Kennst du das? Das Stress-Level im Büro steigt. Dein Verlangen nach Süssigkeiten, Junkfood und Co steigt ebenso. Oft haben wir ungesundes Essverhalten gelernt. Wir lernen, dass Schokolade uns ruhig, zufrieden und glücklich macht. Essen Chips um den Stress rauszulassen. Gelegentlich ist das alles easy und kein Problem.

Aber ein Problem wird es, wenn wir jeden Tag so leben. Oder die meiste Zeit der Woche, den Grossteil des Monats. Dann werden die Hosen enger, wir werden müder und noch gestresster als wir es eh schon sind.

Vor ein paar Tagen habe ich dazu eine Email von einer Leserin bekommen, hier ein kleiner Ausschnitt: „… viel Stress versuche ich scheinbar mit kleinen Süßigkeiten zu kompensieren. D.h. immer wenn ich richtig Stress habe (von dem habe ich momentan einfach viel zu viel – beruflich wie auf privat), versuche ich „Entspannung“ in Süßigkeiten zu finden (überwiegend Schokolade, Popcorn oder Chips).“

Wenn wir also in der Kindheit, oder auch später in Schule, Studium, Beruf gelernt haben

  • „Essen beruhigt“,
  • „Essen entspannt“,
  • wenn wir vorgelebt bekommen haben, dass Probleme mit Essen gelöst werden können.

Dann kommt das in Stressphasen wieder richtig raus. Ich habe als Kind z.B. gelernt, dass Schokolade mir „fehlende Liebe“ geben kann. Sie macht schliesslich ein bisschen glücklich. Dass ich dabei mopsig wurde, hat mir keiner gesagt. Und ist mir selbst auch nicht aufgefallen (bis es dann irgendwann doch jemand sagte.)

In der Schule war es für mich normal 5 Schokoriegel täglich zu essen. Sprich: Es entstehen Muster in unserem Leben, an die wir uns gewöhnen… und für die es manchmal etwas Zeit brauchen kann sie loszuwerden (wenn man das denn will).

Was passiert, wenn wir von 80% Gesund wieder zu 50% gesund zurückgehen (sprich wieder mehr ungesundes Essen essen)?

Eine Leserin bringt es auf den Punkt: „Jetzt hat sich mein Körper irgendwie wieder auf diesen „leckeren Ausgleich“ eingestellt, sodass ich abends, wenn mein Mann auf dem Sofa noch etwas nascht, auch gerne etwas ab hätte. Wenn ich dann mal so richtig im Naschen drin bin, trinke ich komischerweise viel zu wenig, das macht logischerweise wieder Kopfschmerzen und dann lässt natürlich die Konzentration nach und ich bin seit Tagen auch körperlich total erschöpft und permanent müde. Dann lässt natürlich die Leistungsfähigkeit nach und der Stresspegel steigt und die Motivation sich aktiv da heraus zu ziehen sinkt und schon fängt das Ganze wieder von vorne an.“

Es entsteht also ein ungesunder Kreislauf. Und den müssen wir wieder durchbrechen.

Aber wie? Diese Muster (die Essmuster, das ungesunde Essverhalten) passiert dann, wenn wir Überzeugungen haben, die uns bei gesunder Ernährung im Weg stehen. Z.B. „ich fühle mich nicht geliebt, mit essen fühle ich mich besser.“ oder „mit Essen kann ich die Leere in mir füllen.“ oder „Essen beruhigt mich“.

Das Ziel, das wir haben (uns geliebt fühlen, uns besser fühlen, uns glücklich fühlen) ist gut. Nur der Weg ist ungeschickt. Wir müssen lernen uns auch ohne Junkfood wohl zu fühlen.

Was machst du nun, wenn du in unkontrolliertes Essverhalten verfällst:

Es gibt 2 Wege, die du hast:

1. „Kontrolle”

2. „Ursachenforschung”.

Ich empfehle dir die Ursachenforschung.

Denn: Der 1. Punkt (Kontrolle) läuft über deinen Verstand, dein Bewusstsein. Damit arbeiten wir aber nur 5% des Tages. Die restlichen 95% des Tages bist du im Autopiloten unterwegs, sprich mit dem Unterbewusstsein. Und dem hast du irgendwann „beigebracht”, dass man Stress mit Essen leichter verkraften kann. Und dementsprechend wäre es sinnvoll, das zu ändern. Sprich: Dem Unterbewusstsein zu sagen „Schau, so war es jetzt. Nun machen wir es besser für uns.”

Das geht mit ThetaHealing®. Ich habe viele Infos dazu auf der Website, weil mir das körperliche Detox nicht mehr genug war – es eben nicht immer reicht, bzw. wir Verhaltensmuster haben, die uns am gesund leben hindern können.

Was ich dir auf jeden Fall empfehle:

  • Nimm dir 1 Stunde.
  • Und ein paar weisse Blätter.
  • Und einen stillen Ort für dich.
  • Und dann mache diese „Aufgaben” (in der Reihenfolge)

 

AUFGABE 1:

Überlege mal was genau an stressigem passiert ist BEVOR du dich das 1. Mal wieder boykottiert hast. Und notiere alles was dir spontan – aus dem Herzen heraus  – dazu einfällt.

 

AUFGABE 2:

Überlege: Wann hast du zum ersten Mal BEWUSST genau das gemacht? (Das liegt vermutlich schon sehr viele Jahre zurück, bestenfalls in der Kindheit?) Was kommen dir hier für Gedanken. Alles aufschreiben.

 

AUFGABE 3:

Wie fühlst du dich in dem Moment wo du den „Stress mit Essen wegisst”? Was sind das alles für Gefühle? Was kommt da hoch? Auch alles aufschreiben. Nimm dir am besten ein grosses leeres Blatt.

Im ThetaHealing können wir das relativ einfach lösen, je nachdem wie viele Situationen und Themen daran hängen, kann es ein paar Sitzungen dauern. Aber dann ist es gut und dein Unterbewusstsein bekommt zu dem Thema ein „Reset”. Es kann aber auch schon helfen, sich bewusst damit auseinander zusetzen.

Klarheit ist der erste Schritt für Veränderung. Fang einfach an. Wenn der Weg, den du bis jetzt gegangen bist, nicht funktioniert hat: Nimm einen neuen. Probiere die Übungen aus. Finde die Ursache. Denn dann kannst du sie ändern.

Alles Liebe
Kati

Der 2 Minuten Detox Test

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Kati Mekler
Kati Mekler

Kati ist Erfolgs-Coach für Frauen, Buchautorin, Theta Healing Ausbilder und Gründer des Vereins Mindfulness for Children. Kati hat in den letzten Jahren über 13'000 Menschen bei Veränderungsprozessen gecoacht. Alleine in den letzten beiden Jahren hat sie über 3'080 Einzel-Coachings gegeben.