Gesundheit und Emotionen – das ist so eng verwoben, dass du es nicht ausblenden solltest. Heute möchte ich über etwas schreiben, dass mir auch sehr geholfen hat wieder gesund zu werden. Etwas das gar nichts mit Ernährung zu tun hat. Ja, Ernährung ist total wichtig. Aber es ist nicht alles.

Wenn ich das als Detox Coach sage, werde ich oft ungläubig angeschaut. Schliesslich bin ich Detox Coach. Aber genau das ist der Punkt. Ich bin Detox Coach. Nicht „nur“ Ernährungs-Coach. Was ich sagen will:

Wenn unsere Seele nicht in Ordnung ist, dann bringt uns die beste, die gesündeste, die veganste, die roheste, die biologischste Ernährung nichts. Gar nichts.

Abnehmen ist mit chronischem Stress unmöglich. Gesunde Ernährung, Entschlackung und Ent-Stressen ist wichtig.
Abnehmen ist mit chronischem Stress unmöglich. Gesunde Ernährung, Entschlackung und Ent-Stressen ist wichtig.

Emotionen und Krankheit: Wenn unser Herz krank ist, wie wollen wir dann gesund werden?

Das wollen wir dann doch gar nicht. Ich sehe es immer wieder in meinen Detox Coachings. Viele kommen zu mir, die sich schon sehr gesund ernähren. Wesentlich gesünder als „der Durchschnitt“. Trotzdem haben sie einen Reizdarm, chronische Probleme oder schlimmeres.

Einfach aus dem Grund: Wir können mit Ernährung sehr viel bewegen. Aber Emotionen, das ist auch eine Art der Ernährung. Viele von uns schleppen so unglaublich viele Altlasten mit sich herum.

Negative Gedanken. Negative Glaubenssätze. Negative Bewertungen. Aus unserer Kindheit.

Unsere Eltern haben unser bestes gegeben. Soviel steht fest. Das machen wir doch alle. Jeder gibt immer sein Bestes. Immer. Zu jeder Zeit. Und wenn nicht, dann hatte das auch seine Gründe. Dann ging es eben in dem Moment einfach nicht besser. Und so kommt es wie es kommt.

Ein unbedachter Spruch, eine Ehekrise, eigene Probleme der Eltern. Und wenn wir klein sind, dann nehmen wir das alles ungefiltert aus. Sehr viele unserer Glaubenssätze stammen aus unserer Kindheit.

Die Zeit bis wir sechs Jahre alt sind – die prägt uns (und auch unsere Kinder natürlich!). Vielleicht für unser ganzes Leben.

Und interessanterweise hat nicht jeder eine super-trouper tolle Kindheit. Das dachte ich früher oft. Das jeder eine tolle Kindheit hat, voller Glück. Aber wenn ich heute mit Freunden und Detox Kundinnen über ihre Kindheit spreche. Dann klingt das oft gar nicht so nach rosaroter Welt mit viel Kinderlachen, Spaghetti Bolognese, tollen Spielen und vielen bunten Abenteuern.

Jeder trägt sein Päckchen mit sich rum. Der eine ein grosses, der andere ein kleines. Und jeder ist anders – sprich wir können Ereignisse ganz unterschiedlich bewerten. Für den einen ist eine erhobene Stimme, wenn wir den siebzehnten Keks essen wollen, ein Drama. Der andere ignoriert es.

Was wir alle gemeinsam haben: Unser Unterbewusstsein speichert das Ereignis.

Und unsere Bewertung. Und es ist immer unsere Bewertung der Ereignisse, die gute oder eben schlechte Gefühle in uns auslöst. Wir essen ja nicht ‚das Falsche‘, zu viele Kekse, zu viel Schokolade oder zu viel Hamburger weil wir nicht wüssten, dass das schädlich ist.

Wir essen es um ein Bedürfnis zu befrieden.
Einige essen um eine Leere zu füllen.
Andere um es mal richtig krachen zu lassen (mit den Chips).
Andere kompensieren Traurigkeit, Einsamkeit und Angst (mit Schokolade)

Essen ist immer auch Kompensation. Erst wenn wir wirklich mit uns im Reinen sind, dann ist Essen das, was es sein sollte: Pure Lust. Pure Freude. Mehr nicht. Ich schweife ab, ich weiss.

