolloidales Silber ist ein ausgezeichnetes Mittel gegen Pilze, Bakterien und Viren. Es ist ein natürliches Antibiotikum, das innerlich und äusserlich angewendet werden kann. Silber wird übrigens schon lange in vielerlei Form gegen Bakterien und Pilze eingesetzt.

Niembaum (auch als Neembaum bekannt)

Niembaum ist ein Baum, dessen Wirkung vor allem in der ayurvedischen Medizin eingesetzt wird. Niembaum stimuliert das Immunsystem, damit dieses Infektionen und Pilzbefall bekämpfen kann. Es wird auch zur Entgiftung eingesetzt. Bei Candida-Befall nimmt man Neem Kapseln. Ideal sind Kapseln mit pulverisierten Neem-Blättern. Neem-Öl wäre zu aggressiv.

6.1.1 Die meisten Grapefruitkernextrakte taugen nichts +

Nimm Citrosept von Dr. Harichs

Es wird viel betrogen in der Pharmaindustrie und der Nahrungsergänzungsmittelindustrie. Die meisten Grapefruitkernextrakte auf dem Markt halten nicht was sie versprechen. Deshalb empfehle ich dir “Citrosept Dr. Harichs original”.

Du kannst es aus Österreich beziehen, das Porto ist ok. In Deutschland und der Schweiz gibt es meines Wissens keinen Vertrieb. Das liegt am rabiaten Vorgehen der Pharmabranche.

Die Herstellungsweise ist gänzlich anders als bei anderen GKEs (Grapefruitkernextrakten). Es ist wesentlich teurer, aber es hat viel mehr wirkumgsvolle Inhaltsstoffe (das liegt an dem deutlich besseren Extraktionsverfahren).

Du kannst es hier bestellen: www.citrosept.at

Seit 2011 ist es in der EU nicht mehr erlaubt Dr. Harichs Grapefruitkernextrakt als NAhrungsergänzungsmittel zu verkaufen. Wegen des Codex Alimntarium (von der Pharmaindustrie eingeführt, damit immer mehr gute Nahrungsergänzungsmittel vom Markt verschwinden, bzw. keine starke Marktstellung erreichen können).

Das Produkt ist hervorragend. Es ist so gut, dass es aktiv von der Pharmalobby bekämpft wird. Ich nehme es selbst regelmässig. Ohne Nebenwirkungen. Und ich kann es jedem nur empfehlen.

Was der Codes Alimentariums ist? Es gibt gute Youtube Videos darüber. Hier eine Kurzfassung: 202 hat die EU-Kommission ein Gesetzt verabschied, das zum Plan hat alle Nahrungsergänzungsmittel vom Markt zu drängen. Verkauft wurde uns das als “Sicherheitsmassnahme”, “Für unsere Gesundheit”. Die Pharmalobby kann so sehr leicht dafür sorgen, dass unliebsame Produkte verschwinden. Nämlich ganz einfach indem diese Kommission der Vereinten Nationen sagt “das ist schädlich”. Und schwupps, darf es nicht mehr verkauft werden.

Falls du mir nicht glaubst: Die Sponsoren des Codes Alimentarius (also der Delegation) waren Bayer, BASF und Hoechst. Interessant, oder?

Wie du Citrosept am besten einnimmst:

Am Anfang nur wenig: Nimm bis zu 3 Tropfen in einem Glas Wasser, bis zu 3x täglich. Und steigere das langsam.

Steigere dann langsam auf bis zu 3x20 Tropfen täglich. Wenn du diese Menge erreicht hast, nimm den Grapefruitkernextrakt für 4 Wochen. Danach nimm Oreganoöl (auch 4 Wochen), und dann wieder Grapefruitkernextrakt. Immer im Wechsel für 3-4 Monate.

6.2 Schritt 3: kleine Helfer, die du essen kannst +

Zusätzlich zu den Candida-Mitteln kannst du dem Hefepilz auch noch – ergänzend – mit der häufigen Verwendung dieser Lebensmittel zu Leibe rücken:

Knoblauch

Knoblauch enthält Allicin, das ist ein bioaktiver Stoff. Allicin entsteht aus der Aminosäure Alliin, diese entsteht durch das Schneiden (oder Pressen) des frischen Knoblauchs.

