Darum geht's diese Woche

Iss viel viel mehr frisches Bio-Gemüse! Vor allem in Form von Detox Säften und Detox Smoothies!

 

Ergebnis:

Gemüse ist ein natürlicher Detox-Booster. Es hilft dir beim gesund werden und beim abnehmen. Es reinigt dich, entschlackt und tut einfach nur gut. Ganz wichtig: Grüne Smoothies - und Detox-Säfte.

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Damit du gesünder und schlanker wirst, brauchst du...

... viel frisches Gemüse. Viel viel mehr als du jetzt isst! Gemüse ist keine Beilage. Gemüse macht dich gesund. Viel Gemüse zu essen ist der schnellste Weg Nährstoffe in deinen Körper zu bekommen. Keine Sorge, vielleicht ist das eine grosse Umstellung für dich – wir gehen langsam vor. Ich habe viele leckere Rezepte für dich zusammengestellt.

Nimm mehr Gemüse in deinen Speiseplan auf: Du wirst jünger aussehen und jede Woche schlanker werden. Deine Haut altert langsamer. Und dein Körper findet zurück zu seinem Idealgewicht. Und kann es dann auch halten!

1. Gemüse ist keine Beilage. Gemüse macht dich gesund. +

Damit du gesünder und schlanker wirst, brauchst du viel frisches Gemüse. Viel viel mehr als du jetzt isst!

Gemüse ist keine Beilage. Gemüse macht dich gesund. Viel Gemüse zu essen ist der schnellste Weg Nährstoffe in deinen Körper zu bekommen. Keine Sorge, vielleicht ist das eine grosse Umstellung für dich – wir gehen langsam vor. Ich habe viele leckere Rezepte für dich zusammengestellt.

Nimm mehr faserreiches Gemüse in deinen Speiseplan auf: Du wirst jünger aussehen und jede Woche schlanker werden. Deine Haut altert langsamer. Und dein Körper findet zurück zu seinem Idealgewicht. Und kann es dann auch halten!

 

Iss täglich mindestens 80% Gemüse. Warum?

  • Gemüse ist sehr schnell verdaut. Und je leichter du es deiner Verdauung machst, desto schneller entgiftet dein Körper. Und das ist die Basis für deine Gesundheit – und damit natürlich auch dein Aussehen.
  • Fleisch braucht sehr sehr lange um durch unseren Verdauungstrakt zu gelangen. Es liegt uns schwer im Magen und belastet unser System. Es macht uns müde. Denn die Verarbeitung im Verdauungstrakt nimmt sehr viel Energie in Anspruch – und die fehlt uns dann natürlich bei der Konzentration auf unsere Arbeit. Davon solltest du also weniger essen.
  • Dein Körper kann aus dem Gemüse viele wertvolle Mineralien und Nährstoffe aufnehmen. Im Fleisch sind dagegen kaum wertvolle Nährstoffe für unseren Körper.
  • Auch Pasta und Weizenprodukte liefern keine Nährstoffe, sie belasten nur. Wenn du schnell viele unnötige Kilos abnehmen möchtest, dann solltest du glutenhaltige Produkte aus deiner Ernährung streichen oder reduzieren. Das sind Brot, Pizza, Pasta, Toast und Co. Es gibt glutenfreie Produkte, und die hab ich auch in meinem Rezeptvorschlägen eingebunden. Sie machen dich aber nicht schlanker. Sie schaden nur weniger als Weizen, Vollkorn, Roggen, Dinkel und Co. Wir schauen uns das in einem eigenen Modul an. Jetzt schaffen wir erst einmal die Basics. Später kommt dann die Kür.
  • Du bekommst mit frischem Gemüse alle Nährstoffe und Vitamine, die dein Körper benötigt. Denn Gemüse ist extrem reich an Nährstoffen! Und durch den Detox Smoothie gibst du deinem Körper immer einen extra Energie-Kick!
  • Das Beste: Du kannst riesige Mengen Gemüse essen. Ohne dick zu werden. Gemüse ist wunderbar. Du kannst Abends 3 Teller essen und einen riesigen Salat. Ich mach das selbst, ich liebe es. Ohne schlechtes Gewissen, ohne zusätzliche Pfunde auf den Hüften. Ich bin ein kleiner Vielfrass geworden. Und es ist toll. Du wirst nie hungern. Du wirst nie hungrig schlafen gehen. Versprochen!
2. Deine Vorteile? +

Deine Vorteile: Gemüse macht dich schlank und gesund!

  • Du wirst schnell unnötige Kilos verlieren und dein Gewicht pendelt sich auf dein Idealgewicht ein. Denn Gemüse ist faserreich. Faserstoffe bleiben länger im Magen und reduzieren dein Hungergefühl. So werden die Pausen zwischen dem Essen von ganz alleine grösser.
  • Du wirst jünger aussehen, denn dein Körper altert nicht mehr so schnell wie er es mit einer tierproteinreichen Ernährung macht.
  • Du hast mehr Energie. Die Verdauung von Gemüse ist für deinen Körper viel einfacher als die Verdauung von Tierprodukten.
  • Dein Körper bleibt länger im basischen Bereich. Er übersäuert nicht mehr oder weniger (je nachdem wie deine gesundheitliche Ausgangslage ist). Übersäuerung ist übrigens der Hauptgrund für Cellulite!
  • Indem du viel Gemüse und Obst isst, bilden sich in deinem Körper weniger neue Giftstoffe. Fleisch und andere für uns schwer zu verdauende Nahrungsmittel führen dazu, dass unser Körper sauer wird und sich Giftstoffe bilden. Die wir dann wieder ausscheiden müssen. Und falls es zu viele sind, lagert unser Körper sie ein – wir werden dicker und irgendwann auch krank.
  • Gemüse enthält viele Ballaststoffe. Ballaststoffe wirken wie ein Puffer: Sie verzögern die Glucose-Ausschüttung ins Blut und schützen uns so vor einem zu schnellen Ansteigen des Blutzuckerspiegels nach dem Essen – und natürlich auch vor Blutzuckerschwankungen.
  • Und: Du kannst soviel Gemüse essen wie du magst. Es gibt kein Limit. Egal ob du 1 Teller Salat oder 3 isst (was ich oft mache): Es ist super! Du musst NIE WIEDER Kalorien zählen. Nie wieder!
  • Plane voraus: Wenn du unterwegs bist und nicht sicher sein kannst, ob du einen Salat oder etwas anderes basisches bekommen wirst: Pack dir etwas ein. Ein paar Gemüsesticks oder Baby-Blattspinat… und iss es einfach rechtzeitig vor dem Essen.
3. Dein Essen sollte aus mindestens 80% Gemüse bestehen +

Dein Essen sollte aus mindestens 80% Gemüse bestehen.

Dass Gemüse gesund ist, wissen wir. Dennoch wird es meist zur Beilage degradiert. Genau das gilt es jetzt zu ändern.

Reduziere Tierprodukte wie Fleisch, Milch, Quark, Joghurt hingegen deutlich. Und auch Pasta, Pizza, Brötchen und Brot solltest du weniger essen. Versuche wirklich so viel wie möglich Gemüse zu essen. Das ist dein Schlüssel zum Erfolg. Über Produkte aus und von Tieren sprechen wir später und auch über Weizen.

Leg deinen Fokus darauf deine Ernährung langsam, aber gezielt weiter zu verbessern.

Versuche jeden Tag den Gemüseanteil an deinem Essen ein Stück mehr zu erhöhen. So dass du dich stetig auf die oben genannten 80% zubewegst. Im Rezept-Teil findest du viele Ideen für Mittag- und Abendessen.

So gewöhnst du dir Schritt für Schritt neue Essgewohnheiten an. Sie sind der Grundstein für deine Gesundheit.

Vielleicht ist das ein grosser Schnitt und eine grosse Veränderung in deiner Ernährung. Und: Das ist wunderbar.

 

  • Du änderst dein Leben Schritt für Schritt.
  • Du bekommst mehr Energie.
  • Du entgiftest deinen Körper und schenkst ihm Zeit zur Regeneration!
3.1 Gemüse ist basisch und schützt vor Übersäuerung +

Gemüse ist basisch und schützt vor Übersäuerung

80% der Menschen in den Industrieländer leiden unter Übersäuerung!

Auch wenn es sehr lange verharmlost wurde, ist die Übersäuerung ein ernstes Problem. Fast alle Alters- und Zivilisationskrankheiten werden mittlerweile auf eine Übersäuerung des Körpers zurückgeführt.

 

Was ist genau mit ‘Übersäuerung’ gemeint?

Wir haben uns das ja zu Beginn schon angeschaut. Aber weil es so wichtig ist, hier noch mal die Kurzfassung:

In unserem Organismus gibt es Bereiche, die sauer sein müssen. Dazu gehören zum Bespiel das Scheidenmilieu und der Dickdarm. Und es gibt Bereiche, die basisch sein müssen, damit sie ordnungsgemäss funktionieren können. Dazu gehören zum Beispiel unser Blut, die Zwischenzellflüssigkeit und der Dünndarm.

Um den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten, hat unser Körper eigene Regelmechanismen: unsere Atmung, unsere Verdauung, unser Kreislauf und unsere Hormonproduktion.

Der ph-Wert gibt an, ob unsere Körperflüssigkeit sauer oder basisch ist. Werte unter 7 zeigen eine Säure an. Werte über 7 eine Base.

Wenn nun von aussen zu viele Säuren in den Körper gelangen, dann arbeiten unsere Atmung, unsere Verdauung, unser Kreislauf und unsere Hormonproduktion auf Hochtouren. Aber das geht nicht ewig gut. Irgendwann sind sie überstrapaziert. Dann kann das Übermass an eintreffender Säure nicht mehr neutralisiert werden. Und dann entstehen typische Zivilisations-Krankheiten.

Leider essen viele heute zu ungesund. Ich hab mich vermutlich über 20 Jahre total ungesund ernährt. Im Studium hab ich schon zum Frühstück Sandwich-Toast mit Salami aus einem dieser Sandwich-Maker gegessen. Würg. Mit fett Käse oben drauf. Weil es so einfach war. Und schön fettig. Später musste ich dann dafür ‘die Rechnung zahlen’, und zwar eine saftige. Ich war ganz schön krank.

