Muss man morgens hungern? NEIN.

Muss man morgens hungern?

Frühstück. Auf Englisch heisst das „Break – Fast“, zu Deutsch „Fasten brechen“. Und genau das ist Frühstück ja auch. Man hat über Nacht gefastet. Der Körper hat entgiftet (und tut es immer noch, so lange bis du wieder etwas isst.). Und das ist es was die Zeit ohne Essen so wertvoll macht. Denn wenn du nichts isst für eine längere Zeit (ein paar Stunden oder auch mal einen halben Tag), dann hat dein Körper wunderbar viel Zeit zum Entgiften, Entschlacken. Sprich: das ist Detox-Zeit.

Denn: Sobald du morgens etwas isst, ist es mit der Detox-Zeit vorbei.

Heisst das jetzt, dass man morgens nichts mehr essen darf? Nein. Das ist natürlich Unfug. Niemand kann dir Vorschriften machen. Nur du selbst, weisst was für dich gut ist.

Generell gilt:

Ja, es ist gut morgen „später“ zu frühstücken als „normal“. Denn ja: Diese Pause bzw. verlängerte Pause ist wertvoll.

Aber: Das heisst nicht, dass du das jeden Tag machen musst. Das heisst auch nicht, dass jeder Tag gleich sein muss (wäre das nicht stinklangweilig, wenn jeder Tag genau so wie der Vortag verläuft?).

Ich habe viele Monate (wenn nicht sogar Jahre) aufgehört gehabt zu Frühstücken. Denn ich hatte Detox bitter nötig. Mein Körper hat es gebraucht. Und mir das auch signalisiert (nach dem ersten gründlichen Detox, als er das wieder konnte – und ich ihn verstand).

Ich hatte morgens keinen Hunger. Und habe es gelassen. Und mein Körper wurde immer gesünder. Dann begann ich mit grünen Smoothies. Habe sie zum Mittagessen gemacht. Und so weiter und so fort. Immer so wie es für mich gut war. Mal mehr Detox. Mal weniger Detox.

Seit einigen Wochen frühstücke ich manchmal wieder. Weil ich keine grünen Smoothies mehr trinke im Moment. Ich achte auf meinen Körper. Auf das was er wirklich braucht.

An erster Stelle ist das natürlich mal Wasser. Und davon braucht er morgens und vormittags sehr viel. Und wenn ich dann immer noch Hunger habe, schaue ich weiter.

Achte darauf, dass du beim Frühstück nicht gleich deine Verdauung so stark beschäftigst, dass sie damit noch bis Nachmittags beschäftigt ist. Iss etwas leichtes: Damit meine ich: Iss keine Tiere oder auch Produkte von Tieren. Das ist schwer verdaulich. Beschäftigt deinen Verdauungstrakt also sehr und schon ist diese wahnsinnig tolle Konzentrationsfähigkeit, die viele haben mit leerem Bauch, weg. Man wird wieder müde.

Ich esse – wenn ich frühstücke – glutenfreies Brot mit veganem Aufstrich, dazu ein paar Gurkenscheiben drauf.

Zwäng dich nicht in enge Ernährungsvorgaben oder Ernährungspläne. Du bist einzigartig. Dein Körper ist es auch. Achte darauf, was er wirklich braucht.

Das Einzige, was wir tun „müssen“:

Darauf achten, dass wir ihm so wenig Schadstoffe (z.B. Toxine, Schwermetalle, Pestizide, schädliche Abfallprodukte bei der Verdauung) zumuten wie möglich. That’s it. Das ist AUCH Detox. Detox heisst ja nicht nur „hungern um Schlacken loszuwerden.“ Es heisst viel mehr: Darauf achten, dass Gifte erst gar nicht rein kommen.

Dazu braucht man keinen grossen „Hau-Wub“. Dazu sind viele kleine Veränderungen sehr viel besser. Achte auf gesunde Lebensmittelkombinationen. Iss mehr Bio als konventionelles Gemüse. Iss weniger Fleisch. Mehr Gemüse. Die „Regeln“ sind einfach. Fang einfach an.

Alles Liebe
Kati – Emotional Detox Coach

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About The Author

Kati Mekler

Kati ist Erfolgs-Coach für Frauen, Buchautorin, Theta Healing Ausbilder und Gründer von Mindfulness for Children. Coachings sind via Skype und Telefon direkt über die Website buchbar.

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