Machmal essen wir überhaupt nicht aus Hunger, sondern aus anderen Gründen. Aus Langeweile, aus Einsamkeit. Viele von uns kennen Heisshungerattacken. Sie sind tückisch, danach bereuen wir es. Aber dann ist es natürlich schon passiert.

Heisshungerattacken, Essen als Ersatzbefriedigung.

Was ich mit Essen als Ersatzbefriedigung meine?

  • Du isst nicht um satt zu werden.
  • Du isst um dich zu trösten.
  • Du isst um dich beser zu fühlen.
  • Du isst aus Langeweile.
  • Du isst vorm Fenseher.
  • Du isst weil du die energielos fühlst.
  • Du isst Süssigkeiten nach einem anstrengenden Arbeitstag.
  • Du wurdest als Kind oft mit Süssigkeiten belohnt.

Das führt zu ungesunden Ernährungsmustern. Wir verlernen zu erkennen wann wir wirklich Hunger haben. Wir essen, weil „es jetzt Zeit dafür ist“ oder „weil ich später keine Zeit dafür habe“. Das führt automatisch zu Übergewicht und auf lange Sicht gesehen kann es uns auch körperlich krank machen.

Die Frage, die wir uns anschauen sollten ist „Warum esse ich wirklich gerade?“

  • Fühle ich mich überfordert im Job?
  • Fühle ich mich allein gelassen von meiner besten Freundin?
  • Bin ich einsam?
  • Fühle ich mich in meiner Beziehung nicht mehr glücklich?
  • Esse ich um mich abzulenken von negativen Gedanken und Emotionen?
  • Fühle ich mich schlecht beim Essen?

Wenn wir essen um uns besser zu fühlen, ist das nicht ungewöhnlich, es ist ein erlerntes Verhalten, aber es ist ungesund.

Wir können negatie Gefühle, Angst, Sorgen, Einsamkeit nicht wegessen. Nie. Wir können diese Gefühle betäuben mit Schokolade, Keksen, Eis. Aber wir können sie nicht vertreiben. Wir können diese Leere nicht füllen. Die Sorgen nicht wegschieben durch Essen. Und der Frust danach macht es nur noch schlimmer statt besser. Wir fühlen uns danach schlechter als davor.

„Normale“ Diäten und Ernährungspläne helfen da nicht weiter. Natürlich wissen wir (zumindest sehr viele von uns) was gesunde Ernährung ist. Aber die Umsetzung ist schwierig, wenn wir emotionale Heisshungerattacken haben, aus Langeweile, Angst oder Kummer essen. Da hilft keine Ernährungsplan. Da wird abnehmen fast unmöglich. Deshalb ist es wichtig, sich seine Auslöser anzuschauen, sich damit zu beschäftigen.

Das hat dann auch nichts mit fehlender Disziplin oder fehlendem Durchhaltevermögen zu tun. Du sabbotierst dich dann selbst. Wenn wir uns nicht um unsere Seele kümmern, werden wir auch nicht gesund. Wir können nicht vor dem Leben weglaufen. Wenn es Probleme gibt, müssen wir diese lösen. Wegschauen hilft nicht, es macht sie nur grösser.

Und ja, Essen gibt uns kurzfristig ein gutes Gefühl:

  • Schokolade tröstet uns. Wir fühlen uns besser. Geborgen.
  • eine fettige und schwere Mahlzeit macht uns müde und damit auch zufrieden und entspannt.
  • Nudeln wirken genauso. Pasta macht uns erstmal relaxed. Aber eben nur kurzfristig. Sie kann die Lücke nicht füllen. Aber sie landet direkt auf deinen Hüften.

Welche Gefühle hinter emotionalem Essen stecken können:

  • Einsamkeit
  • Frust
  • Trauer
  • Langeweile

Doch wenn wir dann zum Essen greifen, suchen wir etwas, das uns das Essen nicht geben kann: Liebe, Geborgenheit, Trost, Begeisterung, Abwechslung.

Schau hinter deine Heisshungerattacken. Finde den Auslöser und kümmere dich darum. Dann werden deine Heisshungerattacken verschwinden und emotionales Essen hört auf.

Im Onlinekurs schauen wir das genau an. Wir nutzen Tapping um die emotionalen Gründe für Heisshunger, falsche Essmuster und Verhaltensmuster zu lösen. Es ist ein einfaches und effektives Mittel.

Alles Liebe
Kati

Abnehmkurs: Ernährung umstellen


Kati Mekler
Kati Mekler

Kati ist Erfolgs-Coach für Frauen, Buchautorin, Theta Healing Ausbilder und Gründer des Vereins Mindfulness for Children. Kati hat in den letzten Jahren über 13'000 Menschen bei Veränderungsprozessen gecoacht. Alleine in den letzten beiden Jahren hat sie über 3'080 Einzel-Coachings gegeben.