Es wird einem auch nicht leicht gemacht. Tierprodukte sind billig, in Kantinen gibt es fast nur Fleischgerichte. Vegetarische oder vegane Menüs sind in Restaurants oft noch eine Seltenheit. Bio findet man fast nie im Restaurant. Geschweige denn in der Kantine. Zu teuer. Selbst hier in Zürich mit all den hunderten Restaurants gibt es nur zwei (!!!) Bio-Restaurants. Und das ist keine Frage wie teuer die Menüs dort sind, selbst Schickeria-Restaurants kochen mit billigem konventionell angebauten Gemüse. Traurig, aber wahr.

Jedes Essen, das wir zu uns nehmen wirkt sich entweder basisch, neutral oder säurebildend auf unseren Körper aus.

Tierische Produkte wie Fleisch, Wurst, Milch und Eier bilden in unserem Körper Säuren. Sie führen somit zu einer Übersäuerung. Und wenn dein Körper übersäuert ist, alterst du schneller!

 

Das Wichtigste:

  • Gemüse ist basisch.
  • Und Gemüse hilft uns den Säure-Basen-Haushalt wieder in einen gesunden – basischen – Bereich zu bringen.
  • Deshalb ist es so wichtig, dass du langfristig mindestens 80% deiner Ernährung auf Gemüse umstellst.
3.2 Gemüse ist reich an Fasern bzw. Ballaststoffen +

Gemüse ist reich an Fasern bzw. Ballaststoffen

Gemüse ist reich an Fasern bzw. Ballaststoffen. Ballaststoffe sind die faserigen Teile von Gemüse, Obst, Samen, Körnern und Nüssen.

Milchprodukte und tierische Produkte enthalten überhaupt keine Ballaststoffe. Dafür fügen uns Milch und Fleisch aber sehr viele Giftstoffe zu.

Ballaststoffe sind ein essentieller Bestandteil jeder gesunden Ernährung. Sie sind sehr wichtig für uns. Denn: Mit ihnen spülen wir alle Giftstoffe aus dem Darm.

 

Sind in unserem Körper zu viele Giftstoffe unterwegs,…

  • … altern wir schneller.
  • Wir bekommen Falten und schlechte Haut.
  • Wir werden schneller müde…
  • und eine Vielzahl typischer Zivilisations-Krankheiten tauchen plötzlich auf.

 

Um diese Giftstoffe wieder aus unserem Körper zu spülen benötigen wir eine faserreiche Ernährung. Und Gemüse ist reich an Ballaststoffen. Deshalb ist es wichtig, dass du jeden Tag den Detox Smoothie trinkst. Damit bist du ideal versorgt!

 

Ballaststoffarme Ernährung verursacht:

  • Gewichtszunahme
  • Verdauungsstörungen wie z.B. Verstopfung
  • Magenschmerzen
  • Blähbauch und Blähungen
  • Schnellerem Ermüden und Konzentrationsprobleme,…

Um Gewicht zu verlieren und den Körper zu reinigen, ist es wichtig jeden Tag genügend Ballaststoffe aufzunehmen.

Unser Verdauungssystem kann Ballaststoffe nicht verdauen. Sie werden unverdaut ausgeschieden. Nun könnte man denken, dass wir keine Ballaststoffe (also Fasern) benötigen, da wir sie nicht verdauen und dementsprechend unverdaut ausscheiden. Doch das Gegenteil ist der Fall.

 

Ballaststoffe sind wichtig für unsere Verdauung:

  1. Im Verdauungstrakt transportieren sie angesammelten Schleim und festgesetzte Giftstoffe ab und reinigen ihn auch.
  2. So bleibt dort keine Nahrung liegen. Damit wird verhindert, dass liegengebliebene Nahrung langsam verrottet und Gifte freisetzt.
  3. Selbst gesunde Nahrungsmittel, die zu lange im Verdauungstrakt verbleiben, beginnen zu verrotten und können so zur Selbstvergiftung führen. Schon alleine aus diesem Grund sollte unsere Nahrung stets eine ausreichende Menge an Ballaststoffen enthalten.

 

Man unterscheidet zwischen zwei Arten von Faserstoffen: lösliche Faserstoffe und unlösliche Faserstoffe.

 

Lösliche Ballaststoffe verbessern unsere Verdauung. Sie…

  • … helfen uns Verdauungsstörungen zu vermeiden, indem sie eine breiartige Masse im Darmtrakt bilden.
  • Sie binden viel Wasser und quellen auf. Diese Masse macht den Stuhl weich.
  • Verstopfung wird vermieden. Das ist essentiell um gesund zu werden und abzunehmen.

 

Ballaststoffe verzögern die Magenentleerung und wir fühlen uns länger satt.

Das ist ideal, wenn wir abnehmen möchten.
Denn wir essen automatisch weniger.
Und unser Körper verbrennt zusätzliche Kalorien, um die Fasern zu verdauen.

 

Unlösliche Ballaststoffe…

  • sind ein ausgezeichnetes natürliches Abführmittel.
  • Sie sorgen für eine gute und regelmässige Darmtätigkeit. Und das ist gut: Die Ausscheidungen werden schneller durch den Darm transportiert…
  • und wir werden schneller die im Körper vorhandenen Giftstoffe los.

 

Ballaststoffe binden Gifte, schädliche Substanzen und verbrauchte Hormone

Ballaststoffe binden Gifte und andere schädliche Substanzen, die mit der Nahrung in den Darm gelangen. Dadurch dass diese Giftstoffe an die Ballaststoffe gebunden werden, wird die Ausscheidung dieser Giftstoffe gefördert.

Ballaststoffe verhindern auch einen zu starken Anstieg des Blutzuckerwertes, indem sie die Zuckerabsorption ins Blut verlangsamen.

Ballaststoffe können auch verhindern, dass ins Blut ausgeschwemmte, ‘verbrauchte’ Hormone aufgrund zu langsamer Verdauung wieder ins Körpersystem absorbiert werden.

Ist unsere Verdauung wegen zu geringer Ballaststoffaufnahme oder des Essens zu vieler tierischer Proteinen oder aufgrund zu wenig Wassertrinkens verlangsamt, können die von der Leber deaktivierten Hormone durch die Bakterien in unserem Verdauungstrakt wieder aktiviert werden und ins Blut zurück gelangen. Und eigentlich sollten sie ja ausgeschieden werden.

Unsere heutige Ernährung ist arm an Ballaststoffen

Wir sollten täglich mindestens 30 – 40 Gramm Ballaststoffe zu uns nehmen. Besser mehr. Aber unsere Essgewohnheiten führen meist zu einer sehr Ballaststoffarmen Ernährung. Die geforderte Menge erreichen mit der ‘typischen’ Ernährung nur die Wenigsten!

Wenn du bisher nur sehr wenig Gemüse gegessen hast, dann geh langsam vor und achte auf deinen Körper. Wenn der Körper von einer zu schnellen Umstellung überfordert ist, reagiert er manchmal mit Blähungen, Völlegefühl und Bauchschmerzen. Gewöhne deinen Darm langsam an die ballaststoffreiche Ernährung.

Mach es deinem Körper leicht: Nimm Gemüse in Form des Detox Smoothies zu dir. Der Detox Smoothie besteht aus vielen bereits verkleinerten Ballaststoffen, die viel leichter zu verdauen sind. So fein wie die Ballaststoffe im Detox Smoothie verkleinert sind, kannst du sie gar nicht kauen. Für alles gekochte oder roh verzehrte Gemüse gilt übrigens: Gut kauen. Langsam essen. Das gilt natürlich auch für alle anderen Lebensmittel.

 

Damit Ballaststoffe im Darm quellen können, benötigen sie genügend Flüssigkeit.

  • Achte also darauf, dass du über den Tag verteilt mindestens zwei Liter Wasser trinkst. Vielleicht schaffst du auch mehr, das wäre sehr gut.
  • Ausserdem reduziert es auch deinen Hunger…
  • und hilft dir beim Abnehmen und Entgiften!
3.3 Gemüse enthält viele Enzyme (die vorm Altern schützen) +

Gemüse enthält viele Enzyme

Enzyme sind sehr wichtig für unsere Verdauung. Ohne Enzyme könnten wir weder Vitamine noch Mineralstoffe verwerten. Enzyme sind an jedem (!) Vorgang in unserem Körper beteiligt.

Ohne Enzyme hätten wir keinen Stoffwechsel. Enzyme lösen Nährstoffe aus dem Essen heraus, damit sie von unseren Zellen verwertet werden können. Kurz gesagt: Enzyme verwandeln Essen in Energie.

 

Was sind Enzyme?

Enzyme sind Eiweissmoleküle. Es gibt unheimlich viele Enzyme. Und jedes davon hat eine eigene Aufgabe. Enzyme helfen dem Körper, Nahrung zu verdauen und Nährstoffe aus Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten und Pflanzenfasern aufzunehmen.

Enzyme sind auch an allen chemischen Reaktionen in unserem Körper beteiligt. Zum Beispiel an der Regeneration von Zellen oder Gewebe und bei der Beseitigung von Abfallstoffen und Giften. Sie unterstützen unser Immunsystem. Ohne Enzyme wären wir nicht überlebensfähig!

Dr. Edward Howell, Pionier der Enzym-Therapie, beschreibt dies so:

„Enzyme sind Substanzen, die das Leben möglich machen. Sie werden für alle chemischen Reaktionen, die im menschlichen Körper stattfinden, benötigt. Ohne Enzyme würde überhaupt nichts passieren. Weder Vitamine, Minerale noch Hormone können ohne Enzyme irgendeine Arbeit verrichten.“

Fehlen uns bestimmte Enzyme führt das über kurz oder lang zu Erkrankungen.

Unser Körper wird von Stoffwechselenzymen gesteuert: Enzyme sind an jedem Stoffwechselvorgang unseres Körpers beteiligt. Nur dank der Enzyme können Vitamine, Mineralstoffe oder Hormone ihre Aufgabe erfüllen. Die Ursache vieler Krankheiten ist deshalb auch in mangelnder Enzymaktivität zu sehen.

Wenn unsere Verdauungsenzyme mit der Verdauung überfordert sind, kommt es entsprechend zu Verdauungsbeschwerden bis hin zu Aufnahmestörungen von Vitalstoffen.