Allicin wirkt gegen eine Vielzahl von Krankheitserregern und ist ein sehr gutes Mittel gegen Pilze und Bakterien. Es ist also auch sehr gut geeignet um Candida Albicans zu bekämpfen. Da Allicin sich relativ schnell zu einer anderen Schwefelverbindung abbaut, solltest du frisch gepressten Knoblauch schnell essen.

Iss jeden Tag zwei rohe Zehen. Am besten im Salat. Gekocht gehen die vielen wertvollen Inhaltsstoffe verloren. Falls dir das zu scharf ist: Es gibt Knoblauch auch in Kapselform.

Kokosöl

Kokosöl gehört sowieso in deine Küche. Kokosöl ist hitzestabil, und daher hervorragend zum Kochen geeignet. Du solltest generell Kokosöl zum Braten und Kochen verwenden – anstatt Olivenöl und anderen Ölen (die in der Tat schädlich für unsere Gesundheit sind). Olivenöl darf nicht erhitzt werden. Ich wusste das lange nicht. Olivenöl wird beim Erhitzen toxisch.

Kokosöl ist reich an mittelkettigen Fettsäuren. Besonders die Laurinsäure ist für ihre pilz- und parasitenfeindliche Wirkung bekannt.

Kokosöl enthält die pilzfeindliche Fettsäure Caprylsäure. Caprylsäure verhindert und bekämpft die Ausbreitung von Candida Albicans. Fettsäuren wie Caprylsäure und Laurinsäure wirken antifungal.

Um die Candida bekämpfende Wirkung des Kokosöls zur vollen Entfaltung zu bringen, solltest du jeden Tag drei Esslöffel des Öls zu dir nehmen. Natürlich nicht pur, ausser du magst das. Mach das Kokosöl einfach in deinen Salat, an dein Gemüse, in den Curry,...

Cayenne-Pfeffer

Cayenne-Pfeffer hat mit Pfeffer nichts zu tun. Cayenne-Pfeffer ist eine andere Bezeichnung für Chili. Die Chili-Schoten enthalten den sekundären Pflanzenstoff Capsaicin, dieser hat eine sehr starke antibakterielle und pilztötende Wirkung.

Du kannst Cayenne-Pfeffer an deinen Salat und auch ans gekochte Essen dazugeben. Je mehr desto besser. Ich liebe das. Ich nehme dazu den kleingehackten Cayenne-Pfeffer und nicht das Pulver. Eine schöne Schärfe. Da braucht es viel viel weniger Salz (Ich esse kaum Salz, es ist nicht ganz so gut für unsere Gesundheit).

EXTRA TIPP: Detox Kosmetik für deine Schönheit

Ich bin Frischepartnerin von Ringana Naturkosmetik. Sprich: Gesunder Kosmetik, die gut für die Haut ist.

Detox Kosmetik: Das ist Kosmetik frei von Schadstoffen. Denn Detox, also Entgiften bedeutet im ersten Step vor allem: Dem Körper keine Schadstoffe mehr zuzuführen und ihm beim Entgiften zu helfen. Hier Detox Kosmetik entdecken >>

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7. Achte auf eine gute Verdauung +

Achte auf eine gute Verdauung!

  • Du kannst nur gesund, schlank und schöner werden, wenn deine Verdauung gut funktioniert. Deshalb solltest du nie Verstopfung haben! NIE! Wirklich. Nie. Nie. Nie. Wir schaue uns das in einem eigenen Modul ganz genau an. Denn es ist enorm wichtig für dein Aussehen und deine Gesundheit.
  • Wenn du eine langsame und schlechte Verdauung hast, trinke regelmässig warmes Wasser und Ingwer-Tee. Und zwar viel davon, das hilft.
  • Du kannst auch kleine Ingwer-Stückchen in den Salat geben.
  • Bei akuter Verstopfung kannst du auch etwas Ingwer klein hobeln und vor dem Essen zu dir nehmen. Das ist sehr scharf. Und kurbelt deinen Verdauung an.
  • Wenn die Nahrung zu lange im Körper bleibt, bilden sich Toxine. Deshalb ist es wichtig im Fall der Fälle nachzuhelfen. Ein Darmeinlauf ist ein gutes und einfaches Mittel. Wie du deine Verdauung optimierst und deine Darmflora aufbaust, schauen wir uns später noch genauer an. Das ist extrem wichtig. Die Toxine müssen raus, sonst kannst du nicht schön, gesund und schlank werden.
  • Plane morgens genügend Zeit ein um auf die Toilette gehen zu können. Das klingt vielleicht komisch – aber es ist einer der entscheidendsten Schritte zurück zur Gesundheit und einer tollen Ausstrahlung. Der alte Mist muss raus. Deshalb auch die neue Morgenroutine. Sie unterstützt die Entgiftung. Das ist sehr sehr wichtig.
  • Verdauung ist ein chronisches Problem in der westlichen Welt. Deshalb sind viele ältere Frauen dick. Wenn du Probleme mit dem Stuhlgang hast, versuche den Hocksitz. Stell dich auf die Füsse und geh dann in die Knie. Bis dein Po fast den Boden berührt und die Rückseite deiner Fersen. Wenn du glaubst, du fällst um, dann halt dich an der Badewanne fest oder lehn dich an eine Wand. Wenn du so 4-5 Minuten sitzen bleibst, kommt deine Verdauung schneller in Schwung.
7.1 Unterstütze deine Darmflora +

