Stress, Ängste, Sorgen, Einsamkeit – das sind oft die Hauptauslöser für Frustessen, Heisshungerattacken, Stressessen. Essen bis zum Umfallen. Essen zur Beruhigung. Essen gegen die innere Leere.

Und ja, es hängt oft mit unserer Kindheit zusammen. Das zu sagen finde ich selbst fast schon nervig. Denn wir hören es ja an jeder Ecke. Aber es ist eben wahr. Und logischerweise können auch später jederzeit neue Verhaltensmuster, Denkmuster, Glaubenssätze dazu kommen. Jeder von uns hat davon hunderte, wenn nicht tausende.

Bis wir circa 6 Jahre alt sind, nehmen wir jedes Wort unserer Eltern, unserer Familie und anderer ungefiltert als „Die Wahrheit“ hin. Wir saugen es auf. Und speichern es in unserem kleinen Supercomputer namens „Unterbewusstsein“ ab. Für immer. Und ewig. Ausser natürlich, wenn wir uns später bewusst oder unbewusst dazu entscheiden das Programm oder „die Datei“zu ändern.

Und so kommt es nun einmal, dass wir hunderte, tausende von Programmen dort abspeichern.

Zum Beispiel das hier: Deine Eltern streiten sich. Du sitzt daneben. Schaust verstört. (Denn ja, logisch – das bist du in dem Moment ja auch). Deine Eltern merken „Ups, das war jetzt aber gar nicht gut“. Und geben dir als „Entschädigung“ einen Schoko-Riegel.

Was lernt unser kleines Kinderhirn daraus?

Wenn andere sich streiten, kann man das mit einem Schokoriegel lösen.

Oder „der Streit geht vorbei, wenn ich meinen Schokoriegel esse“… oder oder oder.

Denn: Jeder von uns kann aus ein und der selben Situation etwas anderes lernen.

Es ist spannend dem auf den Grund zu gehen. Denn: Wenn du die Ursache findest – den Moment, in dem dein (Fr)Essverhalten entstanden ist – dann hast du einen Weg zur Lösung gefunden. Wenn du weisst warum du etwas machst, dann kannst du es auch ändern.

Gut – wie man die Dinge ändert, ist immer auch noch so eine Sache. Ich habe früher die Bücher von Ruediger Dahlke „Krankheit als Sprache der Seele“ und Co. „in und auswendig“ gelernt. Nur war mein Problem: Jetzt weiss ich wo meine Schilddrüsenunterfunktion herkommt. Aber ich weiss immer noch nicht wie ich sie los werden kann (erlösen kann). (Die ist übrigens durch reine Ernährungsumstellung „verschwunden“.)

Ein Weg ist ThetaHealing.

Seit ich das mache – und das ist noch gar nicht so lange – sind ganze „Felsbrocken“ von meinen Schultern gefallen. Es gab so viele AHA-Momente. Ich habe so viel losgelassen. Und doch: Du findest immer wieder etwas neues. Etwas, das dich triggert. Ein altes Muster in dir hochholt. Und dann lässt man es los und fühlt sich besser.

Gerade gestern war da wieder so ein Moment. Eine Freundin sagt zu mir „du ich habe am Wochenende keine Zeit im Garten zu helfen. Ich mache es wann anders.“ Und es hat mich geärgert.

Zum Ärger gab es objektiv betrachtet keinerlei Grund. Sie geht halt wann anders.

Aber in mir startete ein uraltes Programm, dass ich in der 4. Klasse (in Deutschland) gelernt habe.

Wie das Programm heisst (hiess – ich habe eine ThetaHealing Sitzung dafür gemacht, mit mir selbst): „Ich muss mich um alles selbst kümmern, denn andere werden mir nicht helfen“. Ups. Ja. Ups, genau. Es ist ja gut und schön unabhängig zu sein und sich um seine Angelegenheiten selbst zu kümmern.

Das Programm ist gar nicht so schlecht: Man lernt Entscheidungen eigenständig und schnell zu treffen, ist unabhängig, kommt voran, wird „schnell erwachsen“ (gut, ob das so das Ziel sein sollte, stell ich mal in Frage).

Der Nachteil: Man fragt auch nie (nie nie nie) um Hilfe. Und wenn andere sagen „Komm ich helf dir“, dann sagt man wahrscheinlich schnell „Nee, danke. Geht schon.“ (Weil man wahrscheinlich denkt „ob der das auch richtig macht?!“. Das macht müde, kostet Energie, ist schlecht für Menschen in Führungspositionen.

An solchen Kleinigkeiten, sprich kleinen Alltagssituationen, die dich zum „Austicken“, Aufregen bringen oder die dich traurig machen oder negative Gefühle bei dir auslösen – da erkennst du: Dahinter steckt ein Muster. Schreib es dir auf. Arbeite daran. Je mehr deiner Muster du löst, desto freier wirst du dich fühlen.

Desto mehr kommst du in deinen Flow. Und wenn du in deinem Flow bist – auf deinem Lebensweg, im Fluss, voller Freude – dann verschwinden deine Fressattacken, dein Heisshunger geht – wenn er nicht mehr gebraucht wird.

Dein Heisshunger ist immer nur ein starkes Zeichen deines Körper dafür zu sagen „Hallo. Schau mal. So geht es einfach nicht. Mach was. Wegschauen ist keine Lösung.“ Schau hin.

Verändere etwas. Jetzt. Der beste Zeitpunkt ist immer Jetzt.

Heile deine Emotionen. Und deine Figur wird von alleine gut.

Weil du anders essen wirst, wenn du in dir ruhst. Glücklich bist. Erfüllt bis. Ja, du kannst auch damit deine Ernährung zu verbesser (zum Beispiel mit den 28 Detox Days), aber ja: du kannst auch gleich damit beginnen deine Emotionen zu verändern, denn sie bestimmen worauf du Lust hast, sprich Schoki oder Gemüse.

Wenn du Fragen hast, schreib mir – oder nutz die Kommentarfunktion.

Alles Liebe
Kati

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Kati Mekler
Kati Mekler

Kati ist Erfolgs-Coach für Frauen, Buchautorin, Theta Healing Ausbilder und Gründer des Vereins Mindfulness for Children. Kati hat in den letzten Jahren über 13'000 Menschen bei Veränderungsprozessen gecoacht. Alleine in den letzten beiden Jahren hat sie über 3'080 Einzel-Coachings gegeben.