Im Frühjahr gibts ihn immer für ein paar Wochen. Und ich bin immer total happy, wenn ich ihn im Park oder Garten entdecke (und pflücken kann): Bärlauch.

Bärlauch duftet herrlich nach Knoblauch, ist toll für Smoothies und Pestos.

Oder für in den Salat. Und natürlich gibt’s ihn dann nicht nur im Garten, Park oder Wald. Sondern auch im Supermarkt und auf dem Markt.

Was Bärlauch so besonders macht?

  • Bärlauch enthält viel antioxidatives Vitamin C, Eisen und Magnesium.
  • Bärlauch enthält Allicin, einen keimabtötenden Inhaltsstoff, der auch im Knoblauch steckt (und ihn deshalb so wertvoll zur Candidabekämpfung macht).
  • Bärlauch enthält jede Menge Chlorophyll.
  • Aktuelle Studien belegen die entgiftende Wirkung von Bärlauch.
  • Bärlauch enthält wie Knoblauch schwefelaktive Verbindungen, die unsere Entgiftung starten.
  • Bärlauch neutralisiert freie Radikale. Und schützt damit auch vor Krankheiten wie Krebs.
  • Bärlauch wirkt sogar verjüngend, wegen seinem hohen Eisengehalt. Der bringt unsere Blutzirkulation in Schwung und so können Toxine besser abtransportiert werden.
  • Das Magnesium unterstützt unseren Körper beim Gewebeaufbau.

Von März bis Mai ist die Konzentration der entgiftenden Wirkstoffe in den Bärlauchblättern am höchsten. Ideal also für dein Frühjahrs-Detox-Programm.

Wie verwendet man Bärlauch?

  • Als Tee getrunken lindert Bärlauch Blähungen, entgiftet und reinigt den Verdauungstrakt.
  • Ein paar Blätter Bärlauch im Smoothie erhöhen die entgiftende Wirkung von grünen Smoothies.
  • Bärlauchpesto ist lecker und gesund, denn der Bärlauch wird auch hier roh gegessen (wenn das Pesto nicht erhitzt wird, was bei heisser Pasta nicht nötig ist).
  • Bärlauch verfeinert jeden Salat, ist toll für Dips, Brotaufstriche und Frühlingssalate.

Iss frischen Bärlauch innerhalb von 2-3 Tage. Länger sollte er nicht im Kühlschrank liegen. Am besten wickelst du ihn in feuchtes Küchenpapier ein.

Wie man leckeres Bärlauchpesto macht?

  • 4 Blätter Bärlauch
  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Handvoll Pinienkerne
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • Eine gute Prise chwarzen Pfeffer
  • 2-3 EL Olivenöl

Einfach die Pinienkerne leicht anrösten. Dann alle Zutaten – ausser dem Öl – mit einem Stabmixer pürieren. Dann natives Bio-Olivenöl druntermischen… und ab auf die Pasta damit.

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Wenn du den ersten Bärlauch im Bioladen oder auf dem Markt entdeckst (oder im Wald): Warte nicht zu lang, im Mai verschwindet er langsam wieder. Denn dann fängt er an zu blühen und verschwindet bald aus den Regalen. Die Blüten sind übrigens auch toll für Salate.

Bärlauch gibt’s ganz umsonst im Garten, Wald und in vielen Parks

Schau mal genau hin. Bärlauch ist ein Wildkraut. Hier bei uns in Zürich sind die Parks, Wiesen und Wälder voll davon. Und zum Glück auch unser Garten. Denn wenn du ihn unterwegs irgendwo pflückst, musst du schon schauen, dass der Ort nicht bei Hunden beliebt ist. Und du solltest den Bärlauch dann auch immer in eine Apfelessig-Wasser-Mischung legen um ihn zu reinigen.

Bärlauch sieht dem giften Maiglöckchen ähnlich!

Vorsicht ist angesagt: Denn der Bärlauch sieht dem Maiglöckchen ziemlich ähnlich. Also schau dir von beiden vorher genügend Bilder im Internet an (oder einem Wildkräuterbuch). Das Maiglöckchen ist giftig.

Der Bärlauch ist zwar an seinem intensiven Knoblauchduft zu erkennen, aber nach einer Weile des Pflückens riechen die Hände schnell so, dass du dich mehr auf deine Augen verlassen musst. Aber das ist recht einfach, wenn man den Unterschied kennt. Ansonsten: Schau einfach im Bioladen vorbei.

Liebe Grüsse
Kati

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Kati Mekler
Kati Mekler

Kati ist MindSet Coach und Buchautorin. Kati hat in den letzten Jahren über 13'000 Menschen bei Veränderungsprozessen begleitet. In den letzten zwei Jahren hat sie über 3'080 Einzel-Coachings gegeben.