Dabei sind Enzyme sehr effizient. Es reicht schon eine kleine Menge an Enzymen um Stoffwechselstörungen wieder auszugleichen.

 

Fehlende Enzyme lassen uns schneller altern.

Früher dachte man, wir hätten jederzeit genügend Verdauungsenzyme. Heute weiss man es besser. Mit dem Alter werden es weniger. Je schlechter wir uns ernähren, desto schneller geht dies.

Fastfood, Fertiggerichte und ungesunde Nahrungsmittel setzen freie Radikale in unserem Körper frei. Die natürliche Fähigkeit unseres Körpers Verdauungsenzyme zu produzieren, wird verringert. Die Folge: Wir sehen schneller alt aus und fühlen uns auch so.

 

Verdauungsenzyme, Nahrungsenzyme und Stoffwechselenzyme

Es gibt drei Kategorien von Enzymen: Verdauungsenzyme, Nahrungsenzyme und Stoffwechselenzyme.

Die Stoffwechselenzyme kommen überall in unserem Körper vor. Sie werden in den Zellen produziert. Sie sind wichtig zum Erhalt unserer Organfunktionen.

Die Verdauungsenzyme helfen uns bei der Verdauung. Sie helfen dem Körper aufgenommene Nahrung in einfache Moleküle aufzuspalten. Verdauungsenzyme werden von Speicheldrüse, Magen, Bauchspeicheldrüse und Dünndarm abgesondert.

Die Nahrungsenzyme kommen in allen pflanzlichen Nahrungsmitteln vor. Sprich im Salat, in Gemüse und in Früchten. Sie funktionieren genauso wie unsere eigenen Verdauungsenzyme. Sie helfen uns beim Aufspalten der Nahrung.

 

Rohes Gemüse enthält alle Enzyme, die zur Verdauung nötig sind.

Du siehst: Essen wir viel Gemüse verbrauchen wir weniger unserer Enzymreserven. Wir können mit dem Gemüse einfach alle benötigten Enzyme aufnehmen, die es für die Verdauung braucht.

Es ist sehr wichtig täglich rohes Gemüse zu essen, am besten ist es Bestandteil jedes Frühstück, Mittagessens und Abendessens. Zum Beispiel in Form eines wirklich grossen Salates zur Vorspeise oder eines Detox Smoothie vor dem Essen und zwischendurch, wenn du Hunger hast.

 

Achtung: Hohe Temperaturen zerstören die Nahrungsenzyme.

Kocht man Gemüse, so zerstört man diese Enzyme. Beim Essen von gekochtem Essen müssen wir uns also auf unsere körpereigenen Enzyme verlassen um die Nährstoffe aus der Nahrung aufnehmen zu können. Da das oft nicht mehr gut funktioniert, solltest du Verdauungsenzyme vor dem Essen von gekochter Nahrung zu dir nehmen – später dazu mehr, wir schauen uns das in einem eigenen Modul an. Wenn du jetzt schon damit starten möchtest: Ich nehme ‘Enzyme Digevit’ von Bluegreen. Das ist rein pflanzlich. Die Enzyme wurden ausschliesslich aus Gemüse gewonnen.

4. Die ersten Schritte hin zu mehr Gemüse auf deinem Teller +

Ganz wichtig: Achte darauf, was dein Körper verlangt.

Manchmal habe ich riesige Lust auf Brokkoli. Und dann ändere ich meine Essensplanung entsprechend. Wenn ich Lust auf Brokkoli habe, ist das ein Signal meines Körpers, dass er genau den gerade benötigt. Also macht es wenig Sinn die vielleicht geplanten Zucchini-Spaghetti zu essen.

 

Frag dich immer: Worauf habe ich gerade Lust?

Ok, es sollten natürlich nicht die Chips sein, ich rede schon über Gemüse… Klar, oder? Frag dich: Welches Gemüse macht mich mehr an? Und iss das. Mit der Zeit wirst du die Bedürfnisse deines Körpers immer besser wahrnehmen können.

Unser Körper passt sich auch den Jahreszeiten an. Im Sommer haben wir mehr Lust auf frisches, rohes Gemüse. Da haben wir zum Beispiel viel öfter Lust auf erfrischenden Gurkensalat. Generell: auf Salate jeglicher Art.

Im Winter verlangt es uns meist mehr nach warmen und leckeren Suppen. Und auch die sind ideal von unserem Körper aufnehmbar. Sie sind püriert – und damit perfekt gekaut. Gerade wenn du viele Magenprobleme hast, ist es sehr sehr wichtig extrem gut zu kauen. Suppen und Smoothies helfen dir dabei schnell wieder gesund zu werden.

Ich war früher selbst ein Schlinger. Mein Teller war innerhalb von 5 Minuten leer. Gekaut habe ich kaum. Das habe ich dann schnell gemerkt. Magenkrämpfe, Blähbauch… Vielleicht kennst du das auch. Suppen und Smoothies sind ideal um dir den Weg zu mehr Gesundheit zu ebnen. Denn das richtige Kauen zu etablieren, fällt uns oft schwerer als gedacht.

Lass dich inspirieren von meinen Rezepten, von deinem Bauchgefühl und dem Gemüseregal im Bio-Laden oder Supermarkt.

Es gibt viele einfache Rezepte, die schnell gehen, lecker sind und richtig satt machen. Verwende viele frische Kräuter, sie lassen selbst die einfachsten Gerichte immer wieder anders schmecken. Mit der Zeit wirst du immer mehr experimentieren. Hab Spass dabei! Natürlich habe ich auch entsprechende Rezept-Vorschläge für dich… davon bekommst du jede Woche neue. Damit du genügend Abwechslung hast und deine Koch-Kreativität geweckt wird.

 

Iss mindestens 80% Gemüse bei jedem Essen.

Wenn du das nicht gleich schaffst, dann geh Schritt für Schritt vor. Wichtig: Gemüse ist keine Beilage. Mach es zu deinem Hauptgericht! Iss mindestens 80% Gemüse bei jedem Essen.

 

Und: Iss mindestens an 4-5 Tagen komplett fleischfrei.

Das nimmt deinem Körper Stress bei der Verdauung und reduziert die Neuaufnahme von Toxinen (die im Fleisch in hohen Mengen enthalten sind).

4.1 Beginne jedes Essen mit einem Salat oder Detox Smoothie +

Beginne jedes Essen mit einem Salat oder Detox Smoothie

Um Abzunehmen, aber auch um wertvolle Enzyme und Nährstoffe aufzunehmen, solltest du künftig vor jedem Mittagessen und Abendessen einen grossen Salat essen.

  • Keinen Beilagensalat.
  • Sondern einen richtigen Teller vor.

Vergiss die uns eingetrichterte Idee, dass Salat nur eine Beilage ist. Er ist sehr hilfreich für unsere Ziele!

Es ist sehr hilfreich vor jedem Mittagessen und Abendessen (egal was es ist) einen grossen frischen Salat zu essen. So bekommt dein Körper zu allererst ein basisch wirkendes Lebensmittel.

Salat ist ein ausgezeichneter Basenlieferant. Er ist voller Enzyme. Deshalb solltest du jeden Tag Salat essen. Am besten zum Mittagessen und zum Abendessen. Entweder nur Salat oder vor einem meiner leckeren Rezepte, die du jede Woche bekommst. Je mehr Salat du isst, desto besser.

Als Dressing nimm auf keinen Fall ein Fertigdressing. Die sind voller Zucker, Konservierungsmittel und sonstigem ungesunden Kram. Das schadet mehr, macht dick und ist absolut nicht gesund. Und meistens auch nicht mal lecker. Statt dessen: Nimm biologischen naturtrüben nicht pasteurisierten Apfelessig. Oder Zitronensaft. Und dazu jede Menge frische Kräuter. Du brauchst also diverse Küchenkräuter für dein Küchenfenster. Mein Vorschlag: Schnittlauch, glatte Petersilie, gekräuselte Petersilie, Dill und Basilikum. Und du brauchst auch viiiiel Knoblauch.

 

Salat kann viel mehr als grün:

Mach dir dazu zum Beispiel:

  • gebratene Champignons
  • scharf angebratene Tofuwürfel
  • cremige Avocado-Stückchen
  • würzige und scharfe Sprossen und Keimlinge
  • Pinienkerne, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne
  • und und und…

 

Wenn du keinen Salat hast oder lieber Lust auf rohes Gemüse wie Karotten-Sticks, Gurken-Sticks oder Sellerie-Sticks hast: Greif zu. Wichtig ist nur, dass das erste, was du isst, basisch auf deinen Körper wirkt.

Durch diese neue Angewohnheit (genauer gesagt: Essgewohnheit) stellst du sicher, dass dein Körper ständig mit genügend Enzymen versorgt wird.

Durch diese neue Essgewohnheit schaffst du es spielend deinen Gemüseanteil langsam auf 80% zu erhöhen.

 

Wenn du Mittags nicht viel Hunger hast: Iss nur Salat

Wenn du Mittags nicht zu viel Hunger hast, kannst du kannst auch ausschliesslich Salat essen. Ich mache das oft. Dann esse ich allerdings nicht nur einen Teller mit Salat. Ich esse soviel bis ich satt bin. Oft esse ich eine ganze Salatschüssel voll.

Iss soviel davon bis du satt bist. Du kannst locker 250g Feldsalat auf einmal essen. Plus 2 Paprika, 2 Karotten, Lauch, eine Gurke – was auch immer an Gemüse du deinem Salat hinzufügen magst: du kannst soviel essen wie du magst. Ich liebe das. Man kann so viel mehr essen als früher.

 

Wenn du Mittags einen Riesen-Hunger hast: Detox Smoothie oder Salat vorab

Das ist absolut ok. Lass es dir schmecken!

Mit der Zeit verändert sich unser Appetit. Also keinen Panik, wenn du Mittags einen Bärenhunger hast. Ich kenne das sehr gut. Meistens hatte ich früher schon um 11 Uhr Hunger. Und richtig auf das Mittagessen hin gefiebert. Oder mir die Wartezeit mit Süssigkeiten verkürzt.

Durch den Detox Smoothie am Morgen oder Vormittag kannst du ganz wesentlichen Einfluss auf dein Hungergefühl zu Mittag nehmen. Und auch hier gilt: Du kannst so viel grünen Detox Smoothie trinken wie du möchtest!