Was ich sagen will: Gesunde Ernährung ist wichtig. Aber es reicht nicht. Wenn wir wirklich heil werden möchten, gesund, glücklich – dann müssen wir hinter die Kulissen schauen. Denn unser Körper ist immer (!) ein Spiegelbild. Dein Spiegelbild.

Ein Spiegelbild unserer Emotionen, unserer Gefühle. Unserer Seele.

Und wenn es dir schlecht geht, wenn es dich innerlich zerreisst, wenn du dich einsam fühlst, wenn du dich überfordert fühlst, wenn du dich ungeliebt fühlst, wenn du unzufrieden bist, wenn du nicht weisst, warum du hier überhaupt auf der Welt bist, wenn du dich fragst, ob du der einzige bist, der mehr will – dann zeigt sich das natürlich auch in deinem Körper.

An deiner Haut, an deinem Übergewicht, an deinen Verdauungsproblemen, an Schilddrüsenproblemen, an Diabetes, an Krebs, an was weiss ich allem. An allem. Jede Krankheit hat ihre eigene Bedeutung. Jede Krankheit ist ein bestimmtes Signal.

Es ist eine Erinnerung unseres Körpers, dass es Zeit ist etwas zu verändern, etwas zu tun, sich zu bewegen.

Und unser Körper hört nicht auf mit uns zu sprechen. Erst gibt er kleine Signale, wie z.B. Übergewicht. Da kann man leicht wegschauen, haben ja viele. Aber dein Körper macht weiter, vielleicht mit Verdauungsproblemen.

Kann man ignorieren, bekommt ja keiner mit. Solange es andere nicht mitbekommen, können wir viel wegstecken. Meist. Irgendwann ruft der Körper lauter, dass etwas nicht stimmt.

Jeder ist unterschiedlich ‚gut‘ im wegschauen. Im Weghören. Ich war sehr gut. So gut, dass es mir wirklich sehr schlecht ging. Und erst als mir klar wurde, dass ich jetzt etwas ändern muss, dass ich so nicht mehr weiter kann. Da kam der Wendepunkt. Denn bevor wir in unserem Leben etwas verändern, bevor wir aktiv werden, bevor wir etwas beginnen, das von Dauer ist, bevor wir bereit sind unser Leben wirklich zu verändern: bevor wir das tun, müssen wir die Zusammenhänge verstehen.

Verstehen. Akzeptieren. Und daran glauben. Daran glauben, dass unsere Emotionen nicht total losgelöst von unserem Körper sein können.

Wie auch, wir sind eine Einheit. Unser Geist, unsere Seele – wie auch immer du das nennen magst – wir wohnen in diesem Körper. Es ist der einzige, den wir haben. Und wenn der ‚kaputt geht‘, dann war es das.

Wir können ihn nicht austauschen, wie ein Auto, das wir zu Schrott gefahren haben. Wir müssen mit ihm leben, ihn pflegen. Stirbt er, war’s das. Und unser Körper ist ja nicht doof, er gibt uns viele Signale. Wir müssen nur hinhören. Aufwachen.

Ich habe mich intensiv damit beschäftigt, wofür einzelne Krankheiten stehen – begonnen hab ich natürlich mit meinen. Und eins ist klar: Jede Krankheit steht für ein Thema, mit dem du dich auf keinen Fall beschäftigen möchtest. Ein Thema, dass dich sehr berührt. Verletzt. Zumindest sehr verletzlich macht.

Wer will da schon hinschauen? Wer will schon verletzlich sein?

Schwächen zeigen? Und doch gibt es aus meiner Sicht nur den Weg Hinzuschauen. Hinschauen. Erkennen, dass unser Körper nicht einfach mal so ‚kaputt gegangen ist‘. Dass die beiden Knoten in der Brust nicht „plötzlich da sind“. Sondern, dass wir uns mit unseren Gefühlen auseinander setzen müssen, wenn wir gesund werden möchten.