Unterstütze deine Darmflora:

Nimm morgens und Abends ein Probiotikum. Das hilft deinem Körper die Darmflora aufzubauen. Und unterstützt dich beim Kampf gegen Candida. Denn in einer gesunden Darmflora können die Candida-Pilze nicht mehr die Überhand gewinnen bzw. behalten. Welches Probiotikum, wie oft und wie lange schauen wir uns später noch genau an. Wenn du nicht warten willst: Ich nehme das amerikanische Mittel Primal Defense Ultra. Es wird von vielen Experten auf dem Gebiet empfohlen. Ich bin sehr zufrieden damit (ich hatte auch schon andere probiert, und war nicht so happy).

Iss vor dem Essen Verdauungsenzyme. Insbesondere, wenn du Tierproteine isst. Aber auch vor gekochtem Essen, oder Essen das nicht in Bio-Qualität zur Verfügung steht. Warum das wichtig ist und wozu es gut ist, schauen wir uns auch später noch genau an. Ich nehme, wie schon zuvor erwähnt, die Verdauungsenzyme Digevit von Bluegreen.

Kauf dir einen Kombucha-Pilz und trink täglich etwas Kombucha. Oder trinke Apfelessig. Apfelessig ist die günstigste und einfachste Variante. Einfach 2 Teelöffel in ein Glas Wasser. Und 1-2 mal täglich trinken.

Auch sehr gut ist es rohes, nicht pasteurisiertes Sauerkraut vor dem Hauptgericht zu essen. Fermentierte Lebensmittel helfen dir beim Aufbau einer gesunden Darmflora. Ich liebe Sauerkraut. Wichtig: es muss roh sein und bio.

8. Emotionale Gründe für Heisshungerattacken +

Emotionale Gründe für Heisshunger

Sie werden so unterschätzt. Und es ist wichtig, dass du dich damit beschäfitgst. Denn: Auch wenn du die Candidamittel nimmst/genommen hast - emotionale Heisshungerattacken kannst du totzdem jederzeit bekommen. Es ist daher enorm wichtig, die Ursachen zu suchen. Und anzugehen!

Und wie gesagt, es geht nur um Heisshunger-Attacken. Lust auf Süsses oder Salziges oder was auch immer, ist normal. Und das können wir uns auch manchmal gönnen… am besten natürlich erst, wenn wir kein Candida mehr haben.

Hier ein paar erste Hinweise...

Heisshunger-Attacken auf Chips, Brezeln, Cracker und Co.

  • Hast du gerade viel Stress? Bist du angespannt? Bist du gerade frustriert?
  • Woher kommt der Stress in deinem Leben? Was ist der Stress?
  • Wer stresst dich? Was kannst du gegen den Stress machen?
  • Läuft im Job alles rund? Nimmst du dir zu viel vor? Wird zu viel von dir erwartet?

Es ist übrigens nicht das Verlangen nach Salz, denn sonst hättest du Lust auf pures Salz. Es ist das Verlangen nach etwas ‘Krachendem’. Denn beim Chips kauen oder beim Kauen von Crackern da kracht es. Wir können es also krachen lassen. Richtig zubeissen. Anspannung rauslassen. Das geht vielleicht ja auch anders?