Lass dir Zeit bei der Umstellung. Mach es in deinem Tempo. Jeden Tag und jede Woche ein bisschen mehr. Nimm dir vor jedem Essen einen grossen Salat. Egal ob du zuhause, im Büro, in der Kantine oder unterwegs bist. Alternativ kannst du dir natürlich auch eine genügend grosse Menge vom Detox Smoothie mitnehmen und den vorher trinken.

  • Starte jedes Essen mit einem grossen, ja riesigen, Salat.
  • Und iss ihn immer zuerst.
  • Stell dir bunte Salate zusammen. Dass ist nicht nur schön fürs Auge.
  • Sie enthalten viele Antioxidantien und sind extrem wertvoll für unseren Körper.
  • Iss abwechslungsreich. Jeden Tag den gleichen Salat zu essen, das macht keinen Spass.
  • Schau dir meine Rezepte an und lass dich inspirieren.

 

Machmal kommt die Frage "Kann ich Detox Säfte und Smoothies auch tagsüber trinken, denn da ist ja Obst drin?" Die Antwort: Du kannst sie jederzeit trinken, denn sie sind unheimlich gesund. Beim Saft: mach es wie bei anderen Getränken - bis 30 Minuten vor dem Essen und ab 30 Minuten nach dem Essen wieder (oder beser 60 Minuten).

Beim Smoothie: der ist wie essen... denn es sind ja alle Ballaststoffe noch drin. Und der kann locker auch mal ein Mittagessen ersetzen. Trink ihn immer wenn du Hunger bekommst... er macht super satt und deine Zellen tanzen vor Freude.

 
 

Mach Salat immer zu deiner Vorspeise!

So stellst du sicher, dass…

  • So nimmst du jeden Tag genügend faserreiches Gemüse auf. Das ist sehr wichtig um den Reinigungsprozess deines Körpers am laufen zu halten.
  • So isst du noch mehr basische Nahrung und bekommst alle wichtigen Nährstoffe.
  • Du versorgst deinen Körper mit zusätzlicher Flüssigkeit. Gut für deine Haut!
  • Du nimmst jede Menge wertvoller Enzyme auf. Und die helfen dir beim Verdauen der anschliessenden Nahrung.
4.2 Vorsicht Stolperfallen +

Vorsicht Stolperfallen – Wie du deinem Ziel NIE näher kommst:

 

Vorsicht bei fertigen Salatdressings

Fertige Salatdressings, die man im Supermarkt kaufen kann, sind Gift für unser Programm. Sie sind schlichtweg ungesund. Sie würden dir deine Ergebnisse, die du mit dem Salatessen verfolgst, komplett ruinieren.

Fertige Salatdressings enthalten viele giftige Zusatzstoffe, Zucker und ungesunde Öle.

Es ist sehr einfach dein Salatdressing selbst zu machen und dann mitzunehmen. Auch hier hab ich einige Vorschläge für dich im Rezept-Teil.

 

Richtig Kauen ist viel wichtiger als du denkst – viel wichtiger!

Kauen ist enorm wichtig. Allzu oft schlingen wir unser Essen hinunter. Ganz nebenbei, ohne richtig darauf zu achten was wir gerade essen. Vielleicht unterhalten wir uns intensiv, oder wir essen am Schreibtisch oder zu Hause läuft der Fernseher.

Uns fehlt die Achtsamkeit. Und dementsprechend kauen wir auch zu wenig.

Kauen ist sehr wichtig. Wenn du langsam und ausgiebig kaust, wird nicht nur das Essen optimal für die Verdauung vorbereitet: Du wirst schneller satt und zufrieden. Du hast weniger Hunger, isst weniger und nimmst schneller ab.

Ausserdem: Du merkst schneller wann du satt bist. Und isst nur soviel wie du wirklich Hunger hast. Dein Verdauungstrakt wird nicht überansprucht und dein Körper verliert keine unnötigen Energien – und kann diese zur Regeneration verwenden.

Wenn du gesund werden möchtest oder auch einfach nur abnehmen möchtest:

Dann iss NIE nebenbei. Wirklich: Nie. Mach eine Pause. Konzentriere dich auf dein Essen. Geniesse es!

Wenn du nebenbei isst, dann wirst du immer mehr essen als nötig. Und du wirst immer weniger kauen als nötig. Das heisst: Es läuft in keinem Fall optimal.

 

Iss bewusst.

Nimm dir Zeit zum essen.

Iss langsam.

Und: Rede nicht so viel beim Essen.

 

Was 90% aller Leute beim Essen falsch machen: Trink nichts beim Essen

Ja genau. Das klingt verrückt? Vielleicht. Aber es wird dir helfen schneller gesund zu werden.

Dein Verdauungstrakt ist sehr sehr lang. Wir möchten, dass das Essen schnell verwertet werden kann. Es soll schnell verdaut werden und auch schnell ausgeschieden werden.

Warum? Bleibt es zu lange im Darm bilden sich Giftstoffe, die deinen Körper zusätzlich belasten. Das schauen wir uns an anderer Stelle nochmal ganz genau an – den darin (das zu vermeiden) liegt der Schlüssel zum Erfolg. Du wirst merken, dass dies deine Verdauung entspannt. Du hast weniger ‘Gluckern’ im Bauch, weniger Blähungen und fühlst dich leichter.

 

Wichtig für dich ist:

  • Trink bis zu 30 Minuten vor dem Essen soviel du magst.
  • Viel trinken ist ausgezeichnet für deine Gesundheit und auch zum Abnehmen.
  • Nur eben nicht BEIM Essen.
  • Warte nach dem Essen eine Weile bis du wieder etwas trinkst. Am besten rund eine Stunde.
  • Damit gibst du deinem Körper Zeit sich ausreichend mit der Verdauung deines Essens zu beschäftigen.
  • Danach kannst du wieder soviel trinken wie du möchtest.
Wenn du am Tag mindestens 2.5 Liter Wasser, Tee, Saft und Smoothie trinkst ist das gut. 3 Liter sind besser. Mehr geht immer!

 

Ich trinke immer noch 4-5 Liter basisches Aktivwasser jeden Tag. Ich brauche das.

 

Iss 3 Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr

Du hast dich wahrscheinlich für das Detox Your Life Programm entschieden, weil du gesundheitliche Probleme hast und/oder abnehmen möchtest. Beides geht wie schon öfters erwähnt Hand in Hand. Und für beide Fälle gilt auch: Iss nichts mehr vor dem Schlafengehen. 3 Stunden vor dem Schlafengehen solltest du deinem Körper eine Pause gönnen. Am besten wären 5 Stunden vor dem Schlafen gehen.

Dein Körper sollte die Verdauung deiner letzten Mahlzeit komplett abgeschlossen haben bevor du schlafen gehst.

Das hilft dir beim Abnehmen und schützt dich davor, dass sich neue Giftstoffe (aus nicht fertig verdauter Nahrung) im Körper ablagern.

Vielleicht schaffst du das nicht jeden Tag und auch nicht sofort. Setz es dir als Ziel und versuch so oft wie möglich deinem Körper Zeit zur Regeneration zu schenken. So kann er sich heilen und Toxine abtransportieren.

4.3 Wenn du abnehmen möchtest +

Schneller Schlank?

Reduziere deine Kohlenhydrate deutlich. Auch beim Gemüse.

Kohlenhydratfreies – stärkefreies – Gemüse ist ein ausgezeichneter, stabiler Energielieferant, da es komplexe Kohlenhydrate enthält, welche nur langsam verbrannt werden. Es ist sehr gesund für uns, denn es macht unseren Säure-Basen-Haushalt basisch. Deshalb: Versuche viel kohlenhydratarmes Gemüse zu essen. Und reduziere die kohlenhydratreichen Gemüsesorten.

Eigentlich ist der Begriff ‘kohlenhydratfrei’ auch falsch. Denn jedes Gemüse enthält zumindest ein wenig Kohlenhydrate. Als kohlenhydratfreies Gemüse, werden die Gemüsesorten bezeichnet, die nur sehr wenig Kohlenhydrate haben.

In der Tat gibt es keine Lebensmittel, die überhaupt keine Kohlenhydrate enthalten. Mit 2 Ausnahmen: reines Wasser und pures Öl.

Gemüse ohne Kohlenhydrate erkennst du ganz schnell. Du musst also keine Tabellen auswendig lernen oder mit einem kleinen Büchlein einkaufen. Es ist ganz einfach:

 

Kohlenhydratarme Gemüsesorten sind zum Beispiel:

Alles Grüne und natürlich noch viiiiel mehr…

  • Blattsalate wie Feldsalat und Kopfsalat
  • Grünes Blattgemüse wie Spinat
  • Gemüse mit hohem Wasseranteil (wie z.B. Gurke)
  • Brokkoli, Zucchini, Auberginen
  • Chicorée
  • Stangensellerie (ein super Detox-Food!)
  • Alle Kohlsorten wie Blumenkohl, Grünkohl, Chinakohl oder Kohlrabi
  • Fenchel
  • Kürbis
  • Karotten
  • Paprika
  • Tomaten

 

Kohlenhydratreiche Gemüsesorten sind zum Beispiel:

  • Kartoffeln
  • Süsskartoffeln
  • Kichererbsen
  • Knoblauch
  • Linsen
  • Bohnen
  • Mais

 

Es ist total einfach:

  • Fast alle Gemüsesorten haben nur wenig Kohlenhydrate
  • Eigentlich musst du nur darauf achten, wenig Kartoffeln, Süsskartoffeln, Linsen, Bohnen, Erbsen (vor allem Kichererbsen) und Mais zu essen.

Ziemlich einfach, oder!?

Falls du mehr Details haben möchtest – Hier ist eine ausführliche Liste mit Gemüsesorten und ihrem jeweiligen Kohlenhydrat-Anteil.

 

Wie viel Gramm Kohlenhydrate sind je 100 Gramm enthalten?