Und das ist meist nicht einfach. Und doch: Um gesund zu sein, reicht eine gesunde Ernährung nicht aus. Es gibt Rohkost-Veganer, die sich total gesund ernähren (aus meiner Sicht die gesündeste Ernährung und auch mein persönliches Ernährungsziel). Und trotzdem an Krebs sterben.

Weil ihr Herz krank ist, weil sie zum Beispiel nicht überwunden haben, dass der Partner sie für eine andere verlassen hat. Und ist unser Herz krank, wie will dann unser Körper gesund werden? Es gibt ja gar keinen Grund, wenn unser Herz den Lebensmut und die Freude verliert.

Deshalb möchte ich dir ganz doll ans Herz legen:

Schau hin. Frag wofür deine Krankheiten stehen. Was sie dir sagen will.

Was ist die Botschaft? Was ist deine Lernaufgabe dahinter?

Wenn du die Lernaufgabe nicht erkennst, dann schreib mir oder komm zum Detox Coaching. Detox ist mehr als Essen, Detox ist auch für deine Emotionen wichtig. Heilst du deine Emotionen, verbessert du automatisch auch deinen Essenstil. Gesunde Ernährung fällt dir dann leicht. Macht Spass. Ist selbstverständlich.

Mir ging es elend. Und heute – fast 3 Jahre später, bin ich sehr dankbar dafür. Ja genau. Dankbar. Weil ich erkannt habe, was für mich wirklich zählt. Was mir wichtig ist. Wofür ich stehen will. Wofür ich leben will. Und was. Und wie. Es war schrecklich. Es war nicht einfach. Aber das Ergebnis ist wunderbar.

Und so haben all diese Krankheiten ihren Sinn erfüllt. Denn jede Krankheit hat ihren Sinn, auch wenn wir das nicht gleich verstehen. Und weigern fatale Prognosen auch als Chance zu erkennen. Chance für einen Neustart.

Also: ändere deine Ernährung, leb gesund. Aber ‚denk auch gesund‘.

Denn auch negative Emotionen, Frust, Stress und Angst müssen verdaut werden. Und dieser innere Ballast, der zeigt sich auch an deinen Organen – selbst wenn du von aussen ‚alles reparierst‘, alle Kuren, Heilmittel und Co. mitmachst.

Solange wir nicht so leben, wie unsere Seele – unser Herz – es für uns geplant hat, oder für gut findet, solange werden wir auch nicht gesund. Das ist meine Meinung. Sie muss nicht stimmen. Und doch: Ich sehe es oft mit den Menschen, die ich treffe und denen ich helfen darf.

Die Ernährung ist ein Spiegel unserer Emotionen. Stellt man die richtige Frage, öffnen sie sich. Und es ist der erste Schritt. Sich öffnen. Fragen. Hinterfragen. Hinschauen. Vor allem, wenn du gleich wieder wegschauen möchtest. Nochmal hinschauen. Und sich auch mal selbst in den Arm nehmen. Heilung zulassen.

Bevor ein Schmerz verschwinden kann, müssen wir erst einmal realisieren, dass da wirklich einer da ist.

Also: Schau hin. Halte es aus. Nimm dich in den Arm. Sei stolz auf dich. Und lerne diese Emotionen zu hinterfragen, langsam gehen zu lassen. Wachse daran. Dann wird auch deine Gesundheit automatisch besser. Denn du wirst glücklicher.

Und wenn wir glücklich sind, dann können wir fast soviel giftiges Zeug essen wie wir wollen (wenn wir es denn wollen), dann kann uns auch die schlechteste Ernährung nicht krank machen. Nur schaffen wir es leider nicht von heute auf morgen alle schlechten Emotionen einfach ‚gehen zu lassen‘.

