Unkraut oder Superfood? Brennessel zum Entschlacken

Die Brennessel ist ein wahres Superfood

Brennessel zum Entschlacken ist toll. Doch: Lange dachte ich, dass die Brennessel echt unnütz sei. Man sich die Finger verbrennt oder die Waden, wenn man nicht aufpasst auf der Wiese… heute sehe ich das grundlegend anders.

Die Brennessel ist wahnsinnig toll zum Entschlacken. Sie ist eines der echten Superfoods unter den Wildkräutern.

Den Juckreiz und brennenden Bläschen, die durch die Blätter hervorgerufen werden kannst du einfach mit Handschuhen (z.B. Einweghandschuhen) beim Einsammeln umgehen. Die Brennessel braucht das einfach als natürliche Schutzmechanismus gegen Fressfeinde.

Schon seit der Antike ist die Brennnessel als Heil- und Wunderkraut bekannt. Meistens getrocknet. Als Tee.

Das Tolle: Alles an der fast überall wachsenden Heilpflanze ist verwertbar. Auch die Wurzeln und Stängel. Die Blätter sowieso. Und die Samen schmecken auch toll auf Brot.

Brennesseltee fördert deine körperliche Entschlackung.

Sie kurbelt deinen Stoffwechsel an. Reinigt deine Leber und Galle. Denn Brennessel hat eine ausleitende und anregende Wirkung. Sie wirkt auch schmerz- und entzündungslindernd. Und wird zum Beispiel bei Arthrose eingesetzt. Ganz ohne Nebenwirkungen.

Und die Brennessel ist voller Vital- und Nährstoffen. Sie stärkt dein Immunsystem sogar noch besser als Sonnenhut. Und fördert ein gesundes Haarwachstum – dazu isst du am besten die Samen (die ein bisschen wie Nüsse schmecken).

Für uns Frauen ganz besonders interessant: In Brennnesseln steckt doppelt so viel Eisen wie in Spinat.

Was alles drin ist in der Brennessel:

  • Jede Menge Eisen! Doppelt so viel wie in Spinat (ich sag es noch mal, weil es so toll ist)!
  • 6-mal soviel Calcium wie in Milch
  • jede Menge Vitamin C. Genauer gesagt 300 mg/100 g. Das ist 10-mal soviel wie in Spinat (und der ist auch schon toll!)
  • Vitamin A, Kalium, Magnesium und Natrium.

 

Das ist wirklich genial. Einzige Frage, die noch bleibt: Wie essen?

Wenn du Spinat gerne isst, dann kannst du Brennesseln genauso kochen bzw. essen: Dünsten, in den Salat, als Pesto, ins Risotto oder in deinen Smoothie. Aber bitte nicht kochen, nur blanchieren (sonst gehen dir die ganzen tollen Nährstoffe flöten).

Das Nesselgift verschwindet beim Blanchieren. Und im Smoothie auch. Es wird also nicht brennen. Beim Salat streich die Brennesselblätter gut aus. Immer vom Blattansatz zum Blattende streichen. Oder (etwas rabiater) in ein Tuch einschlagen und mit dem Nudelholz ein paar mal drüber gehen. Probier’s aus. Es ist toll.

Ach ja… ich war gerade ernten… ein bisschen Vorrat für den Winter anlegen:

Brennessel-Ernte

Ich werd die Brennesseln dazu einfach zusammen binden und aufhängen zum Trocknen. Und später kann man dann tollen Tee (zum Entgiften) draus machen… und die Samen werd ich auch trocknen… die mag ich nämlich auf Brot und über Antipasti,…

Liebe Grüsse
Kati

PS: Jetzt noch schnell sammeln gehen… Für den Winter!

About The Author

Kati Mekler

Kati ist Erfolgs-Coach für Frauen, Buchautorin, Theta Healing Ausbilder und Gründer von Mindfulness for Children. Coachings sind via Skype und Telefon direkt über die Website buchbar.

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