Endivien

0.30

Blattspinat gegart

0.40

Spinat tiefgefroren gegart

0.40

Champignons

0.50

Blattspinat

0.60

Sauerkraut

0.60

Feldsalat

0.70

Kopfsalat

1.10

Chinakohl

1.20

Schwarzwurzel gegart

1.20

Spargel gegart

1.40

Radicchio

1.50

Bleichsellerie gegart

1.60

Blumenkohl gegart

1.60

Eisbergsalat

1.60

Grünkohl gegart

1.60

Knollensellerie gegart

1.60

Sauerkraut gegart

1.60

Schnittlauch

1.60

Schwarzwurzel

1.60

Romanosalat

1.70

Wirsingkohl gegart

1.70

Gurke

1.80

Kresse

1.80

Broccoli gegart

1.90

Chinakohl gegart

1.90

Rettich

1.90

Brunnenkresse

2.00

Pastinake gegart

2.00

Zucchini

2.00

Zucchini gegart

2.00

Algen

2.10

Radieschen

2.10

Fenchel gegart

2.20

Gartenkürbis

2.20

Sellerie

2.20

Blumenkohl

2.30

Chicoree

2.30

Knollensellerie

2.30

Rosenkohl gegart

2.30

Aubergine gegart

2.50

Porree gegart

2.50

Rotkohl gegart

2.60

Tomate

2.60

Fenchel

2.80

Kohlrabi gegart

2.80

Rotkohl

2.80

Gemüsepaprika grün

2.90

Mangold

2.90

Paprikaschoten gegart

2.90

Pastinake frisch

2.90

Tomaten gegart

2.90

Weißkohl gegart

3.00

Bohnen grün gegart

3.20

Bohnen grün tiefgefroren gegart

3.30

Schalotte

3.30

Karotte gegart

3.60

Suppengrün

3.60

Kohlrabi

3.70

Kohlrübe (Steckrübe) gegart

3.70

Zwiebeln gegart

3.90

Steinpilze

4.00

Weißkohl

4.20

Portulak

4.30

Kürbis gegart

4.60

Gemüsemischung gegart

4.80

Karotte

4.80

Zwiebeln

4.90

Rote Rübe gegart

6.10

Gemüsepaprika rot

6.40

Petersilie

7.40

Kräutermischung

8.00

Rote Rübe

8.40

Löwenzahn

9.10

Erbsen grün

12.30

Erbsen grün tiefgefroren gegart

12.40

Erbsen grün gegart

12.60

Kartoffel gegart

14.30

Zuckermais gegart

15.70

Knoblauch

28.40

Sojabohnen getrocknet

29.20

Bohnen dick getrocknet

47.60

Kichererbsen getrocknet

47.80

 

Um möglichst viel Gemüse mit wenig Kohlenhydraten zu essen musst du also nur darauf achten:

  • wenig Kartoffeln
  • wenig getrocknete Linsen und Bohnen
  • wenig Erbsen – vor allem Kichererbsen
  • und wenig Mais

…zu essen. Bei allem anderen Gemüse kannst du soviel essen wie du magst!

Und natürlich solltest du auch viel weniger Pasta, Reis, Brot, Brötchen und Pizza essen. Sonst bringt das logischerweise nichts, beim Gemüse drauf zu achten wo wenig Kohlenhydrate drin stecken – wenn du abnehmen willst, ist die Reduktion der Kohlenhydrate für dich das Allerwichtigste. Denn das ist der einfachste Weg abzunehmen.

Aber trotzdem: Dein Körper muss AUCH gesund werden! Damit er die Figur halten kann. Und du braucht einen dauerhaft gesunden Ess-Stil.

4.4 Rohkost - der Kick für deine Gesundheit +

Rohkost – Der Kick für deine Gesundheit

Je mehr Gemüse du roh isst, desto besser ist es für deine Gesundheit. Auf lange Sicht sollten es täglich mindestens 50% Rohkost sein. Mit dem Salat vor jedem Essen schaffst du das locker!

Wie vorhin schon beschrieben, enthält Gemüse sehr viele wertvolle Enzyme.

Nur im rohen Gemüse – wie beim Detox Smoothie und Detox Saft, bei frischen Salaten und Rohkost-Snacks bleiben dir alle Enzyme erhalten.

Nicht nur zur Vermeidung von Giftstoffansammlungen sind Enzyme wichtig: Auch zur Beseitigung bereits bestehender Giftstoffablagerungen sind sie wichtig. Sie helfen dem Körper beim Heilungsprozess. Ohne sie müsste unser Körper härter arbeiten und würde sich viel langsamer regenerieren.

 

Beim Kochen gehen die Enzyme verloren.

Die Enzyme werden zerstört und die Nahrung kann meist nicht mehr richtig aufgespaltet werden. Das führt dann zu Giftstoffablagerungen im Körper.

Gekochte Lebensmittel enthalten kaum noch Enzyme. Das führt zu einer Überstimulation der Bauchspeicheldrüse. Und dadurch vergrössert sich diese. Das wiederum führt zu vielen Verdauungsproblemen und einer vermehrten Insulinproduktion.

Gekochtes Essen…

  • … enthält viel weniger Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe als Rohkost. Dadurch werden auch weniger Giftstoffe aus dem Körper abtransportiert (dazu benötigt es genügend Ballaststoffe).
  • … bildet Säure und ist schwerer zu verdauen. Gekochtes Essen hat eine viel längere Durchlaufzeit durch den Verdauungstrakt als Rohkost. Was dazu führt, dass schneller neue Giftstoffe entstehen können.
  • … führt dazu, dass sich mehr freie Radikale bilden. Und diese sind wie wir wissen nicht so gut für unsere Haut. Frei Radikale lassen uns älter aussehen als uns lieb ist.

Im Gegensatz dazu ist Rohkost alkalisierend (macht basisch) und viel gesünder für uns. Was natürlich nicht heisst, dass du jetzt nur noch Rohkost essen sollst. Mit dem Detox Saft, Detox Smoothie und frischen Salat vor jedem Essen geht das ganz leicht.

Detox Saft, Detox Smoothie und frischer Salat vor jedem Essen

Wenn du täglich ein, zwei oder drei Gläser frisch gepressten Detox Smoothie und Detox Saft trinkst und vor jedem Essen einen leckeren, frischen, grünen und grossen Salat ist, dann bekommst du genügend Rohkost.

Wenn du gesundheitliche Probleme hast: Erhöhe den Rohkost-Anteil (langsam)

Aber in Form vom Detox Saft und Detox Smoothie! Die sind einfacher zu verdauen. Und geben dir alles, was dein Körper braucht

Gekochte Lebensmittel hinterlassen Rückstände unverdauter Proteine und Kohlenhydrate, die unser System verstopfen. Es bilden sich Giftstoffe, die zu zahlreichen Beschwerden, Krankheiten, Hautproblemen und Erschöpfungszuständen führen können.

  • Rohkost hingegen hilft dir beim Entgiften. Obst und Gemüse enthalten viele Ballaststoffe, die dabei helfen, die Giftstoffansammlungen und den Schleim aus dem Verdauungstrakt abzutransportieren.
  • Eine Ernährung mit hohem Rohkost-Anteil steigert deine Energie. Du förderst mit Rohkost deinen Heilungsprozess. Anders als beim Fasten dauert die Entgiftung natürlich deutlich länger. Die Reinigung ist dafür aber auch viel sanfter. Eine Fast ist recht schwer durchzuhalten und nicht unbedingt ein Vergnügen. Ich habe es selbst ausprobiert. Und da ich Essen wirklich liebe, war es ehr eine Qual für mich (Und ich habe es vorzeitig beendet).
  • Es gibt aber spannende Varianten wie das Saftfasten. Damit kannst du die Entgiftung regelmässig beschleunigen – ohne allzu lange auf Essen verzichten zu müssen. Wie das funktioniert zeige ich dir später noch im Detail.

Verschiedene Studien haben übrigens einen starken Zusammenhang zwischen einer Ernährungsweise, die arm an Enzymen ist und einem geschwächten Immunsystem entdeckt.

4.5 Enzymarme Ernährung und geschwächtes Immunsystem +

Enzymarme Ernährung und geschwächtes Immunsystem

Wenn sich unser Körper vor etwas schützen muss (etwas, das er als Gefahr erachtet), dann vermehren sich unsere weissen Blutkörperchen, die Leukozyten. In der Regel passiert dies auf Grund von Entzündungen, allergischen Reaktionen und Infektionen.

Aber: Es gibt auch Fälle, wo eine Vermehrung der weissen Blutzellen auftritt, nachdem Nahrung aufgenommen wurde.

Diese digestiven Leukozyten treten auf, wenn wir enzymarmes Essen zu uns nehmen. Sprich: Gekochte, konservierte, eingemachte und erhitzte Lebensmittel können dazu führen, dass unser Immunsystem Alarm schlägt und weisse Blutkörperchen aussendet, um der Verdauung zu helfen.

Wenn dein Immunsystem bereits geschwächt ist und du viele gesundheitliche Beschwerden hast, ist es sehr ratsam, dass du deinen Rohkost-Anteil langsam aber stetig erhöhst. Probiere aus wie viel du direkt umstellen kannst, und geh dann Step by Step vor.

Fang mit viel frischem Detox Smoothie an und iss vor jedem Essen einen frischen Salat. Mit der Zeit kannst du auch deine Snacks auf Rohkost umstellen, z.B. Karotten-Dips für Abends auf dem Sofa, oder Kohlrabi-Dip für den Hunger zwischendurch.

Rohes Gemüse hat einen hohen Enzymgehalt und wird viel einfacher verdaut. Durch die vielen Ballaststoffe hilft es deinem Körper ausserdem auch bei der Ausscheidung von Giftstoffen. Und genau das wollen wir:

  • Die Toxine müssen raus
  • und wertvolle Vitamine und Mineralien sollen aufgenommen werden.

 

Aber: Geh langsam vor. Wahrscheinlich ist dein Verdauungstrakt von langjähriger ungesunder Ernährung geschädigt, und es kann erst mal ‘Probleme’ geben. Denn dein Körper wird ‘den ganzen alten Mist’ aufräumen wollen. Und er muss sich erst wieder – langsam! – an gesunde Ernährung gewöhnen!

 

Extra-Tipp: Sprossen

Sprossen sind ein Super Food. Sie enthalten viele Vitamine und Enzyme, sind leicht verdaulich und unterstützen den Körper bei der Reinigung. Je länger die Sprossen keimen, desto potenter werden sie – ihr Nährwert und Enzymgehalt steigt. Es gibt praktisch keine Einschränkung, wie viele Sprossen man essen darf. Aber es ist Geschmacksache, ob man Sprossen mag. Kresse ist ideal zum Einstieg. Sie sind leicht anzupflanzen und lecker.