Und mit gesunder Ernährung hat unser Körper mehr Kraft. Und wir damit mehr Energie. Bei mir ging diese ‚Wandlung‘ Hand in Hand. Ich tat mir Gutes, mit guter Ernährung. Ich habe mehr hingeschaut, was hinter den Krankheiten steckte. Ich heilte alte Wunden. Was einfacher klingt als es getan ist. Und ich wurde gesünder. Und mit jeder Woche glücklicher. Zufriedener.

Heute habe ich das Gefühl angekommen zu sein. Auf meinem Weg. Nicht am Ziel. Sondern wieder auf meinem Weg. Einem Weg, der mich glücklich macht. Erfüllt. Ja, ich habe heute kein sechsstelliges Jahresgehalt mehr. Vielleicht irgendwann mal wieder. Vielleicht auch nicht. Aber ich bin innerlich erfüllt, von dem was ich tue. Wenn ich einem Menschen, dem ich geholfen habe in die Augen sehe. Und sehe, dass sie wieder strahlen. Dass der Mut wieder da ist. Dass sie wieder bereit sind zu kämpfen, weil sie wieder wissen wofür.

 

Auch wenn die Reise weiterhin aufregend ist. Ein Abenteuer.

Ich bin im Fluss. Ich mache das, was ich für richtig und gut finde. Ich lebe mein Leben genau so wie ich es möchte. Und damit meine ich nicht Geld, Klamotten, Wohnung, Ferien. Ich meine: Ich lebe mein Leben so wie ich es anhand meiner Werte, meiner Ziele und meiner Begabungen für richtig halte. Mit dem grösstmöglichen Nutzen für alle. Für andere. Und für mich.

Denn wenn wir im Gleichgewicht mit uns sind, dann profitieren andere. Automatisch. Und sei es nur, dass du sie inspirierst. Sie ansteckst, mit positiver Energie.

Entscheidungen, die auf Kosten anderer gehen, sind für mich heute nicht mehr diskutabel. Früher hatte ich kein Problem damit, Aktien von Nike, Apple oder McDonalds zu kaufen und damit gutes Geld zu verdienen. Heute ist das nicht mehr diskutabel für mich. Es stimmt nicht mit meinen Werten überein. Das bin nicht mehr ich.

Ich gebe mein Geld, z.B. nur dort aus, wo ich weiss, es ist am richtigen Platz: Beim Bio-Bauern auf dem Stand, der Menschen integriert, die es nicht so einfach haben im Leben wie andere. Beim Restaurant, das ausschliesslich Bio-Produkte und veganes Essen anbietet und dessen Mitarbeiter alle total motiviert und freundlich sind. Im Bio-Laden.

Dem Strassenverkäufer, der von dem Geld leben muss, das er mit seinen verkauften Zeitschriften verdient. Dort, wo ich ein gutes Gefühl habe es hinzubringen. Natürlich geht es nicht immer. Das Leben ist nicht Schwarz oder Weiss. Es ist bunt. Und jeder gibt sein Bestes. Und das ist immer genau das, wozu er gerade in der Lage ist.

Aber das schöne: Wir alle können wachsen. Über den Tellerrand blicken. Und sei es nur, dass du heute vielleicht jemand anderem die Tür auf hälst. Einen fremden Menschen anlächelst, der traurig schaut.

Detox und Ernährungsumstellung

Ich wünsche dir, dass du gesund wirst. Ob, wann und wie: Das liegt in deiner Hand. Trau dich. Verändere dich. Es ist ein grosses Abenteuer.

Gehen wir es doch einfach an wie ganz kleine Kinder: voller Zuversicht, ohne Angst. Und wenn wir hinfallen, stehen wir eben auf. Was soll schon passieren? Wir stehen einfach immer wieder auf und laufen weiter!

Alles Liebe
Kati – Hast du eigentlich schon den Detox Newsletter?


Kati Mekler
Kati Mekler

Kati ist Erfolgs-Coach für Frauen, Buchautorin, Theta Healing Ausbilder und Gründer des Vereins Mindfulness for Children. Kati hat in den letzten Jahren über 13'000 Menschen bei Veränderungsprozessen gecoacht. Alleine in den letzten beiden Jahren hat sie über 3'080 Einzel-Coachings gegeben.