Eiweiss – der Mythos

Der Mythos lebt. Wie das immer mit Mythen ist. So lange bis es eine kritische Masse an Personen kapiert hat und etwas verändert.

Das gleiche gilt auch für den Fleisch-Mythos. Den Eiweiss-Mythos. Der bröckelt. Was ich super finde. Immer weniger glauben den Märchen der Milchindustrie und der „Tiere-Ermorden-für-gesundes-Fleisch“-Industrie.

Warum soll Fleisch jetzt ungesund sein? Und was ist mit dem Eiweiss?

Es gibt immer wieder Berichten von so genannten Experten, dass eine ausreichende Versorgung mit Eiweiss bzw. Proteinen für unseren Körper wichtig ist.

Um den grossen Bedarf an Eiweiss zu decken, sollen wir tierische Produkte essen. So die Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). (Kleine Anmerkung: Wer zahlt die? Wo fliesst da wie das Geld? Hinterfrage „Autoritäten“, mach dir deine eigenen Gedanken. Der einzige der sich für deine Gesundheit interessiert: Bist du. Andere wollen primär dein Geld.)

Warum Eiweiss so wichtig sein soll:

  • Für die Muskeln und Knochen.

Die DGE empfiehlt einen täglichen Verzehr von 0,8 g Eiweiss pro Kilogramm Körpergewicht.

  • Das macht bei einem Körpergewicht von 70 kg 56 g Eiweiss.
  • Gut, das ist jetz eine Zahl, was heisst das im Vergleich?
  • 100g Bratwurst enthalten rund 14 g Eiweiss
  • 100 g Äpfel enthaltne rund 0,3 g Eiweiss.
  • Hülsenfrüchte, Algen oder auch Hanfsamen (mein Favorit) liefern deutlich mehr Eiweiss als Obst oder Gemüse.

Ja, die von der DGE empfohlene Menge ist mit Tierprodukten leichter zu erreichen. Aber: Wie ist man denn überhaupt auf diesen Wert gekommen? Warum müssen es genau 0.8 g Eiweiss je Kilogramm Körpergewicht sein?

  • Vorsicht bei Angaben von allgemeinen Normen und Richtlinien.
  • Frag dich: Wer hat die Studie gemacht? Und wer hat sie bezahlt? Und wer profitiert vom Ergebnis?
  • Und wie viel Geld steckt in den Handlungen, die sich aus der Studie ableiten?

Ein Richtwert für alle? Sind alle gleich? Alle gleich fit, dünn, gesund, vital, krank, schlau,…? Ehrlich? Haben wir alle die gleichen Lebensumstände?

  • Ausserdem: Im Säuglingsalter, also in dem Zeitraum, in dem wir prozentual gesehen am meisten wachsen, da beziehen wir unser Eiweiss über die Muttermilch.
  • Muss da die empfohlene Menge von 50-70 g Eiweiss pro Tag nicht in Frage gestellt werden?
  • Warum?
  • Weil die Muttermilch besteht nur zu 2,63% aus Aminosäuren (also Eiweissbausteinen) besteht!!!
  • 2.63% der Muttermilch.
  • Geht man mal davon aus, dass wir später, wenn wir ausgewachsen sind, nicht mehr so viel Eiweiss brauchen, reicht es vollkommen aus, wenn unsere Nahrung im Erwachsenenalter aus etwa 1 % Eiweiss besteht.
  • Bei 1 kg Nahrung wären das gerade mal 10 g Eiweiss.
  • 10 g statt 50-70 g.
  • Und die Frage ist: Wie viel weniger als ein Baby benötigen wir wirklich? Dass es nicht mehr ist, ist wohl unumstritten.

Diesen Bedarf von 10 g decken wir spielend. Auch ohne tierische Produkte.

  1. Auch in Obst, Gemüse und Getreide steckt Eiweiss.
  2. Über einen Eiweissmangel brauchen wir uns wirklich nicht unseren Kopf zu zerbrechen.
  3. Ausser wir sind Leistungssporter. Echt Leistungssportler. Keine Freizeitsportler.

Was ist mit Vegetariern und Veganern? Fallen die vom Fleisch?

Vegetariern und Veganern wird empfohlen auf Zusatzprodukte zurückzugreifen um die notwendige Menge an Stoffen, die in tierischer Nahrung enthalten sind, auszugleichen. Um einer Mangelerscheinung vorzubeugen.

Naja. Kann man. Zum Beispiel mit Hanfsamen, die wunderbar lecker sind. Muss man aber nicht zwingend. Der Bedarf an Aminosäuren wird ausreichend über Obst, Gemüse und Nüssen gedeckt.

Vor allem in Linsen und Bohnen ist viel hochwertiges Eiweiss. Zur besseren Verdaulichkeit sollten die immer rund 8 Stunden eigeweicht werden.

 

Wusstest du eigentlich….

dass bevor unser Körper Eiweiss aufnehmen kann, er das Eiweiss in seine kleinsten Bestandteile zerlegen muss?

Da ist man mit tierischem Eiweiss nicht so gut bedient, denn:

  1. Bei der Verdauung von tierischem Eiweiss fällt immer auch Harnsäure an.
  2. Harnsäure ist anstrengend für unseren Körper und kann allerlei Schaden bei uns anrichten, zum Beispiel Gicht, Osteoporose, Magensteine oder Gallensteine.
  3. Wenn wir zu viel Eiweiss essen (besonders tierisches), belastet das unsere Nieren, weil zur Verdauung Ammoniak freigesetzt wird.
  4. Das führt zu einem Imballance unsere Säure-Basen-Haushaltes.

Fait: Bei einer abwechslungsreichen rveganen Ernährung, bekommt unser Körper ausreichend Eiweiss. Und auf für diese Aussage – mit der sich kaum Geld verdienen lässt, denn Gemüse ist billig im Vergleich zu Fleisch – gibt es genügend Experten, die zeigen, dass es auch ohne Tiere geht. Besser geht, zum Beispiel Dr. Neal Barnard oder Dr. Campbell (China Study).

Wenn du dich fragst, was man da so isst: Schau mal hier: Basische Detox Rezepte.

Kostenloses eBook: Detox Rezepte

PS: Hol dir 32 angesagte Detox Rezepte

Bereit für mehr Detox? Dann hole dir 32 kostenlose Rezepte, die leicht zu kochen sind. Lecker sind. Und voll im Trend liegen. Sie sind aus aktuellen Detox Kochbüchern.

About The Author

Kati Mekler

Kati ist Erfolgs-Coach für Frauen, Buchautorin, Theta Healing Ausbilder und Gründer von Mindfulness for Children. Coachings sind via Skype und Telefon direkt über die Website buchbar.

Leave A Response

* Denotes Required Field