Beim Sprossenanbau werden Samen zum Keimen gebracht und schon nach wenigen Tagen geerntet und gegessen. Durch den Keimvorgang entstehen aus den Samen, die sowieso schon eiweiss-, vitamin- und nährstoffreich sind, kleine Jungpflanzen, die zusätzliche Vitamine enthalten. Zum Beispiel Vitamin C, das im Samen gar nicht vorhanden ist. Auch der Gehalt an B-Vitaminen steigt, ebenso wie der von anderen Vitaminen und sekundären Pflanzenwirkstoffen.

Es ist eine gute Idee, Sprossen selber zu ziehen, da du dich so selbst mit der täglichen Dosis einer frischen Nährstoffquelle versorgen kannst. Sprossen sind sehr günstig herzustellen. Und Sprossen und Keimlinge sind hervorragend geeignet, um uns auch im Winter mit frischen Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen. Also in einer Zeit, in der die meisten Gemüse aus fernen Ländern oder dunklen Kellern kommen.

Die Sprossen wachsen überall, z.B. auf deiner Fensterbank oder auf der Arbeitsplatte in deiner Küche. Es ist kinderleicht, Sprossen zu ziehen und es macht jede Menge Freude beim Wachsen zuzusehen. Sie sind schon nach 3 bis 7 Tagen erntereif.

 

Zum Anbau eignen sich Pflanzenarten, die schnell keimen und deren Blätter beziehungsweise Keimlinge gut verträglich sind.

Zum Beispiel diese hier:

  • Brunnenkresse
  • Zwiebeln
  • Ruccola
  • Radieschen
  • Alfafa
  • Sesam
  • Brokkoli

Achtung: Wenn du Sprossen kaufen möchtest, achte darauf, dass sie frisch sind. Sonst bilden sie Giftstoffe. Am besten spülst du sie länger unter klarem Wasser ab bevor du sie isst oder leg sie für 10 Minuten in ein Zitronenbad oder Apfelessigbad.

4.6 Extra-Tipp +

Extra-Tipp: Kräuter

Kräuter, insbesondere Petersilie, enthalten viele Mineralien und Vitamine. Sie sind auch eine gute Quelle für Chlorophyll. Kräuter enthalten zudem eine grosse Menge unterschiedlichster Antioxidantien, die dem Körper bei seinem Kampf gegen freie Radikale helfen.

Ausgezeichnete und nahrhafte Kräuter sind:

  • Petersilie
  • Fenchel
  • Basilikum
  • Koriander
  • Thymian
  • Löwenzahn
  • Oregano
  • Pfefferminze

Peppe regelmässig deine Salate mit Petersilie, Basilikum, Thymian, Löwenzahn oder Oregano auf. Natürlich frisch und am besten in Bio-Qualität. Koriander, Fenchel, Basilikum, Thymian und Oregano passen auch zu sehr vielen leckeren Menüs. Pfefferminze eignet sich übrigens super für den Detox-Smoothie.

Extra-Tipp: Knoblauch

Knoblauch ist ein ausgezeichneter Blutreiniger und fungiert darüber hinaus auch noch als Antibiotikum – und das ohne die schädlichen Nebeneffekte konventioneller Antibiotika. Auch bei Candidabefall ist er sehr gut.

Knoblauch, wenn er roh und zerdrückt oder kleingehackt verzehrt wird, hat einen kraftvollen medizinischen Effekt auf den Körper. Das Zerkleinern setzt seine kraftvollen Inhaltsstoffe frei.

Seine antiseptischen Eigenschaften können das Blut reinigen. Er kann auch das Cholesterin senken, Blutgerinnseln vorbeugen und den Blutdruck senken. Knoblauch wirkt auch gegen verschiedene Typen von Bakterien und Pilzen. Das in Knoblauch enthaltene Insulin ist eine Art Ballaststoff, welchen die guten Bakterien geradezu lieben.

Auch bei unreiner Haut ist Knoblauch sehr gut. Er kann auch äusserlich auf die Haut aufgetragen werden, indem du eine Zehe aufschneidest und die Schnittstelle sanft über die entsprechende Hautstellen reibst. Vorher unbedingt testen, ob deine Haut das verträgt.

Extra-Tipp: Bohnen und Linsen

Bohnen und Linsen sind eine ausgezeichnete Proteinquelle. Trotzdem kann die Art des in ihnen enthaltenen Proteins dein Verdauungssystem belasten.

Um dies zu vermeiden, sollten sie über Nacht in Wasser eingeweicht werden. Am nächsten Tag solltest du sie dann langsam bei niedriger Temperatur kochen. So werden potentielle Gase entfernt und ihre Proteine leichter verdaulich gemacht.

EXTRA TIPP: Detox Kosmetik für deine Schönheit

Ich bin Frischepartnerin von Ringana Naturkosmetik. Sprich: Gesunder Kosmetik, die gut für die Haut ist.

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5. Bio-Gemüse oder konventionelles Gemüse +

Damit dein Körper wieder gesund und schlank wird, benötigt er hochwertige Ernährung.

Die bekommt er nicht beim Discounter. Und auch nicht durch konventionell angebautes Gemüse.

Um richtig gesund zu werden, brauchst du Gemüse, das wirklich reich an Nährstoffen ist. Und das hat heute leider nur noch Bio-Gemüse. Such dir also einen guten Bio-Laden oder Bio-Bauern, bei dem du künftig regelmässig einkaufen kannst. Du bist, was du isst!

 

Konventionelles Gemüse: viele Pestizide, wenig Nährstoffe

Laut einer Greenpeace-Auswertung von mehr als 22’000 Proben der deutschen Lebensmittelüberwachung aus 2009 und 2010: Fast 80 Prozent des konventionell erzeugten frischen Obstes und über 55 Prozent des Gemüse enthalten Pestizide.

Untersucht wurden deutsche und importierte Früchte. 351 Wirkstoffe wurden nachgewiesen. Besonders häufig: Boscalid und Cyprodinil. Das sind Fungizide, Mittel gegen Pilzbefall.

Insektizide, Herbizide und Fungizide sollen vor unerwünschten Insekten, Wildkräutern oder Pilzbefall schützen. Aber sie sind giftig. Für die Natur. Und für uns.

Der Pestizideinsatz der vergangenen 50 Jahre hat die Artenvielfalt in Europa bereits um die Hälfte verringert. Spuren von Pestiziden lassen sich überall finden: im Boden, im Wasser und in der Luft, sogar im Fett der arktischen Eisbären.

Pestizide sind schlecht für unsere Gesundheit: Pestizide können Allergien auslösen, fruchtbarkeitsschädigend und erbgutschädigend sein, einige haben auch krebserzeugende Eigenschaften.

 

Gefährlich: Kombination unterschiedlicher Chemikalien

Alle Pestizidwirkstoffe werden in der EU einzeln bewertet. Um vor zu hohen Dosen zu schützen, gibt es für jede Substanz einen gesetzlich zulässigen Höchstgehalt (der sich an den Wünschen der Industrie orientiert). Aber das Risiko durch die Kombination verschiedener Chemikalien wird dabei viel zu wenig beachtet.

Studien zeigen, dass sich die Wirkungen mehrerer gleichzeitig vorhandener Chemikalien verstärken können – auch schon bei so geringen Konzentrationen, wie sie häufig in Obst und Gemüse vorkommen. Erhöhen kann sich die gesundheitsschädigende Wirkung von Pestiziden auch in Kombination mit Weichmachern aus den Verpackungen.

5.1 Welches konventionelle Gemüse besonders belastet ist +

Welches konventionell angebaute Gemüse und Obst besonders belastet ist?

Kauf diese Obst- und Gemüsesorten auf jeden Fall in Bio-Qualität:

Stark Pestizid-belastetes Gemüse:
Sellerie, Stangensellerie, Spinat, Paprika, Kopfsalat (!), grünes Blattgemüse, Kohl, Kartoffen

 

Stark Pestizid-belastetes Obst:
Äpfel, Erdbeeren, Nektarinen, Trauben, Pfirsiche, Heidelbeeren

 

Kauf dir – wenn es finanziell geht – NUR Bio-Gemüse

Im Bio-Anbau werden nur wenige Pflanzenschutzmittel zugelassen – die Wirkstoffe sind Naturstoffe.

Diese sind deutlich weniger gesundheitsschädigend als die chemisch-synthetischen Pestizide aus der konventionellen Landwirtschaft. Staatliche Lebensmitteltests zeigen, dass Obst und Gemüse unter Vorgaben des Bioanbaus nahezu ohne Pestizidrückstände produziert werden können.

Wenn Pestizide gefunden werden, sind die Konzentrationen meist sehr gering (unter 0,01 mg/kg). Solche Spuren von Pestiziden können etwa durch Wind oder ablaufendes Wasser von herkömmlich bewirtschafteten Nachbarfeldern auf die Bioäcker gelangen.

Ökobauern setzen außerdem Nützlinge ein, bekämpfen die Unkräuter mechanisch und achten auf optimale Fruchtfolgen. Damit fördern sie die Bodenfruchtbarkeit.

5.2 Bio-Gemüse: Fast keine Pestizide, mehr Nährstoffe +

Deine Vorteile von Bio-Obst und Bio-Gemüse:

  • Im Bio-Anbau wird weitgehend auf chemisch-synthetische Spritzmittel verzichtet. Giftige Rückstände sind dort die Ausnahme, Pestizid-Cocktails kommen so gut wie gar nicht vor. Für die Ernährung von Kleinkindern sollte deswegen nur Bio-Ware verwendet werden.
  • Biologisch angebautes Gemüse und Obst enthält keine Toxine. So reduzierst du die täglich aufgenommene Giftstoffmenge enorm. Und hilfst deinem Körper sein Idealgewicht wiederzufinden und gesund zu werden.
  • Im konventionellen Gemüse- und Obstanbau geht man in der Regel so vor, dass man Monokulturen hat. Die sind einfacher zu bewirtschaften. Das entspricht natürlich nicht der Natur und führt dazu, dass die Böden schneller auslaugen und das angepflanzte Obst und Gemüse weniger wertvolle Nährstoffe enthält. Ausserdem sind so angebaute Obst- und Gemüsesorten anfälliger für Schädlinge und Krankheiten. Was dazu führt, das mehr Schädlingsbekämpfungsmittel und damit Giftstoffe versprüht werden müssen.
  • Übrigens: Fair-Trade-Produkte sind nur dann garantiert ökologisch produziert, wenn Bio draufsteht.