Sei vorbereitet:

  • Halte zu Hause, unterwegs und im Büro immer einige Gemüse-Sticks parat. Immer.
  • Karotten sind super dafür. Oder Sellerie oder Kohlrabi.
  • Sie sind schön hart und du musst ordentlich zubeissen.

 

Heisshunger-Attacken auf Schokolade

Wenn wir Schokolade essen, dann bekommen wir eine grosse Ladung Serotonin. Unser Gehirn fühlt sich dann wie verliebt. Männer haben seltener grosses Verlangen nach Schokolade. Wir Frauen schon.

Wenn du Heisshunger-Attacken auf Schokolade hast, frag dich:

  • Fühle ich mich geliebt? Respektiert? Gemocht?
  • Bin ich glücklich?
  • Bin ich einsam?
  • Gefällt mir meine Partnerschaft noch?
  • Liebe und respektiere ICH mich selbst? So wie ich bin?

Wenn es gar nicht anders geht:

Nimm dunkle Schokolade. Ja, ein Vorrat ist gut. Ein kleiner. Er sollte dich nicht zu übermässigem Essen verführen. Nimm eine Schoki mit mindestens 70 % Kakaoanteil. Ohne Milch.

Und wenn es soweit ist: Geniesse sie. Ohne schlechtes Gewissen. Und langsam.

Heisshunger-Attacken auf Eis

Frag dich:

  • Wovor habe ich Angst?
  • Was verunsichert mich?
  • Fühle ich mich wegen irgendetwas schuldig?

Zu Eis gibt es schöne Alternativen wie Kokosnuss-Joghurt. Und später (wenn du kein Candida mehr hast) auch Obst wie Papaya und Melone. Die kann man mit dem Löffel fast genauso wie Eiscreme essen. Oder Banane: Einfrieren und dann im Mixer zerkleinern. Lecker.

Heisshunger-Attacken auf fettiges Essen

Fettiges Essen wie Pommes und Hamburger macht uns satt (und dick, klar). Es füllt uns, wenn wir uns allein und leer fühlen. Es macht uns schwer und gibt uns deshalb wieder Halt.

Frag dich:

  • Fühle ich mich allein? Warum?
  • Wie kann ich das ändern?
  • Stimmt es wirklich?

Versuch viel Gemüse zu essen, das reich an Fasern ist. Wie Brokkoli. Iss wirklich viel. Du kannst soviel Gemüse essen wie du magst. Ich esse zum Beispiel abends manchmal einen kompletten Brokkoli mit Zimt. Plus Salat vorher. Plus Sauerkraut dazwischen. Und vielleicht noch eine Scheibe Hirsebrot mit veganem Zwiebelschmalz und Radieschensprossen.

Wenn du tagsüber viel Kaffee brauchst

Zu viel Kaffee macht unseren Körper sauer. Es verschiebt unseren Säure-Basen-Haushalt.

Frag dich:

  • Fühle ich mich ausgelaugt?
  • Habe ich zu viel Verantwortung?
  • Mag ich meinen Job wirklich? Muss ich viele Dinge tun, die ich nicht mag?
  • Arbeite ich gegen meine Wertvorstellungen?
  • Lebe ich meinen Traum oder verdiene ich hier nur Geld?

Hör auf deine innere Stimme. Sag auch mal Nein. Orientier dich neu.

Alternativen: Rooibostee, Grüntee. Und Stevia zum Süssen.

Vermehrte Lust auf Nüsse?

Schon der Geruch kann glücklich machen. Doch zuviel Nüsse machen auch dick. Nimm lieber öfters eine Alternative wie Mandeln oder Karotten.

Frag dich:

  • Hast du zu viel Arbeit?
  • Hast du genug Zeit für dich?
  • Fehlt dir der Enthusiasmus?
  • Hast du genug Spass im Leben?
8.1. Du brauchst eine Alternative +

Die emotionalen Ursachen werden ganz oft unter den Teppich gekehrt

Wenn es uns schlecht geht, steigt die Lust auf Schokolade. Eine Ersatzbefriedigung. Zum Wohlfühlen. “Das habe ich mir verdient. Das brauch ich jetzt. Es geht nicht anders…”

Oft lernen wir als kleine Kinder, dass Süssigkeiten eine Ersatzbefriedigung sein können. Eine Selbstbelohnung. Ein Beruhigungsmittel in Stress-Situationen. Ich kenn das selbst, ich habe riesige Mengen von Süssigkeiten als Kind essen dürfen. Mich damit getröstet, mich damit belohnt. Jederzeit. Das Muster ist immer noch fest in meinem Hirn eingebrannt – kommt aber zum Glück immer seltener durch.

