Für uns mo­der­ne Men­schen ist ein kon­ti­nu­ier­li­ch verfügbares Nah­rungs­an­ge­bot Normalität. Doch für unsere Vorfahren gab es immer wieder Tage, an denen keine feste Nahrung zur Verfügung stand. Die gute Nachricht ist: Genau solche Fastenzeiten schaden unserem Organismus keineswegs, sondern entlasten ihn und machen ihn widerstandsfähiger und ausgeglichener. Keine Heißhungerattacken, keine Blutzuckerschwankungen, Körper und Geist in Balance über den ganzen Tag! Wow!!

Du willst wissen, was es damit auf sich hat und wie es funtioniert? Viel einfacher als Du glaubst!

Die komprimierte Grundformel lautet: Dein Körper kennt nur zwei Zustände, Verdauen oder Regenerieren. Wenn er verdauen muss, regeneriert er nicht. Sobald Du Deinem Körper Nahrung zuführst, zwingst Du ihn dazu in den Modus Verdauung zu wechseln. Das ist gut und richtig. Regeneration ist aber mindestens genauso wichtig und ein komplexer, langwieriger und anstrengender (Energie!) Prozess. Ausreichende Regenerationsphasen sind super wichtig für Deinen Körper. In dieser Zeit werden die kleinen und großen Wunder vollbracht: Entgiftung, Entschlackung, Muskelaufbau, Zell- und Gewebereperaturen, etc.. Gute Gründe also, Deinem Körper so viel Zeit wie möglich für diese Aufgaben zu geben!

So geht´s:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Dich zum Ziel führen. IF ist nahezu für jeden geeignet und Du kannst es perfekt an Deine individuellen Bedürfnisse und Vorlieben, an Deinen Tagesablauf und an Deine Work-Life-Balance anpassen. Wenn Du Dich einmal daran gewöhnt hast, wirst Du merken wie befreiend es ist, wenn die Gedanken nicht mehr permanent rund um die nächste Mahlzeit kreisen. IF ist keine Kalorienreduktion, keine Diät und keine Fastenkur, sondern ein Essensrhytmus.

Variante 1: Ganze Fastentage pro Woche

Vorab: egal für welche Variante Du Dich entscheidest, denke immer daran genügend Flüssigkeit zu Dir zu nehmen. 2-3 Liter Wasser und ungesüßter Tee sind ideal! Das Spektrum reicht hier von einem Fastentag pro Woche bis zu einem alternierenden Wechsel von essen und fasten alle 24 Stunden. Wenn Du Abnehmen möchtest, erzielst Du die besten Effekte, wenn Du die Fastentage in mög­lichst kur­zen Zeit­ab­stän­den durchführst. Also täglich oder im Verhältnis 2 (essen) zu 1 (fasten) wechseln.

Variante 2: Periodisches Fasten (16:8)

Am einfachsten und alltagstauglichsten – gerade auch für Fasten-Einsteiger – ist das simple 16:8 – Fasten. Der Tag hat 24 Stunden, in einem Zeitfenster von 16 Stunden wird gefastet, also auf feste Nahrung und kalorienhaltige Getränke(!) verzichtet. In den übrigen 8 Stunden kann man wie üblich essen. Wenn Du denkst, 16 Stunden ohne Essen, wie soll das gehen? Nun, in der Regel schläft man ja schon 8 Stunden am Tag, das heißt man verlängert diese Stunden einfach.
Damit der Körper dennoch nicht unter Stress gesetzt wird, solltest Du in der Essens-Phase nun nicht permanent schlemmen und naschen, sondern Deine benötigte Kalorienzufuhr in 2-3 gut geplante und kombinierte Mahlzeiten packen. An diese Stelle ein Experten-Tipp: checke und tracke Deine Kalorien, deine Mikros und Makros am besten mit einem tool wie diesem hier: online und kostenfrei: https://cronometer.com/

Early Bird oder Night Owl? Dein Tag, Dein IF!!

Du kannst die 16:8 – Methode nun ganz easy an Deinen persönlichen Biorhythmus anpassen. Wenn Du am Morgen nicht auf ein Frühstück (im Sinne der Uhrzeit) verzichten kannst, dann legst Du Dein 8-Stunden-Essensfenster auf die Zeit von 8-16 Uhr. Wer besser mit nüchternem Magen durch den Vormittag kommt, isst von 12-20 Uhr. Nachteulen können auch locker von 14-22 Uhr essen, usw. Die Möglichkeiten sind vielfältig.
Wenn Du Dich an den 16:8-Rhythmus gewöhnt hast, kannst Du nach Lust und Laune oder aber um Deine gewünschten gesundheitlichen, sportlichen, gewichtsreduzierenden Ziele zu erreichen, das Essens-Zeitfenster verkürzen auf 6 oder weniger Stunden (18:6, 20:4,…)

Und das kann IF für Dich tun

Verschiedene Studien kommen zu dem Schluss, dass IF kardiovaskuläre Risikofaktoren minimieren, vor degenerativen Erkrankungen des Nervensystems schützen, die Gesundheit und das Wohlbefinden verbessern oder einfach gesagt, den Kopf und den Geist frei machen kann.
IF hat direkten Einfluss auf die biochemischen Vorgänge in Deinem Körper und reguliert den Blutzuckerspiegel. IF ist eine wunderbare Methode, um Dir zu helfen chronische Entzündungen, Hormonstörungen, Depressionen uvm. zu bekämpfen. Die Methode senkt den Bluthochdruck und reguliert den Cholesterinspiegel. IF verbessert sogar die metabolische und zelluläre Leitfähigkeit der Nerven. IF stimuliert die Ausschüttung von neurotrophen Faktoren und antioxidativ wirkenden Enzymen und unterstützt die Bildung produktiver Proteine, sprich Dein neuer Essens-Rhythmus reduziert und schützt vor oxidativem Stress. Und davon können wir fast alle ein Lied singen: lange Tage, Multitasking von Beruf, Kind, Privatleben, Work-Life-Balance und und und…

Fazit
IF ist eine richtige Wunderwaffe!! So easy, so umfassend, so nachhaltig! Regeneration ist super super wichtig. Regeneration ist nicht nur gesund und praktisch, sondern auch ein Schlüssel, um die körperlichen und geistigen Al­te­rungs­pro­zesse zu verlangsamen.

Also, worauf wartest Du? Fang an! Probier es so schnell wie möglich aus und ich verspreche Dir, dass Du schon nach kurzer Zeit positive körperliche und geistige Veränderungen spürst.

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Alles Liebe, Kati

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