 

Kauf Gemüse und Obst lokal und saisonal

In Deutschland verkauftes Obst und Gemüse wird zu ungefähr 70 Prozent importiert. Je nach Herkunftsland werden die Früchte mit unterschiedlich vielen Pestiziden behandelt.

Deshalb: Kaufe dein Obst und Gemüse möglichst saisonal und aus deiner Region.

Schau ob du einen guten Bio-Bauern in deiner Nähe findest. Meist sind dort die Preise besser als im Bio-Laden. Und ich finde, das Einkaufen macht so auch noch mehr Spass. Auch auf dem Markt gibt es Bio-Bauern. Aber Achtung: Auf dem Markt sind noch lange nicht alles Bio-Bauern – meist gibt es nur einen oder zwei Bio-Bauern, sie haben ‘bio’ gross angeschrieben, und sollten gut zu finden sein.

Iss saisonal. Die Erdbeeren, die du im Winter bekommst, enthalten immer nur einen Bruchteil der Nährstoffe. Saisonales Gemüse schmeckt am besten und hat einen hohen Nährstoffgehalt.

Kauf lokal. Unterstütze deine Region. Und profitiere selbst. Der Gemüse-Bauer in der Nähe erntet sein Gemüse selbst. Kaufst du saisonal ein, dann ist dein Gemüse meist frisch vom Feld. Es hat keine langen Wege hinter sind und enthält noch all seine wertvollen Nährstoffe.

Im Supermarkt hat das Gemüse zumeist weite Transportwege hinter sich und ist schon viele Tage unterwegs bis es bei dir auf dem Teller landet.

5.3 Wenn Bio zu teuer ist: Gemüse und Obst richtig reinigen +

Wenn Bio zu teuer ist: Gemüse und Obst richtig reinigen

Gemüse und Obst, das nicht biologisch angebaut wurde, enthält in der Regel viele Pestizide, Bakterien und Parasiten.

Einige Obst- und Gemüsesorten werden auch eher in biologischer Form erhältlich sein als andere Sorten.

Landwirtschaftliche Chemikalien sind nur schwer zu entfernen. Es reicht nicht aus, das Gemüse oder Obst zu schälen. Aber mit den richtigen Mitteln und Methoden ist es möglich, das Gemüse und Obst weitestgehend von Chemikalien und Parasiten zu reinigen.

Im Supermarkt gibt es oft Gemüse- und Obstreiniger. Aber diese sind selbst schnell und auch viel billiger gemacht.

 

  • Reinige dein Obst und Gemüse erst kurz bevor du es zubereiten möchtest.
  • Denn mit jedem Reinigungsverfahren entfernst du nicht nur Chemikalien, Pestizide und Bakterien, sondern auch die natürliche Schutzhülle von Obst und Gemüse.
  • Reinige auch ganz besonders abgepacktes Gemüse und Obst, das schon zum Verzehr aufbereitet wurde. In einem geschlossenen Plastikverpackung können sich Pilze und Bakterien sehr schnell vermehren.
  • Wasch dir nach dem Schälen von Zitrusfrüchten, Bananen und Mangos die Hände. Die Schadstoffe aus der Schale können sonst leicht mit verzehrt werden.
  • Bei Kohlsorten oder Salaten empfiehlt es sich, die äußeren Blätter zu entfernen.

 

Die am häufigsten verwendeten Methoden zum Reinigen von Gemüse und Obst:

Wasserbad mit Salz + Zitronensaft

Du brauchst einen Esslöffel Salz und einen Esslöffel Zitronensaft. Füll dein Spülbecken mit Wasser und gib das Salz und den Zitronensaft dazu. Und leg dein Gemüse für 10 Minuten rein.

 

Besprühen mit Zitronensaft + Essig

Du brauchst einen Esslöffel Zitronensaft und einen Esslöffel weissen Essig, Und 200 ml Wasser. Gib alles zusammen in eine kleine Sprühflasche. Und besprüh dein Obst und Gemüse damit ausgiebig. Warte 10 Minuten und spüle es dann gründlich unter klarem Wasser ab.

 

Extra-Tipp: Achte auf den Kaufzeitpunkt

Viele konventionelle Obst- und Gemüsesorten wie Paprika und Tomaten, enthalten am Anfang der Ernteperiode mehr Pestizide als schon ein paar Wochen später. Der Grund: Um die Reifung zu beschleunigen, werden je nach Witterung mehr oder weniger Wirkstoffe gespritzt.

6. Obst – ja oder nein? Und der Zucker? +

Es gibt viele Diskussionen über Obst und Zucker.

Denn: Obst enthält natürlichen Zucker – Fruktose. Aber es macht einen riesigen Unterschied ob du Obst und damit Fruchtzucker oder raffinierten Zucker in Schokolade, Fertigessen oder Süssem aus der Bäckerei isst.

Obst enthält eben nicht nur Fructose, sondern auch vielen Fasern und Vitaminen wie Vitamin C. Sowohl die Fasern als auch das Vitamin C helfen die Effekte der enthaltene Fructose zu reduzieren.

Mehr noch: Früchte sind ausgezeichnete Reiniger und voller Vitamine und Mineralien. Obst ist eines der reinigendsten Lebensmittel, die es gibt. Obst hilft uns Giftstoffe und Ablagerungen aus unserem Körper abzutransportieren. Und sie sind ausserdem auch leicht verdaulich.

 

Obst ist nicht immer gut für uns.

In diesen Fällen solltest du – vorerst – bei Obst zurückhaltend sein:

  • Wenn dein Körper stark angegriffen ist,
  • wenn du viele Krankheiten hast
  • wenn du viele unnötige Pfunde hast…

… dann ist es besser beim Obst erst einmal zurückhaltender zu sein.

 

Wenn du dich lange…

  • ungesund,
  • fettreich und
  • einseitig ernährt hast,

…dann kann dein Körper Obst nicht so gut verarbeiten. Du bekommst dann schnell Blähungen, einen Blähbauch und fühlst dich dementsprechend nicht so gut.

Wenn du zu viele Fette in deiner Ernährung hast, kann dein Körper Zucker nicht mehr so gut verarbeiten. Fett umhüllt das Blut und der Zucker kann dann den Blutstrom nicht mehr richtig verlassen.

6.1 Iss kein (oder nur wenig) Obst, wenn du Candida hast +

Nur wenig Obst, wenn du Candida hast!

Wenn du Candida hast, oder vermutest, dass du Candida hast, dann solltest du erst einmal nur sehr wenig Obst essen. Ausser sehr saurem Obst wie Zitronen. Wie du diesen Hefepilz wieder los wirst, schauen wir uns genau in einem eigenen Modul an.

Denn: Solange du Candida hast, wirst du regelmässig ‘Fressattacken’ und Heisshunger auf Süsses, Süssigkeiten und allerlei Ungesundes bekommen. Sprich: Mit Candida kannst du weder abnehmen, noch schöne Haut bekommen. Und da du derzeit vermutlich nicht ganz so gesund und schlank bist, ist es nicht unwahrscheinlich, dass du Candida hast.

Und dein Detox Saft und Detox Smoothie? Da ist es erstmal völlig ok Obst drin zu haben. Es soll ja auch schmecken!

6.2 Ein gesunder Körper profitiert enorm von Obst +

Ein gesunder Körper profitiert enorm von Obst.

Je gesünder dein Körper wird, desto besser kann er mit Obst umgehen. Und desto mehr profitierst du vom Obstessen. Achte dann aber auf jeden Fall darauf, dass du weniger Fette zu dir nimmst, wenn du deine Obstportionen vergrösserst.

  • Obst ist leicht und schnell verdaut. Obst benötigt nur rund 20-40 Minuten bis es deinen kompletten Verdauungstrakt durchlaufen hat.
  • Obst ist sehr basisch, was dir hilft einen guten ph-Wert zu etablieren.
  • Obst hilft dir Giftstoffe aus dem Körper abzulösen und abzutransportieren. Und diese eingelagerten Giftstoffe führen meist auch zu unnötigen Fettzellen.

 

Wie gesagt: Obst ist super. Aber erst nachdem du deinen Körper wieder richtig gesund gemacht hast. Vorher kann es dich belasten und einen möglichen Candidabefall unterstützen.

Und: Nicht für jeden Tag, besser nur jeden zweiten oder dritten Tag.

6.3 Die 4 Obst-Regeln +

Die 4 Obst-Regeln

 

1. Ganz wichtig: Iss Obst nur roh. Nicht gekocht.

Wenn man Obst erwärmt, verliert es seine Vitamine, Enzyme und reinigenden Fähigkeiten.

Iss also keine Marmelade, Gelees, Apfelmus oder pasteurisierte Obstsäfte oder Smoothies. Sie haben keinen gesundheitlichen Wert. Sie schaden dir nur. Und kosten unnötig Geld. Die Vitamine sind lange weg. Es bleibt der Zucker. Und der macht dich dick. Sorry.

 

2. Iss die Schale mit

Wenn möglich, dann iss die Schale mit. Hier sind besonders viele Nährstoffe drin.

 

3. Iss Obst nicht durcheinander

Am besten isst du nicht viele unterschiedliche Obstsorten durcheinander, sondern nur eine Sorte zur gleichen Zeit. Das hilft deiner Verdauung enorm.

 

4. Die beste Zeit zum Obstessen ist Morgens. Und auf leeren Magen.

Iss Obst immer auf einen leeren Magen. Am besten Morgens.

Obst wird von unserem Körper am schnellsten verdaut. Deshalb sollte es immer zuerst gegessen werden. Also nie als Dessert, sondern vor dem Essen oder vor dem ersten Gang.

Obst sollte nie nach schwer verdaubarem Essen gegessen werden (wie z.B. nach Fleisch). Und Obst sollte auch nie nach kohlenhydratreichem Essen (wie Pasta) gegessen werden. Es wird dir schwer im Magen liegen und anfangen zu gären. Und dann bilden sich Giftstoffe.