Wir müssen uns andere Mittel suchen. Eine andere Belohnung: Zum Beispiel den Besuch im Spa, das Buchen einer Massage, den Friseurtermin,…

Und wir brauchen andere Kompensationsmittel für stressige Phasen: Vielleicht Sport oder Yoga oder Tanzen oder eine Freundin treffen.

Überleg dir:

  1. WIe kannst du in stressigen Situationen den Druck rausnehmen?
  2. Wie kannst du dich selbst belohnen?

Mach dir eine Liste. Leg sie in die Schublade. Und hol sie dir raus, wenn die nächsten Heisshungerattacke anklopft und du das Gefühl hast “die kommt vom Stress” (kenn ich sehr gut) oder “ich muss mich jetzt echt belohnen”.

8.2 Emotionale Heisshunger-Attacken meistern +

Heisshunger-Attacken meistern – Emotionale Ursachen erforschen

Unser Körper und unsere Gefühle hängen eng zusammen. Sie sind eins. Wir können unseren Körper und unsere Emotionen nicht getrennt betrachten.

  • Essen ist auch nicht nur Nahrung. Denn unsere Gefühle beeinflussen was wir essen, wann wir essen und wie wir essen. (Und natürlich auch wie viel wir essen).
  • Wenn du Heisshunger-Attacken bekommst oder gegen grosse Gelüste auf bestimmte ungesunde Lebensmittel ankämpfen musst, dann hat das immer auch eine emotionale Bedeutung.
  • Das ist eine sehr gute Gelegenheit über die Ursachen für diese Gelüste nachzudenken.

Manchmal versuchen wir zum Beispiel grosse Anspannung und Stress einfach ‘wegzuessen’. Doch das klappt nie. Danach hat man nur noch zusätzlichen Frust, weil das ungesunde Essen Beschwerden verursacht oder zumindest ein schlechtes Gewissen.

Es gibt einen 'einfachen' Trick, der dir hilft bei Heisshunger-Attacken standhafter zu werden.

Wenn du merkst, dass du jetzt unbedingt Schokolade oder Chips (oder was auch immer) haben MUSST, dann nimm dein Handy und stell die Stoppuhr auf 15 Minuten.

 

Eine Viertel Stunde.

Sag dir: „So lange warte ich. Und wenn ich dann immer noch Lust drauf hab, dann esse ich es.“

Damit schaffst du einen Pause. Und in dieser Pause kannst du in dich reinhorchen. Warum du gerade diese kleine Sünde verlangst.

Du weisst: insbesondere wenn du Candida hast, sind solche Ausrutscher mehr als blöd. Denn dem Candida-Pilz genügt eine kleine Menge Zucker um wieder aufzuflammen – und zwar rasend schnell. Dann fängt man wieder von vorne an. Dennoch: Lass dich nicht entmutigen. Es gibt immer Rückschläge! Das ist völlig normal! Und du hast ja auch die pflanzlichen Anti-Candida-Mittel, die dir helfen.

Je ausgeglichener wir emotional sind, desto seltener haben wir Gelüste auf ungesundes Essen.

9. Koffein und Alkohol +

Koffein und Alkohol fördern die Lust auf Zucker

Koffein und Alkohol führen zu Schwankungen deines Blutzuckerspiegels. Und somit zu Unterzuckerung. Und Heisshungerattacken.

Versuch also so wenig wie möglich zu rauchen. Und nur selten Alkohol zu trinken. Oder lass es ganz bleiben 🙂

10. Ein lustiger Tipp zum Schluss +

Probier es einfach mal aus

Kauf dir Xylit im Reformhaus, Bioladen oder Supermarkt (hat nicht jeder). Es ist ein Zuckerersatz. Löss einen Löffel in etwas Wasser auf und mach damit eine Mundspülung. Und dann: Ausspucken! Du schmeckst die Süsse. Aber du isst sie nicht. Und gut für die Zähne ist es auch.

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