Diese Toxine führen zu einem Blähbauch, Blähungen, bis hin zu Magenkrämpfen. Denn das Obst sollte eigentlich schon weiter sein, wird aber von dem zuvor aufgenommenen Essen blockiert. Obst nach dem Essen verhindert übrigens auch, dass du abnimmst.

Obst kann auch gut mit grünem Gemüse für Smoothies und Säfte kombiniert werden.

7. Nüsse und Samen +

Nüsse und Samen

Wenn wir unseren Süssigkeitenkonsum reduzieren und unsere Ernährung umstellen, denke wir oft, dass wir Chips durch Erdnüsse, Walnüsse oder Studentenfutter ersetzen können. Wenn du abnehmen willst, geht diese Rechnung leider nicht auf.

Auch wenn uns Nüsse  viele wertvolle Ballaststoffe, Nährstoffe und gesunde Fette liefern.

Nüsse bestehen aus 70% Fett, manchmal sogar noch mehr. Wenn du zu viel davon isst, wirst du natürlich nicht abnehmen. Und wenn es zu viele sind, wirst du sogar zunehmen. Achte deshalb darauf, nicht zu viele Nüsse zu essen.

Wenn du viel Sport machst, dann kannst du natürlich auch viel Nüsse essen. Dann verarbeitet dein Körper sie schneller. Ansonsten lieber nicht. Denn dann würden sie auf deine Hüften wandern. Nüsse sind ein sehr konzentriertes Lebensmittel, und das macht müde.

Nüsse wie Mandeln, Pecanüsse, Walnüsse, Haselnüsse und Paranüsse enthalten Fettsäuren – die gut für die Haut sind, wertvolle Nährstoffe und Mineralien. Sie sind eine wunderbare Quelle leichtverdaulichen Proteins.

Nüsse sollten allerdings genau wegen dieses hohen Proteingehalts nur in kleinen Mengen konsumiert werden, um so eine Belastung des Verdauungssystems zu vermeiden. Iss Nüsse wann immer möglich roh und von Hand geschält. Lager sie kühl.

Körner und Samen sind voller wertvoller Enzyme und gesunder Fettsäuren. Sonnenblumenkerne, Sesam und Kürbiskerne sind z.B. grossartige Quellen von Fettsäuren und damit gut für deine Haut. Sie enthalten viele Enzyme, die gut für die Verdauung sind, und sie sind reich an Mineralien. Du kannst hier grössere Mengen essen als von Nüssen, denn sie sind leichter verdaulich.

Körner passen ideal zu einem leckeren grünen Salat. Röste dir Pinienkerne kurz an oder streu Sonnenblumenkerne, Chia oder Sesamkörner darüber. Auch in der Suppe – zur Deko und natürlich zum Mitessen – machen sie sich sehr gut. Auch hier gilt: Weich sie vor der Verwendung über Nacht ein. Damit dein Körper sie aufspalten kann.

 

Hier einige ausgewählte Kerne und Samen, die ich oft verwende:

  • Kürbiskerne haben viel Zink, Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren.
  • Chia Samen sind auch reich an Antioxidantien und Omega-3-Fettsäuren. Sie liefern viel Protein. Mein Lieblings-Deko-Samen für Salate, Suppen und Gemüse.
  • Sesam hat viel Calcium, Zink, Magnesium und Eisen.
8. Führe ein Ernährungstagebuch, es hilft tatsächlich +

Führe ein Ernährungstagebuch

Jetzt schauen wir uns dein Mittagessen an, es geht also los. Ich empfehle dir eine Art Ernährungstagebuch zu führen. Schreib dir einfach auf, was du am heutigen Tag gegessen hast. Es geht nicht um die Menge, es geht drum, was es war. So kannst du nach einer Weile deine Entwicklung sehen und du kannst auch schnell  herausfinden, wo vielleicht noch Stolpersteine liegen.

Stolpersteine sind zum Beispiel: Zu viele Nudeln, zu viel Pasta, zu viel Käse, zu viel Schokolade und Süssigkeiten.

Ein Ernährungstagebuch bringt deine Essgewohnheiten "auf den Tisch". Du musst es niemandem zeigen. Aber du kontrollierst dich selbst. Und es motiviert dich auch!

Das ist eine wirlich einfache Sache: Schreib einfach nach jedem Essen kurz in dein Büchlein, auf den Papier oder in deine Word-Datei (oder wo auch immer!): Was hab ich gegessen. Ich würd keine App nehmen, die fokussieren immer auf Kalorien. Und das ist einfach Nonsense.

Mein Essen für heute sieht zum Beispiel so aus:

Frühstück: Grüner Smoothie (Banane, Spinat, Maca und Chia), 1l

Mittagessen: ok, ich hatte noch mehr Smoothie. Ich geb's zu. I love it! Aber hier könnte auch der Salat oder ein tolles Gemüsegericht stehen.

Abendessen: Gemüse-Curry (Zucchetti, Karotten und Brokkoli)

Das ist jeweils in weniger als 20 Sekunden gemacht. Und Sonntags kannst du dir deine Entwicklung bequem auf dem Sofa anschauen. Was gut ist, wie man was gut kombiniert und was zum Abnehmen nicht gut ist, schauen wir uns noch ganz genau an!

Hier eine kleine Preview:

  1. Milch hindert dich am abnehmen.
  2. Iss auf keinen Fall Obst mit Joghurt. Am besten isst du Obst immer "allein".
  3. Iss keine Weizenprodukte, sondern glutenfreie Pasta (aber auch davon nur wenig)
  4. Iss weniger Fleisch, es ist schwer zu verdauen und hindert dich damit auch am schlank werden.

Für alle, die den Turbo beim Abnehmen möchten:

Trink viele grüne Smoothies... Der beste und leckerste Weg zur Traumfigur.

9. Ein paar wichtige Abnehmregeln (ich weiss, ich wiederhole mich) +

Und ich wiederhole mich mit voller Absicht

Manches müssen wir einfach oft hören, damit wir es auch machen, damit es sich verankert, damit wir daran denken, wenn wir in Situationen kommen, die fürs Abnehmen hinderlich sein könnten. Wie zum Beispiel: Hungrig einkaufen gehen! Ein No Go. Tu dir das nicht an. Das fällt selbst mir sooo schwer, dann an den Erdnüssen vorbei zu gehen (meiner gaaaanz grossen Leidenschaft, grins - sie sind nicht soo toll, auch wenn ich nur Bio-Erdnüsse esse).

4 wichtige Abnehmregeln

  1. Iss keine Fertigprodukte. Ehrlich. Die sind voller schädlicher Inhaltsstoffe. Allein schon das Glutamat richtet Chaos pur in deinem Körper an. Und die riesigen (versteckten) Mengen an Zucker. (Schau dir das Essen in deiner Kantine genau an! Ich esse nicht mehr in Kantinen, es ist nicht Bio, es ist meistens Fertigessen und was bleibt ist Salat, aber in der Regel gibt's nur Fertigdressings (und dann kann man sich den Salat gleich schenken, weil die Dressings Zucker und Schadstoffe pur sind). Jaaa, es wird Zeit zum Kochen, oder: Für den grünen Smoothie. Das ist ein Mittagessen oder Frühstück, das du in 3 Minuten machen kannst. Lunch to Go. Breakfast to Go. Snack to Go. Ich liebe das.
  2. Iss so wenig Pasta, Brot und Brötchen wie möglich. Schau dir die Rezeptdatenbank an. Iss jede Menge Gemüse. Deinem Körper ist es egal ob Kohlenhydrate oder Zucker. Er wandelt alles in Zucker um. Und lagert es schön als Cellulite ein. Ich hate selbst eine Kraterlandschaft. Und es hat sehr lange gedauert bis sie verschwunden ist! Aber durch die Ernährungsumstellung ist sie weg!!! Ich bin so happy. Mein Freund musste im Schwimmbad oder am Strand früher immer vor mir laufen! Weil mir das sooo peinlich war.
  3. Statt braten und frittieren empfehle ich dir dein Essen lieber nur zu Dünsten (mit einem Dünsteinsatz, gibts für wenige Euro falls du keinen hast, in jedem Supermarkt). Mach einfach ein wenig Wasser in den Topf, Dünsteinsatz rein, Gemüse rein. Auf mittlere Stufe stellen und in ein paar Minuten ist dein Gemüse fertig. Erst anschliessend würzen. Lecker. Lecker. Lecker.
  4. Trink so wenig Kaffee wie möglich: Er ist ziemlich anstrengend für deinen Körper und hindert ihn am entschlacken (was aber sehr wichtig fürs Abnehmen ist!)
10. Für die Schleckermäulchen und Gourmets +

Für die Schleckermäulchen und Gourmets

Bin ich selbst ganz gern. Birgt aber blöde Stolperfallen beim Abnehmen. Deshalb 2 Tipps für dich, die dir enorm helfen beim Abnehmen. Jaaa, sie klingen erst mal blöd. Aber sie helfen dir!

  1. Kein Dessert. Das haut einfach richtig rein. Und nicht wegen der Kalorien, sondern weil du es am Schluss isst! Du solltest niemals (!!!) Obst als Dessert essen. Never. Das führt zu enormem Chaos im Bauch. Sprich Schlacken. Sprich Fettpolstern am Bauch und Po. Natürlich kannst du noch Schoki essen, aber bitte bitte nicht jeden Tag. Wie wär es mit einmal oder zweimal die Woche? Deal?
  2. Iss lieber nicht so oft ein 5 Gänge Menü. Das ist Anstrengung pur für deinen Körper. Stress, den er nicht braucht. Die Verdauung dauert dann einfach unheimlich lange. Ich habe das früher geliebt (ich war auch ein Vielfrass, aber ich liebe es auch heute noch zu essen). Jede Menge unterschiedlicher Zutaten, ganz oft Restaurantbesuche mit 4 bis 5 Gängen. Klar, die sind dann kleiner, aber in Summe isst man trotzdem ganz schön viel. Und unser Magen ist gar nicht so gross. Mach mal zwei Fäuste und leg sie nebeneinander - so gross ist dein Magen ungefähr. Mehr sollten wir also nicht essen pro Mahlzeit. Das ist unser langfristiges Ziel. Und natürlich mag uns unser Körper noch mehr, wenn wir ihm dann das "richtige Essen" geben (etwas, das er auch gut gebrauche kann und Pasta bringt ihm leider gar nichts, ausser Arbeit).

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